Kopf-an-Kopf-Rennen beim Kampf um den SPD-Vorsitz.Foto: PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images

Spannendes Rennen um SPD-Vorsitz: Vier Kandidatenpaare dichtauf

Epoch Times3. Oktober 2019 Aktualisiert: 3. Oktober 2019 15:27
Außenstaatsminister Michael Roth und die nordrhein-westfälische Landtagsabgeordnete Christina Kampmann würden laut aktueller Umfrage 23 Prozent der Stimmen ihrer Parteimitglieder erhalten.

Im Rennen um den SPD-Vorsitz liegen laut einem Bericht über eine entsprechende Umfrage vier Kandidatenpaare nahezu gleichauf. Die „Augsburger Allgemeine“ berichtete am Donnerstag vorab, derzeit würden laut einer internen Umfrage der SPD 23 Prozent der Parteimitglieder für den Außenstaatsminister Michael Roth und die nordrhein-westfälische Landtagsabgeordnete Christina Kampmann stimmen. Drei weitere Paare folgten mit knappem Abstand.

Demnach kämen der frühere nordrhein-westfälische Finanzminister Norbert Walter-Borjans und die Bundestagsabgeordnete Saskia Esken kämen auf 21 Prozent, während sich 20 Prozent für Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius und die sächsische Integrationsministerin Petra Köpping entscheiden würden. Für Bundesfinanzminister Olaf Scholz und die Brandenburger Abgeordnete Klara Geywitz plädieren demnach 19 Prozent der Mitglieder.

Um den SPD-Vorsitz bewerben sich derzeit sieben Kandidatenduos. Ab Mitte Oktober soll eine Mitgliederbefragung stattfinden. Die Frage nach dem Verbleib der SPD in der großen Koalition spaltet der zitierten Umfrage zufolge die Partei: 45 Prozent der Mitglieder wollen demnach weiter regieren, 15 Prozent sind noch unentschieden, 40 Prozent fordern einen Ausstieg aus dem Bündnis mit der Union.

Davon profitiert aus den Reihen der Parteilinken aber lediglich das Paar aus Walter-Borjans und Esken. Die anderen Vertreter des linken Flügels, Ralf Stegner und Gesine Schwan sowie Karl Lauterbach und Nina Scheer, kommen nur auf Werte von fünf bis sechs Prozent. Die Ulmer Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis und der Gewerkschafter Dierk Hirschel haben nur ein Prozent der Mitglieder hinter sich. (afp)



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