Feuerwehr.Foto: iStock

Wahlkampf-LKW der AfD abgefackelt – Polizei schließt politisches Motiv nicht aus

Epoch Times19. Oktober 2019 Aktualisiert: 19. Oktober 2019 13:06
In Thüringen wurde ein Lastwagen der Alternative für Deutschland abgebrannt. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen und schließt ein politisches Motiv nicht aus.

Nach dem Brand eines Wahlkampf-Lasters der AfD in Thüringen schließt die Polizei einen politischen Hintergrund nicht aus. „Die Polizei hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen. Diese erstrecken sich derzeit in alle Richtungen“, teilte die Landespolizeiinspektion Nordhausen mit. „Ein politisches Tatmotiv kann nicht ausgeschlossen werden.“

Menschen wurden bei dem Feuer am Samstagmorgen nicht verletzt. Der Lastwagen sei für den Wahlkampf der AfD genutzt worden und in einem Hof in Reinsdorf (Kyffhäuserkreis) abgestellt gewesen.

Der Thüringer AfD-Chef Björn Höcke zeigte sich von einer politischen Tat überzeugt: „Die Umstände des Anschlags lassen keine Zweifel daran aufkommen, dass es sich hier um eine politisch motivierte Tat handelte. Nur dem Glück und dem schnellen Einsatz der Feuerwehr ist es zu verdanken, dass keine Menschen zu Schaden gekommen sind.“

Auf Twitter schrieb Höcke: „Die Saat derjenigen, die bürgerlich-patriotische Politik als „extremistisch“ diffamieren & -Mitglieder letztlich zu Freiwild erklären, ging in dieser Nacht in Artern auf.“

Nach Angaben des AfD-Landesverbandes stand der Lkw auf dem Grundstück eines Parteimitgliedes. „Das Fahrzeug befand sich nur wenige Meter vor einem Wohnhaus, die Täter nahmen somit auch die Gefährdung von Menschenleben billigend in Kauf“, hieß es in einer Mitteilung der Partei. Am Lastwagen sei ein Totalschaden entstanden. Die AfD rechnet insgesamt mit einer sechsstelligen Schadenssumme, auf dem Fahrzeug hätten sich Tontechnik und Veranstaltungsmaterialien befunden.

Höcke betonte, die AfD lasse sich von dem Vorfall nicht unterkriegen. Der Wahlkampf werde wie geplant fortgesetzt. In Thüringen wird am 27. Oktober ein neuer Landtag gewählt. (dpa/so)



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