Grünen-Politikerin will Eseltaxis einführen. Aber wehe die Esel pupsen, dann kommt das böse CO2

Epoch Times28. Februar 2019 Aktualisiert: 1. März 2019 10:22
Weil auf dem Land keine Busse mehr fahren will Grünen-Politikerin Susanne Murer (Zweibrücken) Esel-Taxis als Alternative einführen.

„Wir suchen derzeit Esel, und zwar deutschlandweit“, zitiert der „Pfälzische Merkur“ die Grünen-Politikerin Susanne Murer. Die zwei Esel, ein Männchen und ein Weibchen, sollen den Anfang einer Nahverkehrsalternative bilden.

Auf Nachfrage der Lokalzeitung erklärte die Politikerin: „Aus dem Ausland wollen wir keine [Tiere] importieren, das wäre zu kompliziert, unter anderem wegen Quarantäne-Vorschriften.“ Bereits zum Neujahrsempfang in Mörsbach hatte die Ortsvorsteherin von ihrem Ziel berichtet, Eseltaxis einzuführen und so Einwohnern und Besuchern eine besondere Attraktion zu bieten.

Ein Scherz oder Tierquälerei?

Leider kein Scherz und theoretisch auch keine Tierquälerei! Nach 18:30 fahren in ihrem Dorf mit ca. 1.000 Einwohnern keine Busse mehr, wer also schick Essen gehen oder ins Theater möchte, ist auf das eigene Auto angewiesen. So entstand die Idee der Eseltaxis. Und weil die Tiere Geld kosten, „wollen wir selber in die Zucht einsteigen“, so die Politikerin, die eine Naturheilpraxis betreibt.

Die Esel sollen in Zukunft Karren in die nahe gelegenen Städte Zweibrücken und Homburg ziehen. Während die Fahrgäste im Schritttempo unterwegs sind, könnten sie so die Landschaft genießen – Abends. Nach 18:30 Uhr. Wenn es dunkel wird …

Weiter heißt es: „Zwei Esel seien bereits in der Lage, einen Karren mit zirka vier bis fünf Personen zu ziehen, ohne überfordert zu werden. Natürlich brauche der Führer, der die Esel leite, einen Personenbeförderungsschein, ferner sei eine Versicherung erforderlich. Aber das sei alles machbar.“

Der Pfälzische Merkur berichtet ebenfalls darüber, dass „Die Partei“ Susanne Murer eine Mitgliedschaft angeboten hat. Durch ihren Vorschlag würde nicht nur die Zahl „arbeitsloser Esel“ sinken, sondern auch „die westpfälzische Provinz weitaus authentischer mit Transportmitteln aus dem Mittelalter“ ausgestattet werden.

Start der Eseltaxis schon im Sommer?

Für ihr übergeordnetes Ziel eines Arche-Dorfs zum Schutz bedrohter Tieren rechnet die Politikerin mit einem „mittleren fünfstelliger Betrag. – Je nachdem, welche Tiere gehalten werden, für Reklame-Schilder und Werbung.“

Ob die Esel im Linienverkehr oder als „Rufbus“ verkehren ist bislang ungeklärt. Susanne Murer spricht von einer Verbindung auf Zuruf. Laut Murer soll das Arche-Dorf und die Eseltaxis schon im Sommer starten. Aber wehe die Esel pupsen, dann kommt das böse CO2 …

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