Ehemalige Mitarbeiter: CNN ist zu einer „Anti-Trump“-Plattform geworden

Von 4. Juni 2019 Aktualisiert: 4. Juni 2019 10:52
Ehemalige Mitarbeiter des linksgerichteten US-Mediums CNN beklagen die permanente Anti-Trump-Berichterstattung.

Eine Reihe konservativer Kommentatoren und ehemalige Mitarbeiter des US-Senders CNN sagen: das Netzwerk sei zu einer von Hass angetriebenen Plattform gegen US-Präsidenten Donald Trump geworden. Sie sagen auch, CNN würde „offen die Konservativen verachten“, die den Präsidenten unterstützen.

Einem Bericht von „Mediaite“ zufolge, habe CNN über die letzten Jahre hinweg Hemmungen entwickelt, Mitarbeiter die sich für Trump aussprechen weiterhin zu beschäftigen. Das aktuellste Beispiel ereignete sich am 21. Mai. Der ehemalige CNN-Mitarbeiter Ken Cuccinelli durfte nicht mehr für das Medium arbeiten, nachdem bekannt geworden war, dass es Trump in Betracht zog, Cuccinelli für eine führende Position im Heimatschutzministerium einzusetzen.

„Die meisten von uns wurden hinausgedrängt“

2017 legte CNN einen neuen Firmen-Slogan fest: das Medium versprach „Fakten an die erste Stelle zu setzen“ und sich nicht von „Emotionen und Vorurteilen“ beeinflussen zu lassen.

Einige ehemalige Mitarbeiter bestreiten jedoch, dass ihre Arbeitgeber diese Versprechen eingehalten haben. „Die meisten von uns wurden hinausgedrängt,“ sagte das ehemalige Kongressmitglied von Georgia Jack Kingston zu „Mediaite“.

Kingstons Engagement bei CNN lief zu Beginn des Jahres aus. Kingston sagte auch:

Ich war zwei Jahre lang bei CNN engagiert und war durchaus bereit, dort weiterzuarbeiten. Am Ende wurde mir aber klar, dass die Republikaner, die sie bevorzugen, Anti-Trump-Republikaner sind.“

Der Ökonomie-Analytiker Stephen Moore, ebenso ein ehemaliger CNN-Mitarbeiter, wurde Anfang dieses Jahres gefeuert, nachdem Trump ihn für das Amt im Vorstand der Federal Reserve nominiert hatte. Später zog sich Moore aus der Öffentlichkeit zurück, weil andere Medien, einschließlich seines ehemaligen Arbeitgebers, in seiner privaten Vergangenheit gewühlt hatten und Dinge wie seine Scheidungsurkunden und Humor-Spalten ausgruben, die er vor fast zwei Jahrzehnten geschrieben hatte.

„Wer sind diese Republikaner?“, sagte Moore zu „Mediaite“ mit Blick auf die Republikaner, die noch bei CNN arbeiten. „John Kasich? Er hasst Trump!“

Moore erklärte The Epoch Times später, dass ihn die Opposition aber tatsächlich überrascht hätte.

Ich war erstaunt, dass die Linken deswegen so in Rage waren. Das ist tatsächlich sogar etwas schmeichelnd,“ sagte Moore.

Ein ehemaliger Mitarbeiter namens Bryan Lanza, der CNN 2018 verließ und stellvertretender Kommunikationsdirektor für Trumps Präsidentschaftskampagne war, sagte: die einzige Identität von CNN bestehe darin, „Anti-Trump zu sein; nicht konservativ gegen liberal“.

„Wenn man Trump hasst, schaltet man auf CNN, um Bestätigung zu bekommen,“ erzählte Lanza dem Medium.

„Wie konntest du jemals bei CNN arbeiten?“

Der konservative Radiomoderator und ebenfalls ehemaliger CNN-Angestellte Buck Sexton schilderte, dass er während seiner Zeit im Unternehmen versucht hatte, konservative Standpunkte in die Diskussionsrunden einzubringen. Er hatte das Gefühl, dass die Diskussionen oft zu einseitig waren.

„Leute fragen mich jetzt, ‚wie konntest du jemals bei CNN arbeiten?‘. Ich sage ihnen ganz offen, dass CNN schon immer links war. Aber früher gab es auch einige echte Konservative. Und diese waren wenigstens an einem ernsthaften Austausch der verschiedenen Denkweisen interessiert,“ twitterte Sexton im März.

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„Aber Trump hat CNN ruiniert,“ fügt er in demselben Tweet hinzu.
Trump, ein Kritiker der negativen Berichterstattungen über seine Präsidentschaft, wies im Mai in einem Twitter-Eintrag auf die niedrigen Einschaltquoten von CNN hin.

„Wow! CNN Ratings sind WEIT UNTEN, Rekordtief. Die Leute haben genug von so vielen falschen Geschichten und Anti-Trumplügen“, schrieb der Präsident.

Das Original erschien in The Epoch Times (USA) (deutsche Bearbeitung von jn)
Originalartikel: Former CNN Contributors Allege Network Has Become ‘Anti-Trump’ Platform

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