Kap. 16: Pseudoreligion Ökologismus – Grün ist das neue Rot (Teil 2)

„Ist es nicht die einzige Hoffnung für den Planeten, dass die industrialisierten Zivilisationen zusammenbrechen?“, sagte einmal der Architekt des Kyoto-Protokolls. Der heutige Ökologismus kümmert sich nicht um das Gleichgewicht und ist zu einer extremistischen Ideologie geworden.

Es ist klar, dass die Umwelt geschützt werden muss. Das Ziel des Umweltschutzes sollte jedoch sein, der Menschheit zu dienen. Der Umweltschutz um seiner selbst willen ist übertrieben und bringt der Menschheit großes Leid – während er gleichzeitig vom Kommunismus vereinnahmt wird.

Zweifellos haben viele Umweltschützer gute Absichten. Doch der heutige Ökologismus kümmert sich nicht um das Gleichgewicht und ist zu einer extremistischen Ideologie geworden. In ihrem Kampf, die Ressourcen des Staates für ihre Sache zu mobilisieren und zu bündeln, passen sich „Aktivisten“ an den Kommunismus an.

Der ehemalige Präsident der Tschechischen Republik Václav Klaus erklärt: „Wenn wir die Argumentation der Umweltschützer ernst nehmen, stellen wir fest, dass es sich bei ihnen um eine anti-humane Ideologie handelt.“ So ist der Ökologismus keine rationale, wissenschaftliche Antwort auf die ökologische Krise, sondern läuft auf eine umfassende Verneinung der Zivilisation hinaus.

Die verschmutzte natürliche Umwelt ist im Endeffekt nur eine äußere Manifestation der inneren moralischen Verschmutzung der Menschheit. Um die Umwelt zu reinigen, muss man damit beginnen, das Herz zu reinigen. … Die Epoch Times veröffentlicht hier den zweiten Teil des 16. Kapitels des neuen Buches „Wie der Teufel die Welt regiert“.

Inhaltsverzeichnis

2. Der Mythos des „Konsens“ zum Klimawandel (Fortsetzung von Teil 1)
c) Wissenschaftler sind sich nicht einig über den „Konsens“
d) Warum Umweltwissenschaftler Katastrophenszenarien vorantreiben
3. Ökologismus: Eine weitere Form des Kommunismus
a) Politische Infiltration: Aufbau einer Weltregierung
b) Den Kapitalismus beschuldigen
c) Unterdrückung oppositioneller Stimmen in den Medien
d) Bürgergruppen, die für eine Straßenrevolution manipuliert werden
e) Die neue Religion des Anti-Humanismus
Fazit: Um der Umweltkrise zu entkommen, lasst uns das Göttliche ehren und die Tradition wieder

Im ersten Teil ging es nach der Einführung in das Thema um die kommunistischen Wurzeln des Umweltschutz und die drei Phasen des Ökologismus. Weitere Themen: Ökologismus und Marxismus haben die gleichen Wurzeln, Ökologischer Marxismus, Ökologischer Sozialismus, Grüne Politik: Grün ist das neue Rot, Öko-Terrorismus, Greenpeace: Keine friedliche Geschichte. Im 2. Unterkapitel Der Mythos des „Konsens“ über den Klimawandel wurden die Geschichte des „Konsenses“ in der Klimawissenschaft angesprochen und wie das Dogma in der wissenschaftlichen Gemeinschaft etabliert wurde.

2. Der Mythos des „Konsens“ zum Klimawandel

c) Wissenschaftler sind sich nicht einig über den „Konsens“

Wie bereits erwähnt, haben Wissenschaftler unterschiedliche Ansichten darüber, ob menschliche Aktivitäten der Hauptfaktor für den Klimawandel sind und wie sich der Klimawandel in Zukunft entwickeln wird. Für dieses breite Meinungsspektrum gibt es viele Gründe. Erstens ist der Klimawandel ein sehr breites und komplexes Thema, welches viele Bereiche wie Astronomie, Meteorologie, Ökologie, Photochemie, Spektroskopie, Ozeanographie und mehr umfasst. Das Klima umfasst viele interagierende Teilsysteme, wie z.B. die Erdatmosphäre, die Hydrosphäre, die Biosphäre und die Lithosphäre. Es gibt viele physikalische, chemische und biologische Prozesse, die noch lange nicht gut verstanden sind.

Betrachtet man die Erdgeschichte, so durchläuft die Erde immer einen Klimawandel, einschließlich häufiger Episoden von globaler Erwärmung. Vor mehr als 3.000 Jahren, während der Shang-Dynastie Chinas, war die Zentralebene (Teil der nordchinesischen Ebene) einst eine subtropische Landschaft. Die Menschen jagten Elefanten, wie in der Orakelknochenschrift der damaligen Zeit festgehalten wurde. Die durchschnittliche Jahrestemperatur wird auf rund zwei Grad Celsius höher geschätzt als heute. In der Tang-Dynastie (626-907) gab es eine weitere Periode der Erwärmung. Im Kaiserpalast von Chang’an im heutigen Nordwesten Chinas konnten Zitrusfrüchte angebaut werden. [1] Im Westen bauten die Europäer kostbare Kathedralen in einer Zeit der mittelalterlichen Erwärmung, die von etwa 950 bis 1250 andauerte. [2]

Geologischen Aufzeichnungen zufolge erlebte die Nordhalbkugel vor etwa 11.270 Jahren eine rasante Erwärmung, als die Durchschnittstemperatur innerhalb weniger Jahre schnell um etwa vier Grad Celsius anstieg. Eine weitere bekannte Erwärmung ereignete sich gegen Ende der Jüngeren Dryas-Periode vor etwa 11.550 Jahren, als die Temperatur über Jahrzehnte um etwa zehn Grad anstieg. [3] Die Ursachen dieser Klimaveränderungen sind immer noch Gegenstand der Debatte unter den Wissenschaftlern.

Wenn wir nicht in der Lage sind, die Gründe für den Klimawandel in der Vergangenheit zu erklären, dann ist es auch sehr schwierig, die Ursachen des Klimawandels in der heutigen Zeit zu erklären. Historische Ursachen für Klimaveränderungen der Vergangenheit können immer noch wirksam sein. Viele Wissenschaftler sind der Meinung, dass wir das Thema mit Demut behandeln und bereit sein sollten, die Grenzen unseres Wissens anzuerkennen.

Der renommierte Wissenschaftler Dr. Freeman Dyson, Mitglied der United States National Academy of Sciences und Mitglied der Royal Society, glaubt, dass die moderne Wissenschaft den Klimawandel nicht versteht:

„Der fragwürdigste dieser Glaubensgrundsätze ist die Vorstellung, dass die Wissenschaft vom Klimawandel geklärt und begriffen ist. Die größten aller Klimaänderungen waren die Eiszeiten, die halb Nordamerika und Europa mit kilometerdicken Eisflächen bedeckt haben. Eiszeiten sind in der Vergangenheit immer wieder aufgetreten, und wir stehen kurz davor, dass eine weitere beginnt. Eine neue Eiszeit wäre eine Katastrophe, die weitaus größer wäre als alles, was wir vor der Klimaerwärmung fürchten müssen. Es gibt viele Theorien über Eiszeiten, aber kein wirkliches Verständnis. Solange wir die Eiszeiten nicht verstehen, verstehen wir den Klimawandel nicht.“ [4]

Aufgrund der Komplexität der Klimafragen ist es jedoch nicht möglich, unter kontrollierten Laborbedingungen Experimente durchzuführen und Theorien zu überprüfen. Wissenschaftler, die in der Klimatologie forschen, verlassen sich heute auf digitale Klimamodelle.

Die Haupterkenntnisse aus dem Bericht des Weltklimarates IPCC, wonach der Mensch die Hauptursache für die globale Erwärmung ist, stammen aus Simulationen zum Klimawandel. Spekulationen darüber, wie stark die Temperatur bis zum Ende des 21. Jahrhunderts gestiegen sein wird, sind ebenfalls das Ergebnis solcher Simulationen. Die katastrophalen Folgen des Klimawandels basieren ebenfalls auf Spekulationen mit Hilfe der computergestützten Modelle.

Doch diese Modelle haben ihre eigenen Grenzen, viele Wissenschaftler haben Bedenken hinsichtlich ihrer Zuverlässigkeit. Professorin Judith Curry glaubt, dass natürliche Faktoren, die bei der Modellierung des Klimawandels nicht berücksichtigt werden, eine große Rolle spielen. In einem Artikel, der im Bulletin der American Meteorology Society veröffentlicht wurde, schrieb sie, dass der IPCC die Unsicherheit der Modellrechnungen weitgehend ignoriert habe. [6]

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Einige der Faktoren in Klimamodellen lassen sich entweder aus Unkenntnis der Schlüsselprozesse des Klimawandels oder mangels Rechenleistung nicht realistisch darstellen. Die Forscher übernehmen die Parametrisierung, die das Modell vereinfacht, indem sie unvollständige Daten für Prozesse wie die Bildung von Wolken (einschließlich ihrer Wechselwirkung mit Wasserdampf), Niederschlagsprozesse, Wechselwirkungen zwischen Wolken und Sonnenstrahlung sowie chemische und physikalische Prozesse der Aerosole (die flüssigen oder festen kleinen Partikel in der Atmosphäre) und dergleichen verwenden. [7] All dies führt zu einer signifikanten Ungenauigkeit des Modells.

Wasserdampf ist das häufigste und wichtigste Treibhausgas in der Atmosphäre, aber da er je nach Zeitraum und Standort stark variiert, ist auch die entsprechende Schwankungsbreite groß. [8] In verschiedenen Höhenlagen variiert der Treibhauseffekt des Wasserdampfes, und die Fehlerbreite der Satelliten-Messwerte der vertikalen Verteilung des Wasserdampfes kann zwischen 15 und 40 Prozent betragen. [9]

Wolken in tieferen Lagen haben eine starke Kühlwirkung durch Reflexion des Sonnenlichts, halbtransparente Cirruswolken in höheren Lagen eine wärmende Wirkung. Einige Aerosole, wie z.B. vulkanische Aerosole, blockieren das Sonnenlicht und erzeugen Kühlung, während andere, wie z.B. Rußpartikel, Strahlung absorbieren und Wärme erzeugen. Aerosole können zur Wolkenbildung führen, was eine indirekte Kühlung bewirkt. Auch die räumliche und geografische Verteilung von Aerosolen und Wolken und die optischen Eigenschaften variieren stark auf dem Planeten. Andere Faktoren wie das Wachstum und der Verfall der Pflanzenwelt sorgen auch für Änderungen der Albedo (ein Maß für das solare Rückstrahlvermögen der Erde).

Diese wichtigen Prozesse führen entweder wegen nicht ausreichender Beobachtungsdaten oder aufgrund des unzureichenden Verständnisses der Wissenschaftler derzeit zu einem hohen Grad an Freiraum (d.h. Beliebigkeit) bei der Parametrisierung von Klimamodellen, was deren Unsicherheit stark erhöht. Diese Unsicherheiten treiben einen Großteil der Zweifel an der Gültigkeit der Modelle an. Beispielsweise sorgen Treibhausgase wie Kohlendioxid für einen direkten Strahlungsantrieb der Erde (Maß für die Energiebilanz der Erde) von etwa 2,5 Watt pro Quadratmeter [10], während die Erde etwa 1.366 Watt [11] Strahlungsenergie der Sonne pro Quadratmeter erhält. Die zwei Tausendstel der Veränderung der Albedo, die durch die Ungenauigkeiten bei der Modellierung der Wolken- oder Aerosolaktivität verursacht werden, reichen aus, um die angenommene Wirkung der Treibhausgase zu übertreffen.

Willie Soon, Wissenschaftler der Harvard Universität, und andere glauben, dass Klimamodelle nicht geeignet sind, um über zukünftige Klimaänderungen zu spekulieren. [12] Der Princeton-Physiker Freeman Dyson nannte die Parametrisierung im Modell einen „Pfusch-Faktor“, da diese Parameter künstlich eingestellt werden können. Er denkt, dass wir aus dem Modell lernen können, aber wir können es nicht nutzen, um Vorhersagen zu treffen: „Dann hast du also eine Formel. … Aber wenn Sie es für ein anderes Klima verwenden, wenn Sie doppelt so viel Kohlendioxid haben, gibt es keine Garantie, dass das richtig ist. Es gibt keine Möglichkeit, es zu testen.“ [13] Dr. Dyson kritisierte auch den Weltklimarat IPCC, weil er die Rolle der Sonne im Klimasystem weitgehend ignoriert habe. Er glaubt, dass die Sonne und nicht der Mensch der wichtigste Einflussfaktor für den Klimawandel ist.

Der israelische Wissenschaftler Nir J. Shaviv schrieb ab 2002 eine Reihe von Arbeiten, in denen er argumentierte, dass aufgrund des Zusammenhangs zwischen der Ausdehnung der von Satelliten beobachteten Wolkendecke und der Menge der kosmischen Strahlung die Eiszeiten der Erde mit der kosmischen Strahlung in Beziehung stehen. Er kam zu dem Schluss, dass letzteres zu einem Klimawandel geführt hat. Gleichzeitig sagte er, dass Veränderungen in der Sonneneinstrahlung die gleiche (wenn nicht sogar eine größere) Rolle spielen, wie menschliche Aktivitäten beim Anstieg der globalen Durchschnittstemperaturen im zwanzigsten Jahrhundert. Er glaubt, dass vom Menschen verursachte Treibhausgase eine geringere Rolle bei der globalen Erwärmung spielen, als allgemein angenommen wird. [14]
Es gibt einige grundlegende Veränderungen im Klima selbst, die noch nicht vollständig verstanden sind und sich daher einer korrekten Darstellung in den digitalen Klimamodellen entziehen. Die bestehenden Klimamodelle können das Phänomen El Niño nicht richtig beschreiben, geschweige denn vorhersagen. [15] Seit den höchsten Temperaturen im Holozän vor 7.000 Jahren bis 9.000 Jahren ist die globale Temperatur um 0,5 bis 1 Grad gesunken, aber die Berechnungen des Modells zeigen, dass sie in den letzten 11.000 Jahren um 0,5 bis 1 Grad gestiegen ist. Die Tatsache, dass der Kohlendioxidgehalt in den letzten 6.000 bis 7.000 Jahren gestiegen ist, zeigt, dass das Modell nur auf die Erwärmungseffekte von Treibhausgasen reagiert. [16] Im Allgemeinen können die Modelle unter den verschiedenen Faktoren, die den Wandel des Klimasystems beeinflussen, nur die Auswirkungen der Erwärmung durch Treibhausgase widerspiegeln, während die Abkühlung durch andere Faktoren nicht präzise wiedergegeben wird.

Darüber hinaus war der beobachtete Temperaturanstieg zwischen 1998 und 2013 fast unverändert. Hans von Storch, ein deutscher Klimawissenschaftler und Professor an der Universität Hamburg, sagte im Jahr 2013:

Wir stehen vor einem Rätsel. Die jüngsten CO2-Emissionen sind sogar noch stärker gestiegen, als wir befürchtet haben. Infolgedessen hätten wir nach den meisten Klimamodellen in den letzten 10 Jahren einen Temperaturanstieg um etwa 0,25 Grad Celsius (0,45 Grad Fahrenheit) sehen müssen. Das ist nicht passiert. Tatsächlich betrug der Anstieg in den letzten 15 Jahren nur 0,06 Grad Celsius (0,11 Grad Fahrenheit) – ein Wert, der sehr nahe bei Null liegt.“

Von Storch glaubt, dass dies bedeutet, dass das Modell die Rolle von Kohlendioxid wahrscheinlich überschätzt oder die Auswirkungen natürlicher Klimaänderungen unterschätzt hat. [17]

Auch bei der Betrachtung der internen Prozesse des Klimasystems gibt es Differenzen zwischen den Wissenschaftlern. Dr. Richard Lindzen, das in Kapitel 16, Teil 1 erwähnte Mitglied der American Academy of Sciences, glaubt, dass es im Klimasystem einen Selbstregulierungsmechanismus gibt, der die Erwärmungseffekte von Treibhausgasen deutlich mindert. Er schrieb in einem Fachbeitrag im Jahr 2001, dass tropische, in großer Höhe befindliche Cirruswolken (die Sonnenlicht durchlassen, aber die von der Oberfläche ausgehenden Infrarotstrahlen blockieren und einen Treibhauseffekt haben) in negativer Weise mit der Temperatur der Meeresoberfläche korrelieren – wenn die Temperatur steigt, nimmt die Wolkendecke ab. Dadurch kann die Erdoberfläche Wärme ungehindert durch Infrarotstrahlung an den Weltraum abgeben. Dieser selbstregulierende Mechanismus wird mit der Pupille des menschlichen Auges verglichen (die sich je nach Lichteinwirkung anpasst) und gleicht den Treibhauseffekt erheblich aus. [18] Lindzens Theorie ist immer noch Gegenstand der Diskussion.

Der ehemalige NASA-Wissenschaftler Roy Spencer von der University of Alabama fasste Satellitendaten und -beobachtungen zusammen und legte verschiedene Erkenntnisse über die Rolle der Wolkendecke vor. Er wies darauf hin, dass das bestehende Klimamodell die beobachtete Wolkenbildung und -abgabe als Funktion von Temperaturänderungen behandelt, aber die tatsächliche Situation genau das Gegenteil ist. Es ist die Veränderung des Wolkenvolumens, die zu Temperaturänderungen führt – was zu der Schlussfolgerung führt, dass der Effekt der Erwärmung durch Treibhausgase viel geringer ist als derjenige, der durch das bestehende Klimamodell vorhergesagt wird. [19]

Die Wissenschaftler haben unterschiedliche Ansichten darüber, wie die beobachteten meteorologischen Daten interpretiert werden sollen und wie zuverlässig die Daten sind. Professor John Christy, Direktor des Earth Science Systems Research Center an der University of Alabama, ist einer der führenden IPCC-Autoren. Er analysierte die Störungen von atmosphärischen Grenzschichten durch Gase auf urbanen Flächen in der Nähe des meteorologischen Observatoriums durch Städtewachstum und Flächenentwicklung (z.B. landwirtschaftliche Aktivitäten). Es wird angenommen, dass die zunehmende menschliche Aktivität die aufgezeichnete Oberflächentemperatur erhöht hat.

In den Aufzeichnungen der vergangenen hundert Jahre, die den Anstieg der Oberflächentemperatur zeigen, fällt die niedrigste Temperatur in der Nacht schneller als die höchste Temperatur am Tag ansteigt. Christy glaubt, dass die Ausweitung der menschlichen Aktivitäten vor Ort und nicht der Anstieg der Treibhausgase dieses Phänomen erklären kann. [20]

Es gibt unter den Wissenschaftlern auch Meinungsverschiedenheiten über die Auswirkungen eines sich erwärmenden Klimas. Beispielsweise bezeugte Professor David Russell Legates, Direktor des Zentrums für Klimaforschung an der Universität von Delaware, 2014 im US-Senat: „Mein Gesamtfazit ist, dass Dürren in den Vereinigten Staaten in kälteren Zeiten häufiger und intensiver sind. Daher rechtfertigt die historische Aufzeichnung nicht die Behauptung, dass die globale Erwärmung sich wahrscheinlich negativ auf die landwirtschaftlichen Aktivitäten auswirken wird.“ [21]

Dr. William Happer, der ehemalige Vizekanzler der Princeton Universität, bestätigte im US-Senat, dass der aktuelle Kohlendioxidpegel auf einem historischen Tiefstand ist und dass höhere Kohlendioxidwerte Pflanzen und landwirtschaftlichen Kulturen zugute kommen wird – eine Tatsache, die vom Weltklimarat ignoriert wird. Dr. Happer leitete in den 1990er Jahren die Energieforschung des US-Ministeriums für Energie und ist der Gründer des Klimamodells. Er glaubt, dass der von den derzeitigen Klimamodellen vorhergesagte Temperaturanstieg viel größer ist als der beobachtete, da das Modell die Unbeständigkeit des Klimasystems überschätzt. [22]

d) Warum Umweltwissenschaftler Katastrophenszenarien vorantreiben

Ein leitender Wissenschaftler des Weltklimarats IPCC sagte einmal:

Wenn wir in Zukunft eine gute Umweltpolitik wollen, brauchen wir eine Katastrophe. Es ist wie die Sicherheit im öffentlichen Verkehr. Der einzige Weg, damit Menschen ihr Verhalten ändern, ist, wenn es einen Unfall gegeben hat.“ [23]

Obwohl er später erklärte, dass er sich nicht für die Erfindung von Daten aussprach, war seine Botschaft klar: Katastrophen sind der zentrale Antrieb von Maßnahmen und politischen Entscheidungen.

Die Verknüpfung der globalen Erwärmung mit extremen Wetterereignissen ist zu einer beliebten Methode geworden, um die Intensität der Klimaprobleme zu übertreiben. Auch wissenschaftliche Hypothesen, die dem populären Trend entsprechen, sind kontinuierlich aufgetaucht. Anfang 2014 erlebte Nordamerika beispielsweise einen extrem kalten Winter.

Eine Theorie über die Ursachen des strengen Winters war, dass die globale Erwärmung zum Schmelzen des Nordpols führte, was wiederum die Route des Jetstreams veränderte. Infolgedessen würde die extrem kalte Luftmasse vom Nordpol nach Süden geleitet, was zu häufigeren Kälteeinbrüchen im Süden führte. Eine solche, gegen jede Intuition laufende, Hypothese wurde von den Medien und Umweltschützern unterstützt: Selbst extreme Kälte wird durch die globale Erwärmung verursacht, behaupteten sie. Tatsächlich zeigen langfristige meteorologische Aufzeichnungen, dass die Häufigkeit extremer Kälte in Nordamerika eher zurückgegangen ist als umgekehrt.

Im Jahr 2014 veröffentlichten fünf prominente Meteorologen einen gemeinsamen Brief im Science Magazine, um diese Tatsache zu veranschaulichen. Sie erklärten, dass es in den frühen 1960er Jahren, Ende der 1970er Jahre (insbesondere 1977) und 1983, als die Eisschicht am Nordpol viel dicker und umfangreicher war als heute, eine wesentlich strengere Kälte gab als 2014. In den letzten fünfzig bis hundert Jahren ist es Fakt, dass die Häufigkeit von extrem kalter Witterung abgenommen hat. [24]

John Wallace, ein Professor für Atmosphärenforschung erklärte: „Es ist nicht so einfach, einen Zusammenhang zwischen extremen Wetterereignissen und dem Klimawandel herzustellen, wie es scheint. Die Aussagekraft der statistischen Schlussfolgerungen ist durch den Stichprobenumfang begrenzt. … Selbst wenn die Zusammenhänge statistisch bedeutend sind wie bei Hitzewellen, je extremer das Ereignis, desto kleiner ist der relative Beitrag der globalen Erwärmung zur beobachteten Anomalie. … Die Einschränkungen durch den Stichprobenumfang wären kein so schwerwiegendes Problem, wenn die Faktoren, die extreme Wetterereignisse mit dem Klimawandel in Verbindung bringen, gut bekannt wären – aber leider sind sie es nicht.“ [25]

Im November 2017 veröffentlichte Steve Koonin, der zweite vom US-Energieministerium bestätigte Unterstaatssekretär für Wissenschaft, im Wall Street Journal einen Meinungsbeitrag mit dem Titel „A Deceptive New Report on Climate“ (dt.: „Ein trügerischer neuer Klimabericht“). Er kritisierte den Sonderbericht der US-Regierung über Klimawissenschaften, weil er die Katastrophenmentalität mit einer falschen Darstellung des steigenden Meeresspiegels verstärkt habe. [26]

Im Sonderbericht des Weltklimarates heißt es, dass der Meeresspiegel seit 1993 doppelt so stark gestiegen ist wie im Laufe des 20. Jahrhunderts. Der Bericht ignorierte jedoch die Tatsache, dass die jüngste Steigerungsrate des Anstiegs mit der des frühen zwanzigsten Jahrhunderts vergleichbar war, als menschliche Aktivitäten kaum Auswirkungen auf die Umwelt hatten. Dies ist irreführend durch Auslassungen. In der Zusammenfassung des Berichts heißt es, dass seit Mitte der 1960er Jahre die Hitzewellen in den Vereinigten Staaten häufiger geworden sind. Die im Bericht enthaltenen Daten zeigen jedoch, dass die Häufigkeit der Hitzewellen heute nicht stärker ist als in den 1900er Jahren.

Ähnliche Panikmache zeigte sich auch im Nationalen Klimabewertungsbericht 2014 der US-Regierung, der die erhöhte Intensität der Wirbelstürme nach 1980 betonte, aber die Aufzeichnungen über längere Zeiträume ignorierte. Die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) hat kürzlich erklärt, dass sie keine Beweise für Auswirkungen auf die Schwere von Hurrikanen infolge menschlicher Aktivitäten finden konnte. [27]

Tatsächlich traten die Hitzewellen am häufigsten in den 1930er Jahren auf, nicht im 21. Jahrhundert. Der Hitzewellenindex der U.S.-Umweltbehörde zeigt, dass vier Jahre in den 1930er Jahren einen jährlichen Hitzewellenindex von 0,45 hatten, während das bisher heißeste Jahr im 21. Jahrhundert einen Index von rund 0,3 aufweist. [28] Die Treibhausgasemissionen lagen in den 1930er Jahren nur bei 10 Prozent gegenüber dem 21. Jahrhundert. [29]

Professor Mike Hulme, Direktor des Tyndall Zentrums für Klimawandelforschung (Tyndall Centre for Climate Change Research) im Vereinigten Königreich, sagte:

In den letzten Jahren wurde in diesem Land ein neues Umweltphänomen geschaffen – das Phänomen des ‘katastrophalen’ Klimawandels. Es scheint, dass der bloße ‘Klimawandel’ nicht schlimm genug sein würde, und so muss es jetzt ‘katastrophal’ sein, um Aufmerksamkeit zu erregen. … Warum sind es nicht nur Aktivisten, sondern auch Politiker und Wissenschaftler, welche die Sprache von Angst, Terror und Katastrophe offen mit der beobachtbaren physikalischen Realität des Klimawandels verwechseln und die sorgfältige Absicherung, die die Prognosen der Wissenschaft umgibt, aktiv ignorieren?“ [30]

Der verstorbene Stephen H. Schneider war ein Verfechter der Klimatheorie „Konsens“ und koordinierender Hauptautor in der Arbeitsgruppe II des Dritten Bewertungsberichts des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen (Weltklimarat, IPCC). Bei der Untersuchung von Hulmes Bedenken gab er zu:

Wir brauchen eine breite Unterstützung, um die Phantasie der Öffentlichkeit anzuregen. Dazu gehört natürlich auch, dass man in den Medien viel Beachtung findet. Also müssen wir beängstigende Szenarien anbieten, vereinfachte, dramatische Aussagen machen und kaum Zweifel äußern, die wir haben könnten.“

Er glaubte, dass Wissenschaftler zwischen „effektiv und ehrlich sein“ wählen müssten, obwohl er ergänzte, dass er sich beides wünschte. [31]

Die Klimakrise hat viel Aufsehen erregt. Dahinter stehen finstere Kräfte, die nicht nur den Weg für eine Weltregierung ebnen, sondern auch die Forschungsethik in der wissenschaftlichen Gemeinschaft zerstören wollen. Die Klimatologie ist ein junges Fach mit nur wenigen Jahrzehnten Geschichte. Doch die Hypothesen über die globale Erwärmung wurden vorzeitig als Tatsache angesehen. Die Medien bringen die globale Erwärmung in den Schlagzeilen, um die Ungenauigkeiten der zugrunde liegenden Wissenschaft zu vertuschen. Regierungen investieren Mittel in die Erforschung der Hypothese der globalen Erwärmung und ignorieren gleichzeitig andere Erkenntnisse. Im Prozess der Etablierung und Bestätigung des „Konsens“ und seiner Untermauerung wird die Natur des Kommunismus von Kampf und Hass offenbart.

Während Wissenschaftler „Konsens“ herstellen, bezeichnen Medien und Politiker den „Konsens“ über den katastrophalen Klimawandel als „wissenschaftlich erwiesen“ und verbreiten ihn weltweit als unangreifbare Lehre. Die Denkweise bei diesem Thema ist weitgehend einheitlich und hat in den Köpfen der Menschen verworrene Vorstellungen von Gut und Böse hervorgebracht.

Die bereits erwähnte Einstellung von Öko-Terrorverbrechen durch Greenpeace vor Gericht in Großbritannien basierte genau auf dem „Konsens“, dass Treibhausgase eine Klimakatastrophe verursachen. Die Vielzahl von Vorschriften und Richtlinien, die auf diesem Dogma basieren, werden die Welt ins Chaos stürzen. Die alte Welt mit allen Mitteln zu zerstören, ist eine gängige Taktik des Kommunismus. Diese Maßnahmen sollen alle den Weg zu einer falschen Lösung – einer globalen Regierung – durch eine fabrizierten Krise ebnen, um angeblich die Erde und die Menschheit zu retten.

3. Ökologismus: Eine weitere Form des Kommunismus

In den letzten Jahrzehnten, als sich die kommunistischen Kräfte zurück zogen und die politischen und wirtschaftlichen Probleme der kommunistischen Regime aufgedeckt wurden, hat sich der Kommunismus an den Umweltschutz angeschlossen, um seine Agenda voranzutreiben.

a) Politische Infiltration: Aufbau einer Weltregierung

Eine wichtige Methode, die der Kommunismus zur Etablierung seiner Macht einsetzt, ist die Nutzung der Regierung, um den Menschen ihr Eigentum und ihre Freiheit zu entziehen und die Staatsmacht unendlich zu erweitern. Es ist sehr schwierig, eine solche Methode in der demokratischen westlichen Welt in die Praxis umzusetzen. Das „Umweltbewusstsein“ bietet dem Kommunismus jedoch eine magische Waffe. Im Namen des „Umweltschutzes“ werden die Menschen ihrer Rechte beraubt.

Erstens werden umweltpolitische Ideologien zur Umverteilung des Reichtums genutzt. Traditionell haben kommunistische Staaten den Reichtum durch Revolution neu verteilt. Im Laufe der Jahre wurde dieser Ansatz jedoch immer schwieriger. Deshalb haben Umweltschützer indirekte Strategien entwickelt, welche die Menschen zwingen, ihre Freiheit und ihr Eigentum stillschweigend aufzugeben, um eine Umwelttragödie zu verhindern. Die Gruppe „Friends of the Earth“ erklärt: „Eine Antwort auf den Klimawandel muss im Mittelpunkt eine Umverteilung von Reichtum und Ressourcen haben.“ Mayer Hillman, ein führender grüner Denker, sagte, dass „Rationierung der einzige Weg ist, um den unkontrollierten Klimawandel zu verhindern“, und „[Rationierung von Kohlenstoff] muss den Menschen auferlegt werden, ob sie es wollen oder nicht“, denn „Demokratie ist ein weniger wichtiges Ziel als der Schutz des Planeten vor dem Tode des Lebens, dem Ende des Lebens auf ihm“. [33]

Im „Kampf“ gegen den Klimawandel war Großbritannien das erste Land, das das Konzept der individuellen Emissionsgutscheine eingeführt hat. Ein britischer Wissenschaftler betrachtete dies als „die Einführung einer zweiten Währung, bei der jeder die gleiche Berechtigung hat – Vermögensumverteilung durch den Kauf von CO2-Zertifikaten von einer Person, die weniger gut situiert ist“. [34]

Diejenigen, die in der Sowjetunion oder im kommunistischen China gelebt haben, können diese Art der CO2-Rationierung leicht als eine weitere Methode zum Aufbau eines totalitären Systems erkennen. In China wurden früher Lebensmittelgutscheine für den Kauf von Lebensmitteln wie Speiseöl, Getreide und Kleidung verwendet. Durch die Rationierung der Nahrung wurde einerseits der Reichtum neu verteilt, andererseits erhielt die Zentralregierung die uneingeschränkte Kontrolle über Reichtum und Freiheit.

Umweltideologien werden als zweites auch eingesetzt, um die individuelle Freiheit einzuschränken. In den Ländern des Westens, die auf eine Tradition der persönlichen Freiheit stolz sind, ist es äußerst schwierig, dass die Menschen von selbst ihre Rechte aufgeben und unzählige Einschränkungen im Privatleben akzeptieren. Um die Menschen zu zwingen, ihre Freiheit und ihre Rechte aufzugeben, wurde eine imaginäre Umweltkatastrophe zu einem geeigneten Mittel. „Globale Erwärmung“ und „die letzten Tage auf der Erde“ wurden zu den besten Slogans für Umweltschützer. Die in Australien ansässige „Carbon Sense Coalition“ bot die folgende Zusammenstellung von Vorschlägen an, um Menschen zu nötigen, ihr Verhalten im Namen der Bewältigung der globalen Erwärmung zu ändern:

  • Verbot von Glühbirnen
  • Verbot von abgefülltem Wasser
  • Verbot von Privatfahrzeugen in einigen Gebieten
  • Verbot von Plasmabildschirmen
  • Neue Flughäfen verbieten
  • Erweiterungen an bestehenden Flughäfen verbieten
  • Verbot des Standby-Modus für Geräte
  • Verbot der Kohleverstromung
  • Verbot der elektrischen Warmwasseraufbereitung
  • Verbot von Urlaub mit dem Auto
  • Verbot von verlängerten Wochenenden (drei Tage)
  • Besteuerung von Babys
  • Besteuerung von großen Autos
  • Steuerpflichtige Supermarkt-Parkplätze
  • Müllsteuer
  • Besteuerung von Zweitwohnungen
  • Besteuerung von Zweitwagen
  • Besteuerung von Ferienflügen
  • Stromsteuer zur Förderung von Solarstrom
  • Besteuerung von Ausstellungsräumen für große Autos
  • Öko-Steuer für Autos in den Städten
  • Genehmigungspflicht für die Fahrt mit dem Auto über die Stadtgrenze hinaus
  • Einschränkung der Auswahl bei (Haushalts-)Geräten
  • Vergabe von CO2-Zertifikaten an jede Person
  • Festlegung von Standards für die Kraftstoffeffizienz
  • Untersuchung, wie die Methanproduktion von Norwegens Elchen reduziert werden kann.
  • Entfernung weißer Linien auf Straßen, damit Autofahrer vorsichtiger fahren [35].

Drittens kann der Ökologismus genutzt werden – und wird auch genutzt –, um die Bedeutung und Autorität der Zentralregierung zu erweitern. Verschiedene westliche Länder haben nicht nur riesige Umweltschutzbehörden, sondern nutzen die Umwelt auch als Vorwand, um neue Regierungsbehörden zu gründen und die Autorität bestehender Behörden zu erweitern. Alle Behörden haben die bürokratische Tendenz zur Selbsterhaltung und Expansion, und Umweltbehörden bilden da keine Ausnahme. Sie missbrauchen die ihnen zur Verfügung stehende Macht, um die Geschichten von Umweltkatastrophen in der Öffentlichkeit zu verbreiten, um mehr Mittel zu erhalten und ihre Positionen innerhalb der Regierungsstruktur zu sichern. Letztendlich sind es die Steuerzahler, die die Rechnung bezahlen.

Die Stadt San Francisco richtete die Stelle eines Klimabeauftragten der Stadt mit einem Jahresgehalt von 160.000 US-Dollar ein. Der ärmste Bezirk Londons (Tower Hamlets) hat 58 offizielle Positionen im Zusammenhang mit dem Klimawandel. Die Logik ist die gleiche wie bei den an Universitäten und in Unternehmen vorgeschriebenen Beauftragten zur „Förderung der Vielfalt“.

Ökologismus kann benutzt werden, um zu suggerieren, dass die Demokratie veraltet ist – und um die Einrichtung einer multinationalen oder gar globalen totalitären Regierung voranzutreiben. Umweltschützer behaupten, dass die Demokratie die kommende Umweltkrise nicht bewältigen kann. Um die anstehenden Herausforderungen zu bewältigen, müssten wir stattdessen totalitäre oder autoritäre Regierungsformen oder zumindest einige deren Aspekte davon übernehmen. [37]

Die Autorin Janet Biehl fasste diese Art von Mentalität treffend zusammen, indem sie sagte, dass „eine ‘Ökodiktatur’ notwendig ist“, [38] aus der offensichtlichen Notwendigkeit heraus, dass keine freie Gesellschaft sich selbst das antun würde, was die grüne Agenda verlangt.
Paul Ehrlich, einer der Begründer des Umweltschutzes, schrieb in dem Buch „How to Be a Survivor: A Plan to Save Spaceship Earth“ (dt. etwa: „Wie wir überleben: Ein Plan zur Rettung des Raumschiff Erde“):

„Sowohl in den hochentwickelten Ländern als auch in den unterentwickelten Ländern muss eine Bevölkerungskontrolle eingeführt werden;
die hochentwickelten Länder müssen zurück-entwickelt werden;
die unterentwickelten Länder müssen halbwegs entwickelt sein;
Es müssen Verfahren zur Überwachung und Regulierung des Weltsystems eingerichtet werden, um ein kontinuierliches Gleichgewicht zwischen Bevölkerung, Ressourcen und Umwelt zu erhalten“. [39]

Praktisch bedeutet dies, dass nur eine globale totalitäre Regierung eventuell so viel Macht erlangen kann, keine Regierung oder Organisation könnte dies erreichen. In der Tat bedeutet dies, das „Umweltbewusstsein“ zu benutzen, um für eine totalitäre Weltherrschaft zu plädieren.

Am Ende legt das umweltpolitische Programm nahe, dass das kommunistische System überlegen ist und verherrlicht den kommunistischen Totalitarismus. Da das Bevölkerungswachstum zu mehr Ressourcenverbrauch, mehr CO2-Emissionen und mehr Müll führt, plädieren Umweltschützer für eine Bevölkerungskontrolle oder gar Bevölkerungsreduktion. Dies hat viele Umweltschützer im Westen veranlasst, die Geburtenkontrolle der chinesischen kommunistischen Partei zu unterstützen.

Reuters schätzte in einem Bericht, dass das Regime der KP Chinas aufgrund der in den 1980er Jahren umgesetzten Ein-Kind-Politik in der Lage war, seine Bevölkerung auf 1,3 Milliarden zu begrenzen; ohne die Obergrenze hätte die chinesische Bevölkerung 1,6 Milliarden erreicht. Der Verfasser des Berichts stellte fest, dass die Politik der Kommunistischen Partei Chinas den Nebeneffekt hatte, zu einer Verringerung der globalen CO2-Emissionen beizutragen. Was der Autor ignorierte, war die Vernichtung von Hunderten von Millionen Menschenleben und das große Leid, das den betroffenen Familien zugefügt wurde.

Eines der größten Probleme, welches die Umwelt betrifft, ist die Schadstoffbelastung, einschließlich der Luft- und Wasserverschmutzung. Das Wirtschaftsmodell der KP Chinas verbraucht Energie in erstaunlicher Geschwindigkeit und macht China zum größten Umweltverschmutzer der Welt, mit der schlimmsten Luftverschmutzung in den Großstädten und starker Wasserverschmutzung. Das Wasser der meisten Flüsse in China ist nicht mehr ohne Bedenken trinkbar. Staubstürme aus China ziehen über das Meer nach Korea und Japan. Sie überqueren sogar den Pazifik und erreichen die amerikanische Westküste.

Logischerweise sollten echte Umweltschützer das kommunistische China zum Hauptziel ihrer Kritik machen, aber seltsamerweise loben viele Umweltschützer die KP Chinas und betrachten sie sogar als Hoffnung für den Umweltschutz. Die News-Seite der Kommunistischen Partei USA, „People’s World“, berichtet ausführlich über Umweltnachrichten. Das Hauptthema der Berichte ist, dass die Umweltpolitik der Trump-Administration das Land und sogar die Welt zerstören wird, während die Kommunistische Partei Chinas die Kraft für ihre Rettung ist. [40]

Der ehemalige Präsident der Tschechischen Republik Václav Klaus, ein Ökonom, erklärt in dem Buch „Der blaue Planet in grünen Fesseln: Was ist bedroht: Klima oder Freiheit?“:

Der Umweltschutz ist eine Bewegung, die die Welt radikal verändern will, unabhängig von den Folgen (auf Kosten von Menschenleben und strengen Einschränkungen der individuellen Freiheit). Sie will die Menschheit, das menschliche Verhalten, die Struktur der Gesellschaft, das Wertesystem verändern – einfach alles!“ [41]

Klaus glaubt, dass die Einstellung der Umweltschützer zur Natur analog zum marxistischen Ansatz der Wirtschaft ist: „Ziel ist es in beiden Fällen, die freie, spontane Evolution der Welt (und der Menschheit) durch die optimale, zentrale oder – mit dem heutigen modischen Adjektiv – globale Planung der Welt-Entwicklung zu ersetzen. Ähnlich wie im Falle des Kommunismus ist dieser Ansatz utopisch und würde zu völlig anderen Ergebnissen als den beabsichtigten führen. Wie andere Utopien kann auch diese nie verwirklicht werden, und die Bemühungen, sie zu verwirklichen, können nur durch Einschränkungen der Freiheit, durch das Diktat einer kleinen, elitären Minderheit über die überwältigende Mehrheit, durchgeführt werden.“ [42]

Diese Ideologie belehrt Erde und Natur, und unter den Slogans ihres Schutzes – ähnlich wie die alten Marxisten – will sie die freie und spontane Evolution der Menschheit durch eine Art zentrale (jetzt globale) Planung der ganzen Welt ersetzen.“ [43]

Aus diesen Gründen wendet sich Klaus entschieden gegen Versuche, die Sache des Umweltschutzes zu nutzen, um eine nationale Regierung oder gar eine globale Regierung zur Unterwerfung der Öffentlichkeit aufzubauen.

b) Den Kapitalismus beschuldigen

Eines der Ziele des Kommunismus ist es, den Kapitalismus zu stürzen. Der Ökologismus behandelt den Kapitalismus als den natürlichen Feind der Umwelt, so dass er einen gemeinsamen Feind mit dem Kommunismus teilt. Als der Kommunismus Rückschläge in den Arbeiterbewegungen der entwickelten westlichen Länder hinnehmen musste, wechselte er den Gang und übernahm die umweltpolitische Bewegung. Aus dem normalen Aktivismus für den Umweltschutz wurde ein Aktivismus, der darauf abzielte, den Kapitalismus zu besiegen.

Die kommunistische Lehre beschrieb ursprünglich eine Utopie, einen „Himmel auf Erden“, um arme Menschen zur Revolte und zum Sturz des bestehenden Gesellschaftssystems anzuregen. Unter dem Deckmantel des Umweltbewusstseins verfolgte der Kommunismus einen ähnlichen Ansatz, aber die darin beschriebene Vision ist genau das Gegenteil: An die Stelle der wunderbaren Arbeiter-Utopie tritt stattdessen eine beängstigende Dystopie, die Vision einer „Hölle auf Erden“. Nach diesem Szenario wird in hundert Jahren das Überleben der Menschheit durch globale Erwärmung, Erdrutsche, Tsunamis, Dürren, Überschwemmungen und Hitzewellen gefährdet sein.

Die Zielpersonen dieser Bewegung sind nicht die Armen, sondern die Reichen, von denen verlangt wird, dass sie ihren derzeitigen Lebensstil aufgeben. Aber es muss staatlich eingegriffen werden, um die Menschen zu zwingen, ihr Leben mit Komfort und Bequemlichkeit aufzugeben. Eine Regierung alleine ist dazu eindeutig nicht in der Lage, also muss die UNO oder eine andere globale Regierung die Verantwortung bekommen. Wenn die Bewegung nicht in der Lage sein sollte, das zu erreichen, könnte man die Vision einer drohenden ökologischen Krise weiter hochspielen, indem Panik und Ängste geschürt werden. Diese sind notwendig, um die Öffentlichkeit und die Regierungen dazu zu bringen, die gewaltsame Umsetzung der Umweltpolitik zu akzeptieren und damit das Ziel zu erreichen, den Kapitalismus zu zerstören und den Kommunismus durchzusetzen.

Nach den ursprünglichen Lehren des Kommunismus ist der erste Schritt nach der Machtergreifung, den Wohlhabenden ihren Reichtum zu entziehen. Das Ziel ist angeblich, ihn an die Armen zu verteilen. In Wirklichkeit bleiben die Armen arm, während der gesamte Reichtum in die Hände der korrupten Beamtenschicht fließt. Der zweite Schritt beinhaltet den Aufbau einer staatlich kontrollierten Wirtschaft und die Abschaffung des Privateigentums. Das zerstört die Volkswirtschaft und reduziert jeden auf ein Leben in Not und Elend.

Betrachten wir die Ziele des Umweltschutzes. Erstens fordert er, dass wohlhabende Länder den ärmeren Ländern Hilfe leisten, d.h. den Reichtum auf globaler Ebene neu verteilen. In Wirklichkeit bleiben die armen Länder arm, denn das Geld, das für ihre Entwicklung bestimmt war, landet in der Regel in den Taschen der korrupten Funktionäre dieser Länder.
Zweitens befürworten umweltbewusste Vertreter und Juristen die Stärkung der Regierungen und den Ersatz von Marktmechanismen durch eine zentralisierte Planwirtschaft, indem sie alle möglichen drakonischen Methoden der Umweltpolitik einsetzen, um das normale Funktionieren des Kapitalismus zu behindern. Dies zwingt die Unternehmen, ihre Standorte zu schließen oder sie ins Ausland zu verlagern, was die Wirtschaft des Landes belastet. Mit diesen marktorientierten Methoden versucht die Umweltbewegung, den Kapitalismus zu lähmen. In diesem Sinne ähnelt der Ökologismus sehr stark den Lehren des klassischen Kommunismus. Um es deutlich zu sagen: Ökologismus ist nur Kommunismus mit einem anderen Namen und würde verheerende Auswirkungen auf die Welt haben.

Der Schwerpunkt des Ökologismus liegt darauf, die Angst vor zukünftigen Katastrophen zu verbreiten und die Öffentlichkeit und die Regierungen als Geiseln zu nehmen. Aber viele von den Menschen, die diese Weltuntergangspanik aktiv fördern, leben ein luxuriöses Leben, verbrauchen viel Energie und hinterlassen einen großen CO2-Fußabdruck. Offensichtlich glauben sie nicht, dass eine Katastrophe unmittelbar bevorsteht.

Um eine Reaktion auf die „Krise“ hervorzurufen und diese zu nutzen, insbesondere verschiedene Kräfte gegen den „gemeinsamen Feind“ der „globalen Erwärmung“, und  gegen den Kapitalismus zu vereinen, ist es für Umweltschützer unerlässlich geworden, auf die angebliche Krise hinzuweisen und dabei zu übertreiben.

Der einfachste Weg besteht darin, eine große, massive Angst vor der Nutzung der billigsten Energiequellen zu erzeugen, d.h. der fossilen Brennstoffe – Kohle, Öl, Erdgas – und auch der Kernenergie. Umweltschützer haben es vor Jahrzehnten geschafft, dass sich die Menschen vor der Kernenergie fürchten, und jetzt versuchen sie, den Menschen Angst vor der Nutzung fossiler Brennstoffe zu machen – indem sie behaupten, dass fossile Brennstoffe zu einer katastrophalen globalen Erwärmung führen.

Drakonische Umweltvorschriften sind zu wichtigen Instrumenten der Bekämpfung des Kapitalismus, insbesondere der kapitalistischen Wirtschaft, geworden und als Jobkiller bekannt geworden. Grüne Konjunkturprogramme, Programme für saubere Energien, neue Verordnungen für Kraftwerke, strengere Fahrzeugvorschriften, das Pariser Abkommen usw. werden alle im Namen der Vermeidung der globalen Erwärmung gefördert.

In Wirklichkeit ist die Klimawissenschaft jedoch nicht zu dem Ergebnis gekommen, dass die globale Erwärmung durch menschliche Aktivitäten verursacht wird oder dass die globale Erwärmung definitiv zu einer Katastrophe führen wird. Wenn natürliche Ursachen für den Klimawandel verantwortlich sind, dann dient all diese Politik der Regierung nur dazu, die wirtschaftliche Entwicklung zu behindern und wird gleichzeitig der Menschheit keinen Nutzen ringen.

Unter dem Einfluss des Ökologismus erhöhen die Menschen blind die Grenzwerte für die Abgasnormen von Autos und verbieten verschiedene Stoffe und Chemikalien ohne jegliche wissenschaftliche Grundlage. Das bedeutet natürlich höhere Herstellungskosten und weniger Gewinn, gefolgt von mehr Arbeitslosigkeit und der Auslagerung der Industrie in Entwicklungsländer, in denen die Kosten niedriger sind. Selbst die Anhänger des Umweltschutzes müssen zugeben, dass eine Verbesserung der Kraftstoffeffizienz aller Autos auf 4,316 Liter pro 100 Kilometer (54,5 Meilen pro Gallone ) bis 2025 das Ausmaß der globalen Erwärmung bis 2100 höchstens um 0,02 Grad reduzieren würde. [44] Dies würde praktisch nichts zur Verringerung der globalen Erwärmung beitragen. Verschiedene Auflagen von zweifelhafter Wirksamkeit haben Millionen von Arbeitnehmern ihren Arbeitsplatz gekostet und der verarbeitenden Industrie, den Forschungseinrichtungen, der Innovationskraft und der internationalen Wettbewerbsfähigkeit in den westlichen Ländern einen schweren Schlag versetzt.

Branchen, die sich aus den Forderungen des Umweltschutzes ergeben, werden im Wesentlichen durch staatliche Subventionen angetrieben und folgen nicht der Marktnachfrage. Produkte in die Massenproduktion zu bringen, bevor man echte Durchbrüche in der Forschung macht, ist sehr unpraktisch. Diese „grünen“ Unternehmen können kaum im Geschäftsleben bleiben, geschweige denn den Arbeitsmarkt stimulieren. Im Zuge der Globalisierung ziehen viele Unternehmen ins Ausland und verursachen Verluste für ihre Herkunftsländer.

Die Befürworter des Umweltschutzes setzen sich mit Begeisterung für grüne Energie und eine zukunftsorientierte Solar- und Windenergieerzeugung ein. Leider wird die Verschmutzung, die mit der Erzeugung von Ökostrom einhergeht, entweder unterschätzt oder einfach unsichtbar gemacht. Bei der Herstellung von Solarmodulen entsteht als Nebenprodukt das tödliche Gift Siliziumtetrachlorid. Ein Bericht der Washington Post zitiert Ren Bingyan, Professor an der School of Material Sciences der Hebei Industrial University: „Das Land, in dem du es deponierst oder begräbst, wird unfruchtbar sein. An diesem Ort wachsen keine Gräser oder Bäume. …. Es ist wie Dynamit – es ist giftig, es ist umweltschädlich. Der Mensch kann es nie abfassen.“ [45]

Die Herstellung von Solarmodulen verbraucht enorme Mengen an konventioneller Energie, einschließlich Kohle und Erdöl. Man kann mit Recht sagen, dass grüne Energie die Erde nicht grün, sondern verschmutzt hinterlässt.
Nach dem Pariser Abkommen müssen die Industrieländer bis 2025 jedes Jahr 100 Milliarden US-Dollar bereitstellen, um den Entwicklungsländern bei der Verbesserung ihrer Energieversorgung und Industrietechnologie zu helfen. 75 Prozent der Mittel unter den über hundert Unterzeichnerstaaten müssen allein die Vereinigten Staaten aufbringen. Gleichzeitig müssen die Vereinigten Staaten ihre Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2025 um 26 bis 28 Prozent unter das Niveau von 2005 senken. Das bedeutet, dass die Vereinigten Staaten jedes Jahr 1,6 Milliarden Tonnen Emissionen reduzieren sollen.

Was China betrifft, das Land, das die Vereinigten Staaten überholt hat, um der größte Umweltverschmutzer der Welt zu werden, so erlaubt das Pariser Abkommen, dass China bis 2030 einen Höchststand bei den Kohlendioxidemissionen erreichen kann. [46]

In einer Erklärung zum Pariser Klimaabkommen sagte Präsident Trump: „Die Einhaltung der Bestimmungen des Pariser Abkommens und der damit verbundenen schwerwiegenden Energiebeschränkungen für die Vereinigten Staaten könnte Amerika bis 2025 laut der National Economic Research Associates bis zu 2,7 Millionen Arbeitsplätze kosten. …

Nach dieser gleichen Studie würde die Einhaltung der von der vorherigen Regierung eingegangenen Verpflichtungen bis 2040 die Produktion in folgenden Sektoren einschränken: Papier um 12 Prozent, Zement um 23 Prozent, Eisen und Stahl um 38 Prozent, Kohle um 86 Prozent, Erdgas um 31 Prozent. Die Kosten für die Wirtschaft würden zu diesem Zeitpunkt fast 3 Billionen US-Dollar an verlorenem BIP und 6,5 Millionen Arbeitsplätze in der Industrie betragen, während die Haushalte 7.000 US-Dollar weniger Einkommen und in vielen Fällen noch viel weniger als das hätten.“ [47]

Mit dem Aufstieg der Umweltbewegung erfuhren die kommunistischen Länder einen Durchbruch in ihrem Kampf gegen den Westen. Unzumutbare Vorschriften und Vereinbarungen ersticken Industrien, Wirtschaft und Technologie in den westlichen kapitalistischen Ländern. Dies behinderte Amerika in seiner Rolle als Weltpolizei und Bastion des Westens im Kampf gegen den Kommunismus.

Es wird nicht geleugnet, dass die Umwelt geschützt werden muss. Das Ziel des Umweltschutzes sollte jedoch der Menschheit, der höchsten Lebensform, dienen. Die Notwendigkeit des Umweltschutzes sollte mit den Bedürfnissen der Menschheit in Einklang gebracht werden. Der Umweltschutz um seiner selbst willen ist übertrieben und bringt der Menschheit  großes Leid – während er vom Kommunismus vereinnahmt wird. Der heutige Ökologismus kümmert sich nicht um das Gleichgewicht und ist zu einer extremistischen Ideologie geworden. Zweifellos haben viele Umweltschützer gute Absichten. Aber in ihrem Kampf, die Ressourcen des Staates für ihre Sache zu mobilisieren und zu bündeln, passen sie sich an den Kommunismus an.

c) Unterdrückung oppositioneller Stimmen in den Medien

Im Juni 2009 strahlte der Fernsehsender ABC eine besondere Episode von „Good Morning America“ (GMA) aus, die die Zukunft vorstellt und in der Vorhersagen über die Auswirkungen der „globalen Erwärmung“ auf die Erde und die Menschheit im nächsten Jahrhundert gemacht wurden. In dem Programm behauptete ein Experte, dass im Jahr 2015 der Meeresspiegel rapide ansteigen würde, was dazu führen würde, dass New York vom Meer überflutet werde. Ein Interviewpartner sagte, dass es zu diesem Zeitpunkt „ein Feuer geben werde, das sich über Hunderte von Meilen erstreckt“, ein Liter Milch 12,90 US-Dollar kosten würde und ein Liter Benzin 9 US-Dollar. Die in der Show dargestellten Standpunkte waren so übertrieben, dass ein Moderator der Show nicht umhin konnte, zu fragen, ob all das in der Realität überhaupt möglich wäre.

In Wirklichkeit ist dies nicht die Hauptfrage, die die Medien zu beachten haben. Der Ökologismus nutzt das „Krisenbewusstsein“, um die Öffentlichkeit in Bewegung zu bringen, doch „Krisenbewusstsein“ und Ungewissheit sind zwei verschiedene Konzepte. Wie können Dinge, die von der Wissenschaft noch nicht bestätigt wurden, eine Krisenstimmung rechtfertigen? Daher nutzt der Ökologismus das Motto des Schutzes der Zukunft der Menschheit, um verschiedene Stimmen zu unterdrücken und unter dem Vorwand eines wissenschaftlichen Konsens einen öffentlichen Konsens zu erzielen.

Der dänische Ökonom Bjørn Lomborg schrieb in seinem Buch „The Skeptical Environmentalist: Measuring the Real State of the World“ (dt.: „Der skeptische Umweltschützer: Wie sich die menschlichen Lebensgrundlagen wirklich entwickeln“), dass die Klimaerwärmung durch menschliches Handeln verursacht wurde. Er glaube jedoch, dass die menschliche Anpassungsfähigkeit und der technologische Fortschritt das Auftreten von Katastrophen verhindern würden. Da dies nicht dem umweltpolitischen Dogma des vom Menschen verursachten Klimawandels entsprach, wurde er anschließend von Menschen aus vielen verschiedenen Branchen kritisiert.

Der Vorsitzende des UN-Klimarats verglich Lomborg mit Hitler. Der dänische Ausschuss, der die Redlichkeit wissenschaftlicher Veröffentlichungen prüft, teilte nach einer Untersuchung mit, dass Lomborg „wissenschaftliche Unredlichkeit“ begangen habe (spätere staatliche Untersuchungen bewiesen jedoch, dass Lomborg unschuldig ist). Seine Konkurrenten versuchten die Entscheidung des Ausschusses zu nutzen, um ihn von seiner Position als Direktor des „Danish Environmental Assessment Institute“ (dt. etwa: Dänisches Institut für Umweltbewertung) zu entfernen. Am Bahnhof waren die Leute nicht einmal bereit, auf dem gleichen Bahnsteig wie Lomborg zu stehen. Ein Umweltschützer warf einen Kuchen nach ihm. [48]

In seinem Buch „The Great Global Warming Blunder: How Mother Nature Fooled the World’s Top Climate Scientists“ (dt.: „Der große Irrglaube der globalen Erwärmung: Wie Mutter Natur die weltbesten Klimawissenschaftler täuschte“), fasste Dr. Roy Spencer, ein Klimatologe und ehemaliger NASA-Satellitenspezialist, eine Liste von vierzehn Propaganda-Techniken zusammen, die von Umweltschützern verwendet werden. Darunter befinden sich: Panik auslösen, an Autoritäten appellieren, Herdenmentalität, Siegessicherheit, persönliche Angriffe, Sensationslust und Gerüchte erschaffen. [49]

Im Jahr 2006 schrieb der britische Journalist Brendan O’Neill den Text „A Climate of Censorship“ (dt.: „Ein Klima der Zensur“). Der Artikel beschreibt die Unterdrückung von Meinungen und die spöttische Rhetorik, mit der Menschen in vielen Ländern konfrontiert werden, wenn sie es wagen, an der Theorie des Klimawandels zu zweifeln. [50] So sagte beispielsweise ein britischer Diplomat in einer öffentlichen Rede, dass diejenigen, die am Klimawandel zweifeln, von den Medien nicht anders behandelt werden sollten als Terroristen, und dass man ihnen keine Gelegenheit geben solle, zu sprechen.

O’Neill weist darauf hin, dass die Skeptiker der Theorie des Klimawandels als „Leugner“ (engl.: „Deniers“) bezeichnet werden. Dazu gehören verschiedene Gruppen von Menschen: von denen, die die Klimaerwärmung anerkennen, aber glauben, dass wir damit umgehen können, bis hin zu denen, die die Erwärmung als wissenschaftliches Phänomen völlig ablehnen. Die Wirksamkeit dieses Etiketts ist beträchtlich. Charles Jones, ein pensionierter englischer Professor an der Universität von Edinburgh, sagte, dass der Begriff „Verleugner“ dazu bestimmt ist, Skeptiker auf das gleiche Niveau der moralischen Verdorbenheit zu bringen wie Holocaust-Leugner. Laut O’Neill behaupten einige Leute sogar, dass Skeptiker der Theorie des Klimawandels Komplizen eines zukünftigen Öko-Holocaust seien und in Zukunft mit Prozessen im Nürnberger Stil konfrontiert würden.

Ein bekannter Umweltschriftsteller schrieb: „Wir sollten Kriegsverbrecherprozesse mit diesen Schwachköpfen (den Skeptikern der Theorie der Klimaerwärmung) durchführen – wie eine Klimaversion des Nürnberger Prozesses.“ Ein Autor kommentierte dies: „Nur in autoritären Ländern habe ich diese Art der Verurteilung von Gedanken oder Reden gehört. … Eine Gruppe von Menschen zu dämonisieren und ihre Rede als giftig und gefährlich zu beschreiben, ist nur einen Schritt davon entfernt, eine noch rigorosere Zensur durchzuführen.“ (51) Dieses Urteil ist richtig. Die Einschränkung des Rechtes, selbst zu denken, ist eine der Möglichkeiten, wie der Kommunismus Menschen von einem Konzept von Gut und Böse trennt, welches auf universellen Werten basiert.

Ein Professor für Astronomie an der Harvard University veröffentlichte einen Beitrag, der die Rolle der Sonne beim Klimawandel auf der Grundlage historischer Temperaturaufzeichnungen in der Vergangenheit der Erde erörterte. Da dies das Dogma in Frage stellte, dass der Mensch der Verursacher des Klimawandels sei, bezeichnete eine ökologisch orientierte Website ihn als „versuchten Massenmörder“ und alle anderen Abweichler als „Verbrecher“. [52]

Solche Beispiele sind zu zahlreich, um sie alle zu berücksichtigen. Ein hoher Beamter einer großen Umweltgruppe warnte, dass die Medien zweimal darüber nachdenken sollten, bevor sie die Ansichten von Skeptikern des Klimawandels verbreiteten, denn „die Verbreitung solcher Fehlinformationen würde Schaden anrichten“. [53]

Der britische Außenminister sagte in einer Rede, dass Skeptiker der globalen Erwärmung nicht das Recht haben sollten, ihre Ideen zu äußern – so wie man Terroristen nicht erlaubt, in den Medien zu erscheinen. [54] Mainstream-Kolumnisten in Australien beginnen, die Anklage von Leugnern des Klimawandels wegen „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ in Betracht zu ziehen. Auf einem Gipfeltreffen, an dem wichtige australische Politiker, darunter der Premierminister, teilnahmen, wurde der Vorschlag unterbreitet, den Übeltätern die Staatsangehörigkeit zu entziehen. Eine Idee war, die australischen Bürger noch einmal zu überprüfen und nur denjenigen die Staatsbürgerschaft auszustellen, die sich als „klimafreundlich“ erwiesen haben. [55]

Einige haben sogar versucht, mit juristischen Mitteln die Stimmen der Gegner der Hypothese der Klimaerwärmung zum Schweigen zu bringen. Im Jahr 2015 schickten zwanzig Wissenschaftler einen Brief an den US-Präsidenten und den Generalstaatsanwalt. In diesem baten sie, den „Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act“ zu nutzen, um Unternehmen und Organisationen mit ungewöhnlichen Ansichten zum Klimawandel zu untersuchen. Das stellt den Versuch dar, die Meinungsfreiheit mit der Gesetzgebung zu behindern. [56]

Im Jahr 2016 bildeten die Generalstaatsanwälte mehrerer Staaten eine Koalition, um zu untersuchen, ob die traditionellen Energieunternehmen Investoren und die Öffentlichkeit über „die Auswirkungen des Klimawandels“ irreführen und wenn ja, sie strafrechtlich zu verfolgen. Wie von der „Heritage Foundation“ betont wird, verstoßen solche Anschuldigungen und Untersuchungen gegenüber Personen, die eine andere Meinung vertreten, gegen den 1. Zusatzartikel der Verfassung der Vereinigten Staaten und unterdrücken die Debatte über wichtige politische Themen. [57]

d) Bürgergruppen, die für eine Straßenrevolution manipuliert werden

Massenbewegungen sind eine der Strategien des Kommunismus, um seinen Einfluss auf Nationen und die Welt zu vergrößern. Viele Umweltverbände mobilisieren eine große Anzahl von Menschen, um Umweltschutzkampagnen durchzuführen. Sie haben Regierungsinstitutionen und UN-Organisationen beeinflusst und sie in ihren Besitz genommen, um unangemessene Vereinbarungen und Vorschriften zu formulieren und durchzusetzen. Sie haben auch gewalttätige Zwischenfälle verursacht, um die Öffentlichkeit zum Schweigen zu bringen.

Wie der radikale Linke Saul Alinsky sagte, ist es notwendig, die wahren Ziele einer Bewegung zu verbergen und Menschen in großem Maßstab zu mobilisieren, um lokale, temporäre, plausible oder gutartige Ziele zu unterstützen. Wenn sich die Menschen an diese relativ moderaten Formen des Aktivismus gewöhnen, ist es relativ einfach, sie dazu zu bringen, für radikalere Ziele zu handeln. „Denken Sie daran: Wenn Sie Menschen für etwas koordinieren, das so allgemein ausgearbeitet wurde wie die Umweltverschmutzung, dann ist ein gut organisiertes Volk unterwegs. Von dort aus ist es ein kurzer und natürlicher Schritt zur politischen Verschmutzung, zur Verschmutzung des Pentagons“, sagte Alinsky. [58]

Am ersten „Earth Day“ (dt.: „Tag der Erde“) im Jahre 1970 nahmen mehr als 20 Millionen Amerikaner an Straßenprotesten zu diesem Thema teil. Die Geburtenkontrolle ist zur bevorzugten Methode geworden, um der Umweltzerstörung zu begegnen. Zu dieser Zeit beschlossen viele linke Gruppierungen in den Vereinigten Staaten, dorthin zu gehen, wo die Menschen waren. Sie beteiligten sich an der Umweltbewegung und befürworteten den Sozialismus als Mittel zur Begrenzung des Bevölkerungswachstums.

Eine Vielzahl von linken Gruppen nutzt den Ökologismus als ideologische Verpackung, um Straßenaktionen durchzuführen, die für eine Revolution plädieren. Wenn die Vereinigten Staaten zum Beispiel eine „people’s climate movement“ (dt. etwa: „Volksklimabewegung“) haben, kann man daraus schließen, dass sie ein Produkt der kommunistischen Parteien ist. Die beteiligten Organisationen sind die Kommunistische Partei USA, der „Sozialismus in Aktion“, die „Maoistische Amerikanische Revolutionäre Kommunistische Partei“, die „Ökologische Gesellschaft“, die „Sozialistischen Arbeiter“, der „Alternative Sozialismus“, der „Amerikanische Demokratische Sozialismus“, der „Freie Sozialismus“ und so weiter. Sie veranstalteten die „People’s Climate Rally“ und die „People’s Climate Parade“. Zu den Parolen dieser Kundgebungen gehörten „Institutionelle Reformen statt Klimawandel“, „Der Kapitalismus tötet die Vereinigten Staaten“, „Der Kapitalismus zerstört die Umwelt“, „Der Kapitalismus zerstört den Planeten“ und „Kämpfen für eine sozialistische Zukunft“. [59]

Diese Gruppen, mit einem Meer aus roten Flaggen, zogen durch viele Großstädte der Vereinigten Staaten, darunter Washington D.C. [60]. Mit immer mehr kommunistischen und sozialistischen Elementen zur Stärkung des Ökologismus hat der „grüne Frieden“ einen vollständigen Wandel zur roten Revolution durchlaufen.

e) Die neue Religion des Anti-Humanismus

Abgesehen davon, dass der Ökologismus als politische Bewegung instrumentalisiert wird, haben kommunistische Einflüsse das Umweltbewusstsein zu einem Anti-Humanismus-Kult gemacht.

Michael Crichton, der Autor von Jurassic Park, sagte einmal, dass der Ökologismus heute eine der mächtigsten Religionen in der westlichen Welt zu sein scheint. Er glaubt, dass das Umweltbewusstsein die typischen Eigenschaften einer Religion besitzt:

„Es gibt ein anfängliches Eden, ein Paradies, einen Zustand der Gnade und der Einheit mit der Natur, es gibt einen Fall von der Gnade in einen Zustand der Verschmutzung durch das Essen vom Baum der Erkenntnis, und als Ergebnis unseres Tuns kommt ein Tag des Gerichts für uns alle. Wir sind alle Energiesünder, zum Sterben verdammt, es sei denn, wir suchen die Erlösung, die jetzt Nachhaltigkeit genannt wird. Nachhaltigkeit ist Erlösung in der Kirche der Umwelt.“ [61]

Crichton ist der Ansicht, dass alle Glaubensbekenntnisse des Umweltbewusstseins eine Frage des Glaubens sind.

„Es geht darum, ob du ein Sünder oder ein Erlöser sein wirst. Ob du nun einer der Menschen auf der Seite der Erlösung oder auf der Seite des Untergangs sein wirst. Ob du einer von uns oder einer von ihnen sein wirst.“ [62]

Diese Ansicht wurde von einer Reihe von Wissenschaftlern anerkannt. William Cronon, ein einflussreicher Umwelthistoriker in den Vereinigten Staaten, glaubt, dass der Umweltschutz eine neue Religion ist, weil er eine komplexe Reihe von ethischen Anforderungen vorschlägt, mit denen menschliches Verhalten beurteilt werden kann. [63]

Der renommierte Wissenschaftler und Quantenmechaniker Freeman Dyson, der zuvor zitiert wurde, sagte in einem Artikel in der New York Book Review 2008, dass „eine weltweite säkulare Religion“ des Umweltbewusstseins „den Sozialismus als führende säkulare Religion ersetzt hat“. Diese Religion besagt, „dass die Verwüstung des Planeten mit Abfallprodukten unseres luxuriösen Lebens eine Sünde ist und dass der Weg der Gerechtigkeit darin besteht, so sparsam wie möglich zu leben“. Die Ethik dieser neuen Religion, so erläuterte er, werde den Kindern in Kindergärten, Schulen und Hochschulen auf der ganzen Welt vermittelt. [64]

Viele Umweltschützer lassen sich von diesem Thema nicht abbringen. Rajendra Pachauri, ehemaliger Chef des Weltklimarats IPCC, der nach einem Skandal aufgrund sexueller Belästigung zurückgetreten ist, erklärte in seinem Rücktrittsschreiben, dass das Umweltbewusstsein „seine Religion ist“. [65]

Mit der zunehmenden Ideologisierung und Religiosität des Umweltbewusstseins wurde er gegenüber unterschiedlichen Ansichten immer intoleranter. Der ehemalige tschechische Präsident Klaus glaubt, dass die Umweltbewegung heute mehr von Ideologie als von Wissenschaft getrieben wird; es handle sich vielmehr um eine Quasi-Religion, die darauf abzielte, die bestehende Gesellschaft zu zerstören. Diese neue Religion beschreibt ebenso wie der Kommunismus ein wunderbares Bild von Utopia – das bedeute, mit menschlicher Weisheit die natürliche Umgebung zu planen und die Welt zu retten. Aber deren „Erlösung“ basiere auf dem Kampf gegen die bestehende Zivilisation. Zum Beispiel sagte der Vorstandsvorsitzende des Beratungsgremiums der University for Peace (UPEACE) der Vereinten Nationen und Architekt des Kyoto-Protokolls:

Ist es nicht die einzige Hoffnung für den Planeten, dass die industrialisierten Zivilisationen zusammenbrechen?“ [66]

Klaus fasste zusammen: „Wenn wir die Argumentation der Umweltschützer ernst nehmen, stellen wir fest, dass es sich bei ihnen um eine anti-humane Ideologie handelt.“ Er stimmte mit dem Biologen Iwan Brezina überein, dass das Umweltbewusstsein keine rationale, wissenschaftliche Antwort auf die ökologische Krise ist, sondern auf eine umfassende Verneinung der Zivilisation hinausläuft. [67]

Umweltbewusstsein schürt den Hass zwischen den Menschen, indem es Menschen mit unterschiedlichen Ansichten angreift – und zwar im Namen des Umweltschutzes. In diesem Hass und Extremismus steckt ein radikaler Anti-Humanismus. Der kanadische Journalist Mark Steyn erklärt, dass den Umweltschützern zufolge gilt: „Wir sind die Umweltverschmutzung; Sterilisation ist die Lösung. Der beste Weg, unseren Kindern eine nachhaltigere Umwelt zu hinterlassen, ist es, keine zu haben.“ Er nennt das Beispiel von Toni Vernelli, einer Britin, die eine Abtreibung vornehmen und sich sterilisieren ließ, weil sie glaubte, Kinder zu haben, sei schlecht für die Umwelt. [68]

Dieses Denken betrachtet den Menschen als Hauptverantwortlichen für die Zerstörung der Natur. Sie räumt der natürlichen Umwelt oberste Priorität ein – weit über die heilige Position des Menschen hinaus. Dies gilt auch für die Kontrolle der menschlichen Fruchtbarkeit und entzieht ihm sein Existenzrecht. Diese Sichtweise unterscheidet sich nicht vom Kommunismus und ist im Kern gegen den Menschen gerichtet. Diese neue Religion ersetzt den traditionellen Glauben, dass der Mensch Herr über die Erde ist. Diese Kombination aus Religiosität, Totalitarismus, der erzwungenen Einheit der Ideen und der antikapitalistischen Revolution kann den Schutz der Natur durch den Menschen nicht garantieren. Im Gegenteil, sie wird die bestehende Zivilisation, die bestehenden Freiheiten und die bestehende Ordnung zerstören, beispiellose Panik und Chaos erzeugen und die Menschheit auf einen falschen Weg führen. Dies ist das wahre Konzept der kommunistischen Einflüsse hinter dem Umweltschutz.

Fazit: Um der Umweltkrise zu entkommen, lasst uns die Gottheiten ehren und die Tradition wiederherstellen

Gott schuf die Menschheit und die schöne und gedeihende Erde. Dies ist eine Umgebung, in der Menschen leben und sich vermehren. Der Mensch hat das Recht, die Ressourcen der Natur zu nutzen, und gleichzeitig die Pflicht, die natürlichen Ressourcen zu pflegen und die Umwelt zu schonen. Seit Jahrtausenden beachtet der Mensch die Warnungen der Götter der Antike und lebt im Einklang mit der Natur.

Die Umweltprobleme, die in der heutigen Zeit entstanden sind, sind letztlich das Ergebnis der Verschlechterung des menschlichen Herzens. Dieser moralische Verfall wurde durch die Macht von Wissenschaft und Technologie noch verstärkt. Die verschmutzte natürliche Umwelt ist nur eine äußere Manifestation der inneren moralischen Verschmutzung der Menschheit. Um die Umwelt zu reinigen, muss man damit beginnen, das Herz zu reinigen.

Der Anstieg des ökologischen Bewusstseins resultiert aus dem menschlichen Instinkt der Selbsterhaltung. Das ist natürlich und verständlich, aber es ist auch zu einem Schwachpunkt geworden, der vom kommunistischen Gespenst ausgenutzt werden kann. Der Kommunismus macht mobil, um eine große Panik hervorzurufen, für ein verzerrtes Wertesystem einzutreten, den Menschen ihre Freiheit zu nehmen, zu versuchen, die Regierungsmacht auszudehnen und sogar eine Weltregierung durchzusetzen. Die Annahme des Angebots des Kommunismus in dieser alternativen Form – um die Umwelt zu retten –, bedeutet eine Versklavung der Menschheit und ermöglicht ihre Zerstörung.

Ein obligatorisches politisches Programm ist weder die Antwort auf die Umweltprobleme, mit denen wir konfrontiert sind, noch ist die Abhängigkeit von moderner Technologie ein Ausweg. Um die Krise zu lösen, müssen wir ein tieferes Verständnis des Universums und der Natur sowie der Beziehung zwischen Mensch und Natur erlangen und gleichzeitig einen rechtschaffenen moralischen Zustand bewahren. Die Menschheit muss ihre Traditionen wiederherstellen, die Moral verbessern und den Weg zurück auf den von Gottheiten angelegten Weg finden. Auf diese Weise werden die Menschen auf natürliche Weise göttliche Weisheit und Segen erhalten. Eine wunderschöne natürliche Welt voller Leben wird wiederhergestellt. So werden Klarheit und Wohlstand von Himmel und Erde den Menschen für immer begleiten.

Fortsetzung folgt

Quellen:

[1] Zhu Kezhen, Preliminary Research on Climate Change Throughout Five Thousand Years of Chinese History (Kaoguxuebao, First Issue, 1972), 168–189. [In Chinese].
[2] Martin Durkin, The Great Global Warming Swindle (documentary film, 2007), Channel 4 (U.K.), March 8, 2007.
[3] Takuro Kobashi, et. al.,  “4 ± 1.5° C Abrupt Warming 11,270 Years Ago Identified From Trapped Air in Greenland Ice,” Earth and Planetary Science Letters 268 (2008): 397–407.
[4] Freeman Dyson, “Misunderstandings, Questionable Beliefs Mar Paris Climate Talks,” The Boston Globe, December 3, 2015, https://www.bostonglobe.com/opinion/2015/12/03/freeman-dyson-misunderstandings-questionable-beliefs-mar-paris-climate-talks/vG3oBrbmcZlv2m22DTNjMP/story.html.
[5] Scott Waldman, “Judith Curry Retires, Citing ‘Craziness’ of Climate Science,” E&E News, January 4, 2017, https://www.eenews.net/stories/1060047798.
[6] J. A. Curry and P. J. Webster, “Climate Science and the Uncertainty Monster,” Bulletin of American Meteorology Society 92, no. 12:1667–1682, https://www.ipcc.ch/report/sixth-assessment-report-working-group-i/&sa=D&ust=1548963679247000&usg=AFQjCNFxEYxHXT-38XQNgcrWpv6Tj2b_fg.
[7] IPCC, “Working Group I: The Physical Science Basis,” IPCC Fourth Assessment Report: Climate Change 2007, https://www.ipcc.ch/publications_and_data/ar4/wg1/en/ch8s8-2-1-3.html.
[8] Ibid.
[9] Mark W. Shephard et al., “Comparison of Tropospheric Emission Spectrometer Nadir Water Vapor Retrievals with in situ measurements,” Journal of Geophysical Research 113, no D15S24, doi:10.1029/2007JD008822.
[10] “Climate Change,” APS Physics, American Physical Society Web Page, https://www.aps.org/policy/reports/popa-reports/energy/climate.cfm.
[11] “Solar Constant,” Encyclopedia Britannica Web page, https://www.britannica.com/science/solar-constant.
[12] Willie Soon, et al., “Modeling Climatic Effects of Anthropogenic Carbon Dioxide Emissions: Unknowns and Uncertainties,” Climate Research 18 (2001): 259–275.
[13] Michael Lemonick, “Freeman Dyson Takes on the Climate Establishment,” Yale Environment 360, June 4, 2009, https://e360.yale.edu/features/freeman_dyson_takes_on_the_climate_establishment.
[14] Nir J. Shaviv, “Celestial Driver of Phanerozoic Climate?” Geological Society of America Today 13, no. 7: 4–10, July 2003, https://www.geosociety.org/gsatoday/archive/13/7/pdf/i1052-5173-13-7-4.pdf.
[15] J. Emile-Geay et al., “Links between Tropical Pacific Seasonal, Interannual and Orbital Variability during the Holocene,” Nature Geoscience 9 (2) (2016): 168–173.
[16] Zhengyu Liu et al., “The Holocene Temperature Conundrum,” PNAS 111, no. 34 (August 26, 2014).
[17] Hans von Storch, “Why Is Global Warming Stagnating?” Der Spiegel, June 20, 2013, http://www.spiegel.de/international/world/interview-hans-von-storch-on-problems-with-climate-change-models-a-906721.html.
[18] Richard S. Lindzen et. al., “Does the Earth Have an Adaptive Infrared Iris?,” Bulletin of the American Meteorological Society 82 (2001): 417–432, https://doi.org/10.1175/1520-0477(2001)082%3C0417:DTEHAA%3E2.3.CO;2.
[19] Roy Spencer and William D. Braswell, “Potential Biases in Feedback Diagnosis from Observational Data: A Simple Model Demonstration,” Journal of Climate, 21 (21): 5624–5628, November 1, 2008.
[20] John R. Christy, Written Report to Senate Commerce, Science and Transportation Committee, November 14, 2007, https://www.nsstc.uah.edu/users/john.christy/christy/ChristyJR_CST_071114_written.pdf.
[21] David Russell Legates, “Statement to the Environment and Public Works Committee
of the United States Senate,” U.S. Senate, July 3, 2014, https://www.epw.senate.gov/public/_cache/files/a/a/aa8f25be-f093-47b1-bb26-1eb4c4a23de2/01AFD79733D77F24A71FEF9DAFCCB056.6314witnesstestimonylegates.pdf.
[22] William Happer, “Data or Dogma? Promoting Open Inquiry in the Debate Over the Magnitude of Human Impact on Earth’s Climate,” Hearing of the U.S. Senate Subcommittee on Space, Science and Competitiveness (U.S. Senate Committee on Commerce, Science and Transportation), December 8, 2015, https://www.commerce.senate.gov/public/_cache/files/c8c53b68-253b-4234-a7cb-e4355a6edfa2/FA9830F15064FED0A5B28BA737D9985D.dr.-william-happer-testimony.pdf.
[23] Sir John Houghton, “Moral Outlook: Earthquake, Wind and Fire,” Sunday Telegraph, October 9, 1995.
[24] Jason Samenow, “Scientists: Don’t Make ‘Extreme Cold’ Centerpiece of Global Warming Argument,” The Washington Post, February 20, 2014, https://www.washingtonpost.com/news/capital-weather-gang/wp/2014/02/20/scientists-dont-make-extreme-cold-centerpiece-of-global-warming-discussions/?noredirect=on&utm_term=.3600e477f052.
[25] John Michael Wallace, “The Misplaced Emphasis on Extreme Weather in Environmental Threat Communication,” The Washington Post, March 14, 2014, https://www.washingtonpost.com/news/capital-weather-gang/wp/2014/03/14/the-misplaced-emphasis-on-extreme-weather-in-environmental-threat-communication/?utm_term=.bf84802d4613.
[26] Steven E. Koonin, “A Deceptive New Report on Climate,” The Wall Street Journal, November 2, 2017, https://www.wsj.com/articles/a-deceptive-new-report-on-climate-1509660882.
[27]  Ibid.
[28] “Climate Change Indicators: High and Low Temperatures,” United States Environmental Protection Agency, https://www.epa.gov/climate-indicators/climate-change-indicators-high-and-low-temperatures.
[29] Judith A. Curry, “Statement to the Subcommittee on Space, Science and Competitiveness of the United States Senate,” Hearing on “Data or Dogma? Promoting Open Inquiry in the Debate Over the Magnitude of Human Impact on Climate Change,” December 8, 2015, https://curryja.files.wordpress.com/2015/12/curry-senate-testimony-2015.pdf.
[30] Mike Hulme, “Chaotic World of Climate Truth,” BBC, November 4, 2006, http://news.bbc.co.uk/2/hi/science/nature/6115644.stm.
[31] Roy W. Spencer, Climate Confusion: How Global Warming Leads to Bad Science, Pandering Politicians and Misguided Policies that Hurt the Poor (New York: Encounter Books, 2008), Chapter 5.
[32] Christopher C. Horner, Red Hot Lies: How Global Warming Alarmists Use Threats, Fraud, and Deception to Keep You Misinformed (Washington. D.C.: Regnery Publishing, 2008), 214.
[33] Horner, Red Hot Lies, 215.
[34] Horner, Red Hot Lies, 211.
[35] Horner, Red Hot Lies, 212–213.
[36] Horner, Red Hot Lies, 227.
[37] David Shearman and Joseph Wayne Smith, The Climate Change Challenge and the Failure of Democracy (Westport, Conn.: Praeger, 2007).
[38] Horner, Red Hot Lies, 219–220.
[39] Paul Ehrlich, as quoted in Václav Klaus, Blue Planet in Green Shackles: What Is Endangered: Climate or Freedom? (Washington, D.C.: Competitive Enterprise Institute, 2008), 14.
[40] John Bachtell, “China Builds an ‘Ecological Civilization’ While the World Burns,” People’s World, August 21, 2018, https://www.peoplesworld.org/article/china-builds-an-ecological-civilization-while-the-world-burns/.
[41] Klaus, Blue Planet in Green Shackles, 4.
[42] Klaus, Blue Planet in Green Shackles, 7–8.
[43] Klaus, Blue Planet in Green Shackles, 100.
[44] John Fund, “Rollback Obama’s CAFE Power Grab, Give Car Consumers Freedom,” National Review, May 23, 2018, https://www.nationalreview.com/corner/fuel-standards-cafe-epa-rolls-back/.
[45] Ariana Eunjung Cha, “Solar Energy Firms Leave Waste Behind in China,” The Washington Post, March 9, 2008, http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2008/03/08/AR2008030802595.html?referrer=emailarticle&noredirect=on.
[46] The Paris Agreement on Climate Change, Natural Resources Defense Council (NRDC), December 2015, IB: 15-11-Y, https://www.nrdc.org/sites/default/files/paris-climate-agreement-IB.pdf.
[47] Donald J. Trump, “Statement by President Trump on the Paris Climate Accord,” The White House, June 1, 2017, https://www.whitehouse.gov/briefings-statements/statement-president-trump-paris-climate-accord/.
[48] Horner, Red Hot Lies, 117.
[49] Roy W. Spencer, The Great Global Warming Blunder: How Mother Nature Fooled the World’s Top Climate Scientists (New York: Encounter Books, 2010), 31.
[50] Brendan O’Neill, “A Climate of Censorship,” The Guardian, November 22, 2006, https://www.theguardian.com/commentisfree/2006/nov/22/aclimateofcensorship.
[51] O’Neill, “A Climate of Censorship.”
[52] Ibid.
[53] O’Neill, “A Climate of Censorship.”
[54] Ibid.
[55] Horner, Red Hot Lies, 107.
[56] Hans von Spakovsky and Nicolas Loris, “The Climate Change Inquisition: An Abuse of Power that Offends the First Amendment and Threatens Informed Debate,” The Heritage Foundation, October 24, 2016, https://www.heritage.org/report/the-climate-change-inquisition-abuse-power-offends-the-first-amendment-and-threatens.
[57] Ibid.
[58] Saul Alinsky, “Tactics,” Rules for Radicals: A Practical Primer for Realistic Radicals (New York: Vintage Books, 1971).
[59] “Climate Movement Drops Mask, Admits Communist Agenda,” PJ Media, September 23, 2014, https://pjmedia.com/zombie/2014/9/23/climate-movement-drops-mask-admits-communist-agenda/.
[60] “People’s Climate March: Thousands Rally to Denounce Trump’s Environmental Agenda,” The Guardian, April 29, 2017, https://www.theguardian.com/us-news/2017/apr/30/peoples-climate-march-thousands-rally-to-denounce-trumps-environmental-agenda.
[61] Michael Crichton, “Crichton: Environmentalism Is a Religion,” Hawaii Free Press, April 22, 2018, http://www.hawaiifreepress.com/ArticlesMain/tabid/56/ID/2818/Crichton-Environmentalism-is-a-religion.aspx.
[62] Ibid.
[63] Robert H. Nelson, “New Religion of Environmentalism,” Independent Institute, April 22, 2010, http://www.independent.org/news/article.asp?id=5081.
[64] Joel Garreau, “Environmentalism as Religion,” The New Atlantis, Summer 2010, https://www.thenewatlantis.com/docLib/20100914_TNA28Garreau.pdf.
[65] Damian Carrington, “IPCC Chair Rajendra Pachauri Resigns,” The Guardian, February 24, 2015, https://www.theguardian.com/environment/2015/feb/24/ipcc-chair-rajendra-pachauri-resigns.
[66] Michael Whitcraft, “A Lot of Hot Air: A Review of Václav Klaus’ Recent Book: Blue Planet in Green Shackles,” Free Republic, June 13, 2008, http://www.freerepublic.com/focus/f-news/2030948/posts.
[67] Ibid.
[68] Horner, Red Hot Lies, 228.

Chinesisches Original: http://www.epochtimes.com/
Englische Version: https://www.theepochtimes.com/how-the-specter-of-communism-is-ruling-our-world

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Kurzform: Einführung, Kap. 1: 36 Strategien Teil 1, Teil 2Kap. 2: Marx Teil 1, Teil 2Kap. 3: NovemberrevolutionKap. 4: Der verborgene Feind der freien Gesellschaft Teil 1, Teil 2 Kap. 5: Offene oder verdeckte Gewalt Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5 – Kap. 6: Eine Generation ohne traditionelle Kultur Teil 1, Teil 2 – Kap. 7: Die Zerstörung der Familien Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4Kap. 8: Sozialstaat und Politik Teil 1, Teil 2Teil 3Kap. 9: Die Wohlstandsfalle Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4Kap. 10: Justiz, Gesetze und Staatsterrorismus Teil 1, Teil 2Kap. 11: Kunst Kap. 12: Bildungswesen Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4Kap 13: Medien Teil 1, Teil 2Kap. 14: Parteikultur und Pop-Kultur Teil 1, Teil 2Kap. 15: Terrorismus – Kap. 16:  Umweltschutz Teil 1, Teil 2Kap. 17: Globalisierung Kap. 18: Globaler Anspruch des „Modell China“ Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4Ausblick