UN will „Hasser zurückdrängen“: Populisten verbreiten falsche Idee über Migranten und Menschenrechtsverteidiger

Epoch Times23. Mai 2018 Aktualisiert: 23. Mai 2018 15:43
Die Vereinten Nationen haben eine weltweit verbreitete Missachtung der Menschenrechte und den Umgang mit den Migranten beklagt.

UNO-Menschenrechtskommissar Zaid Raad al-Hussein hat bei einem Expertentreffen anlässlich des 25. Jahrestags der Wiener UNO-Menschenrechtskonferenz Kritik an Österreich und Europa geübt.

Weltweit gebe es eine verbreitete Missachtung der Menschenrechten, beklagte er. Zudem kritisierte Zaid den Umgang mit Migranten.

Populisten in Europa würden Hass und Angst sähen, sowie „verzerrte und falsche Ideen über Migranten und Menschenrechtsverteidiger“ verbreiten, sagte Zaid am Dienstag in Wien. In Europa würden mehr und mehr Menschen ausgegrenzt.

Es sei wichtig, die Ärmsten am Rande der Gesellschaft zu schützen, so der UN-Hochkommissar. „Wir müssen diese Hasser, diese Zerstörer, diese Isolationisten und die Ethnonationalisten zurückdrängen,“ sagte er.

Der UN-Hochkommissar kritisierte auch Österreich, wo jüngst „falsche und aufwieglerische“ politische Äußerungen im Gegensatz zu den Zielen der Wiener Erklärung gestanden hätten.

Anlass für die Konferenz unter dem Namen „Vienna+25: Building Trust – Making Human Rights a Reality for All“ am 22. und 23. Mai im Wiener Rathaus, ist das 25. Jubiläum der Wiener Weltkonferenz über Menschenrechte von 1993. Damals wurde die Wiener Erklärung verfasst, in deren Folge das Büro des Hochkommissars für Menschenrechte der Vereinten Nationen mit Sitz in Genf geschaffen wurde. (dpa/so)

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