Kap. 8: Wie der Sozialstaat Chaos in der Politik verursacht (Teil 1)

Von 28. November 2018 Aktualisiert: 7. Dezember 2018 12:59
Die Versuche, die Gesellschaft gründlich zu reformieren, werden oft von denen blockiert, die soziale Wohlfahrt und Bequemlichkeit genießen – denn es sind Unzählige und sie wählen nur die Politiker, die ihnen versprechen, noch mehr zu geben.

Heute werden viele Nationen als Demokratie regiert – in der Praxis ist Demokratie keine Herrschaft des Volkes, sondern die Herrschaft des vom Volk gewählten Vertreters. Einmal im Amt, hat er umfassende Befugnisse über Politik, Wirtschaft, Militär, Außenbeziehungen und so weiter. Die Demokratie kann nicht garantieren, dass gute Menschen gewählt werden. Die siegreichen Kandidaten können durchaus diejenigen sein, die nur leere Versprechungen machen oder für Vetternwirtschaft anfällig sind.

Der Spruch „Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen“ (Marx) führt zu Träumen von einem Leben in großzügiger sozialistischer Bequemlichkeit und Wohlfahrtspolitik. Die Sozialsysteme der Länder verursachen jedoch viele Probleme.

Alle Versuche, die Systeme grundlegend zu reformieren, werden von der großen Menge an Empfängern staatlicher Leistungen blockiert. Die einzigen Politiker, die man wählen kann, sind diejenigen, die die Besteuerung und die staatlichen Eingriffe weiter ausbauen wollen … Die Epoch Times veröffentlicht hier den ersten Teil des 8. Kapitels des neuen Buches „Wie der Teufel die Welt regiert“.

Einleitung

1. Kommunistische Politik führt zur Zerstörung der Menschheit
a. Kommunistische Regime nutzen ihre Staatsmacht, um Säuberungen und Massenmorde durchzuführen
b. Sozialistische Ideologie beherrscht Europa und die USA
c. Linke Politik zielt darauf ab, politische Parteien, die Gesetzgebung, Regierungen und Oberste Gerichte zu kontrollieren
d. Linksgerichtete Regierungen fördern Sozialismus und verdrehte Politik

2. Politik und Religion vermischen sich im Kommunismus wie in einer Sekte
a. Die Kommunistische Partei Chinas: Eine politische Sekte
b. Linksliberalismus und Progressivismus sind pseudo-religiöse Strömungen
c. Zeitgenössischer Liberalismus und Progressivismus: Neue Varianten des Kommunismus
c.1. Die Rebellion gegen den klassischen Liberalismus
c.2. Der Kern des Progressivismus: Moralische Perversion
c.3. Liberalismus und die sozialistische Strömung des Progressivismus

Quellen

In den nächsten Teilen des Kapitel 8 geht es um:
3. Hass und Kampf: der unveränderliche Kurs kommunistischer Politik
4. Gewalt und Lügen: Die wichtigsten Kontrollmethoden kommunistischer Politik – a. Gewalt und Lügen im kommunistischen Totalitarismus; b. Wie der Kommunismus im Westen Gewalt schürt; c. Wie kommunistische Lügen den Westen verwirren

5. Totalitarismus: Die Konsequenz der kommunistischen Politik – a. Totalitarismus vernichtet den freien Willen und unterdrückt die Güte des Menschen; b. Von der Wiege bis zur Bahre: Das Wohlfahrtssystem; c. Übertriebene Gesetze ebnen den Weg für Totalitarismus; d. Mit Technologie die Kontrolle ausüben
6. Der allumfassende Krieg des Kommunismus gegen den Westen
Fazit

Die Fortsetzung erscheint am Wochenende, 1. / 2. Dezember 2018.

Einleitung

Fast alles in der modernen Welt hat etwas mit Politik zu tun. Eine einzige politische Entscheidung, ein Gesetz, ein Vorfall oder ein Skandal hat das Potenzial, die Öffentlichkeit weltweit in Rage zu versetzen. Die Wahl eines Politikers eines Landes kann weltweit für Aufmerksamkeit sorgen.

Die meisten Menschen verbinden kommunistische Politik nur mit Ländern unter der Herrschaft einer kommunistischen Partei und glauben, dass sogar diese Länder aufgehört haben, den Kommunismus zu leben. Tatsächlich hat sich der Kommunismus nur hinter verschiedenen Erscheinungsformen wie Sozialismus, Neoliberalismus und Progressivismus versteckt. Bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass der bösartige Geist des Kommunismus die ganze Welt regiert.

Oberflächlich betrachtet scheint die freie Welt zu verstehen, welchen Schaden der Kommunismus angerichtet hat. Doch in den 170 Jahren seit der Veröffentlichung des Kommunistischen Manifests wurden Regierungen auf der ganzen Welt entweder ganz offen oder im Geheimen von den marxistischen Theorien durchsetzt. In mancher Hinsicht hat die freie Welt die selbsternannten kommunistischen Staaten sogar übertroffen, wenn es darum geht, diese Theorien in die Praxis umzusetzen.

Die USA haben in der Geschichte des 20. Jahrhunderts die Führung der freien Welt übernommen und sind eine traditionelle Bastion des Antikommunismus. Doch bei den Wahlen 2016 kam ein offen sozialistischer Kandidat der Präsidentschaft nahe. In Umfragen gab über die Hälfte der jungen Männer an, den Sozialismus zu unterstützen. [1]

In Europa ist der Sozialismus aktuell die vorherrschende politische Kraft. Ein ehemaliger führender Politiker der Grünen in Deutschland sagte in einem Interview mit der „New York Times”: „Heute ist der Sozialismus eine Kombination aus Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Wohlfahrtsstaat, und ich würde sagen, eine große Mehrheit der Europäer verteidigt das – die britischen Tories können den nationalen Gesundheitsdienst nicht anpacken [Anm.: im Sinne von abschaffen oder reformieren], ohne dafür einen Kopf kürzer gemacht zu werden.“ [2]

In den kommunistischen Staaten hat das kommunistische Gespenst die gesamte politische Macht inne. Es benutzt den Staat als Instrument, um Massenmorde zu begehen, die traditionelle Kultur zu zerstören, moralische Werte auszulöschen und Menschen in den aufrichtigen Religionen zu verfolgen – mit dem letztlichen Ziel, die Menschheit zu zerstören.

Die kommunistische Ideologie blieb trotz des Sturzes der kommunistischen Regime in Osteuropa bestehen. Als Folge des Kalten Krieges, nach Jahrzehnten der Zerstörung durch Spionage und Subversion, ist der kommunistische Geist die in ganz Europa vorherrschende Ideologie.

Obwohl das kommunistische Gespenst in seinem Versuch scheiterte, die westliche Welt unter seine direkte staatliche Kontrolle zu bringen, vereinnahmte es dennoch die Regierungspolitik der westlichen Nationen. Die dabei benutzten Methoden sind: die Befürwortung sozialistischer Politik wie steuerliche Umverteilung, Aufrufe zur Gewalt, die Untergrabung der traditionellen Moral und die Verursachung sozialer Unruhen. Das Gespenst beabsichtigt, den Westen durch die Zerstörung der Menschheit auf einen dämonischen Weg zu bringen. Angesichts der wichtigen Rolle der Vereinigten Staaten als Anführer der freien Welt geht es in diesem Kapitel in erster Linie um die amerikanische Situation.

1. Kommunistische Politik führt zur Zerstörung der Menschheit

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Kommunistische Politik ist nicht auf den in kommunistischen Staaten praktizierten Totalitarismus beschränkt. Wie wir bereits zu Beginn dieses Buches ausführlich dargelegt haben, ist der Kommunismus ein Gespenst, das übernatürliche Fähigkeiten besitzt. Es manipuliert die Gedanken von schlechten Menschen und täuscht die Leichtgläubigen, damit sie auf der menschlichen Ebene als seine Vertreter handeln. Deshalb wird die von diesem bösartigen Gespenst kontrollierte Politik in der westlichen Welt auch als alternative Erscheinungsform der kommunistischen Politik betrachtet.

a. Kommunistische Regime nutzen ihre Staatsmacht, um Säuberungen und Massenmorde durchzuführen

Die Anhänger der Kommunistischen Partei sind sich bewusst, dass Macht das Kernanliegen der kommunistischen Politik ist. Als Marx und Engels, die Gründerväter des Kommunismus, ihre Lehren aus der Pariser Kommune zogen, betonten sie die Notwendigkeit der Errichtung einer Diktatur des Proletariats. Lenin hat sich das zu Herzen genommen und mit Gewalt die erste totalitäre kommunistische Diktatur aufgebaut. Stalin und Mao Tse-tung benutzten Täuschung, Waffen, Propaganda, Verschwörungen und dergleichen, um die Macht an sich zu reißen und ihre brutalen Regime aufrechtzuerhalten. Mit der absoluten Macht in der Hand wurde es möglich, zu töten und vollständig zu korrumpieren.

In vielen östlichen Ländern hat der Kommunismus die Macht direkt an sich gerissen und das gesamte Spektrum der Politik unter seine Kontrolle gebracht. Ob durch Massenmorde, parteiinterne Kämpfe und Säuberungen innerhalb der Kommunistischen Partei, oder durch die Unterwanderung der Außenwelt: Seine politischen Ziele sind die dauerhafte Aufrechterhaltung der Macht und die ständige Ausweitung seines Einflusses. Kommunistische Regime bündeln die Ressourcen ganzer Nationen, einschließlich Militär, Polizei, Justiz, Gefängnissen, Bildung, Medien und dergleichen, um ihr eigenes Volk zu verfolgen und zu ermorden. Gleichzeitig zerstören sie die Moral des Volkes (siehe “Neun Kommentare über die Kommunistische Partei”, die ebenfalls von dieser Redaktion herausgegeben wurden).

Die Kommunisten hielten ihre gewalttätige Herrschaft aufrecht, indem sie massive Kampagnen zur willkürlichen Vernichtung von Menschen starteten. Diese reichen von den berüchtigten Gulag-Konzentrationslagern der Sowjetunion und den politischen Säuberungen und Machtkämpfen innerhalb der Kommunistischen Partei der Sowjetunion bis hin zu den innenpolitischen Kämpfen der Kommunistischen Partei Chinas und den Massenmorden am chinesischen Volk in verschiedenen politischen Bewegungen. Dazu gehört aktuell die Verfolgung von Falun Gong. Für diese Kampagne beanspruchte der ehemalige Parteichef Jiang Zemin mindestens ein Viertel der finanziellen Mittel Chinas.

b. Sozialistische Ideologie beherrscht Europa und die USA

Europa ist bereits voll im Griff der sozialistischen Ideologie und Politik. Die Vereinigten Staaten sind in dieser Hinsicht ein besonderes Land und haben sich eine gewisse Aufrichtigkeit bewahrt. Dies hat historische Gründe. Als die kommunistische Bewegung im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert in ganz Europa wütete, war ihr Einfluss auf die Vereinigten Staaten eher gering. Im Jahr 1906 schrieb der deutsche Soziologe und Volkswirt Werner Sombart ein Buch zu dem Thema: „Warum gibt es keinen Sozialismus in den Vereinigten Staaten?“ [3] Doch die Situation hat sich seitdem dramatisch verändert.

Im Jahr 2016 befürwortete der US-Präsidentschaftskandidat Bernie Sanders von den Demokraten offen den Sozialismus in seiner Kampagne. Im kommunistischen Vokabular ist der Sozialismus nur die „Erste Stufe“ auf dem Weg zum Kommunismus und wurde von den meisten Amerikanern einst mit Verachtung gesehen. Doch Sanders schaffte es, einer der beiden Spitzenkandidaten seiner Partei zu werden.

Eine gegen Ende der Wahlkampagne 2016 durchgeführte Umfrage zeigte, dass 56 Prozent der Menschen in einer der großen linken Parteien, den Demokraten, eine positive Meinung zum Sozialismus haben. [4] Sie folgen damit einem Trend, der bereits 2011 vom Pew Research Center aufgezeigt worden war. Die Pew-Umfrage fand heraus, dass 49 Prozent der US-Bürger unter 30 Jahren den Sozialismus positiv beurteilten, aber nur 47 Prozent dem Kapitalismus gegenüber positiv eingestellt waren. [5] Dies deutet auf eine allgemeine ideologische Verschiebung nach links hin, da die Gesellschaft ihr Verständnis dafür verliert, was der Kommunismus ist.

Die Illusionen, die viele im Westen über den Sozialismus heutzutage haben, spiegeln die Erfahrungen unzähliger leicht zu beeindrucken junger Menschen im 20. Jahrhundert wider. Sie fielen in der Sowjetunion, in China und anderswo naiv auf die Verführungen des Kommunismus herein. Der jüngeren Generation fehlt ein tiefes Verständnis der eigenen Geschichte, ihrer Kultur und Traditionen. Es gibt keinen Widerstand gegen den Sozialismus, der für diese jungen Menschen mild und human aussieht. Die große kommunistische Täuschung des 20. Jahrhunderts wiederholt sich im 21. Jahrhundert.

Marx Maxime „Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen“ täuscht die Jugend. Sie träumt von einem Leben in großzügiger sozialistischer Bequemlichkeit und Wohlfahrtspolitik wie in den nordischen Ländern. Die Sozialsysteme dieser Länder haben jedoch viele soziale Probleme verursacht. Alle Versuche, die Systeme grundlegend zu reformieren, werden von der großen Menge an Empfängern staatlicher Leistungen blockiert. Die einzigen Politiker, die man wählen kann, sind diejenigen, die die Besteuerung und die staatlichen Eingriffe weiter ausbauen wollen.

Wie der Ökonom Milton Friedman sagte: „Eine Gesellschaft, die die Gleichheit vor die Freiheit stellt, wird nichts davon bekommen. Eine Gesellschaft, die die Freiheit vor die Gleichheit stellt, bekommt ein hohes Maß von beidem.“ [6]

Der hochgradige Wohlfahrtssozialismus fördert die kontinuierliche Ausweitung des Einflusses der Regierung und führt dazu, dass die Menschen ihre Freiheiten abwählen. Er ist ein wichtiger Schritt in den Plänen des kommunistischen Geistes, um die Menschheit zu versklaven. Sobald alle Nationen den Übergang zum Sozialismus vollzogen haben, ist das derzeitige nordische Sozialismusmodell nur noch einen kleinen Schritt von der Demokratie zum Totalitarismus entfernt. Sobald die sozialistische „Erste Stufe“ abgeschlossen ist, werden die politischen Führer den Kommunismus sofort umsetzen. Das Privateigentum und der demokratische Prozess werden abgeschafft. Der Wohlfahrtsstaat wird sich in ein Joch der Tyrannei verwandeln.

c. Linke Politik zielt darauf ab, politische Parteien, Gesetzgebung, Regierungen und Oberste Gerichte zu kontrollieren

In den westlichen Ländern gibt es langjährige demokratische Traditionen wie die amerikanische Gewaltenteilung. Die Kontrolle über die Staatsmacht ist nicht so einfach wie im Osten. Um die Macht im Westen zu bekommen, musste das bösartige Gespenst verschiedene indirekte Mittel einsetzen, um staatliche Institutionen zu übernehmen. Seinen Verrat stellt es in der Öffentlichkeit als gutes Werk dar.

Die Vereinigten Staaten sind ein von zwei Parteien dominiertes Mehrparteiensystem. Um Teil des politischen Mainstreams zu werden, muss der Kommunismus eine oder beide Parteien infiltrieren, um die Macht im Kongress zu übernehmen. Gleichzeitig müssen seine Kandidaten Schlüsselpositionen in der Regierung und den Gerichten innehaben. Das Ausmaß, in dem der Kommunismus die US-Politik untergraben hat, ist gravierend.

Um sich eine stabile Stammwählerschaft zu sichern, haben die linken Parteien der USA die Feindseligkeit zwischen einkommensschwachen und einkommensstarken Gruppen vergrößert und gleichzeitig eine wachsende Zahl von Einwanderern und „gefährdeten“ Gruppen wie der LGBT-Gemeinschaft, Frauen, Minderheiten und so weiter an sich gezogen. Linke Politiker tun alles, um sich bei ihrer Klientel beliebt zu machen. Sie befürworten kommunistische Ideen, die zur Geringschätzung der grundlegenden moralischen Standards der Menschheit führen. Sie beschützen sogar illegale Einwanderer, damit diese sich den Reihen der Linken anschließen können.

Ein bekannter Milliardär, der schon länger linke Bewegungen unterstützte, hat große Summen zur finanziellen Unterstützung linker Kandidaten für das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten und andere wichtige Positionen gezahlt. Dazu gehören vor allem Schlüsselpositionen wie die Staatssekretäre, die für Wahlangelegenheiten zuständig sind und eine entscheidende Rolle bei der Beilegung von Streitigkeiten spielen. Dieser Milliardär hat viel Geld in die Kampagnen für diese Positionen gesteckt. [7]

Selbst als illegale Einwanderer Verbrechen auf US-Boden begingen, haben linke Behörden die Augen verschlossen und ihnen besonderen Schutz vor der Regierung gewährt.  Während der Amtszeit des ehemaligen linken Präsidenten Obama versuchte dieser, fünf Millionen illegalen Einwanderern Amnestie zu gewähren, doch der Resolutionsentwurf wurde schließlich vom Obersten Gerichtshof zurückgewiesen. [8]

Linke Parteien kämpfen für das Wahlrecht illegaler Einwanderer. Natürlich geht es nicht unbedingt darum, etwas Gutes für die illegalen Einwanderer oder die allgemeine Bevölkerung zu tun, sondern um die Vergrößerung der Wählerschaft der Linken. Am 12. September 2017 verabschiedete eine Stadt in einem östlichen US-Bundesstaat ein Gesetz, dass Personen, die keine US-Bürger sind, das Wahlrecht bei Kommunalwahlen einräumt. Das umfasst Einwohner mit Green Cards, Studenten- und Arbeitsvisa und sogar solche Personen, die noch nicht einmal nachweisen können, dass sie legal eingewandert sind. Das Thema erregte wegen der möglichen Auswirkungen auf das Wahlsystem in anderen Teilen des Landes große Aufmerksamkeit in den Medien. [9]

Unter dem Einfluss des bösartigen kommunistischen Gespenstes haben die amerikanischen Linksparteien hinterhältige Maßnahmen benutzt, um mehr Stimmen und politischen Einfluss zu gewinnen. Amerikas Zukunft ist in der Schwebe.

d. Linksgerichtete Regierungen fördern Sozialismus und verdrehte Politik

Die linksgerichtete US-Regierung von Präsident Barack Obama war stark von Kommunisten und Sozialisten infiltriert. Viele Gruppen, die ihn unterstützten, hatten klare Verbindungen zu sozialistischen Organisationen.

Obama ist ein Schüler des Neomarxisten Saul Alinsky. Nach seiner Wahl wählte er viele seiner Berater aus linksextremen Think Tanks. Seine Krankenkassenpolitik bestrafte diejenigen, die sich weigerten, sich in seinem Krankenkassensystem einschreiben zu lassen. Er verabschiedete Gesetze zur Legalisierung von Marihuana und Homosexualität, erlaubte Transsexuellen, der Armee beizutreten, und so weiter.

Als die kalifornische Staatsversammlung von der Linken kontrolliert wurde, wollten einige Abgeordnete das Gesetz zum Verbot der Kommunistischen Partei der USA aufheben lassen. Dieser Versuch scheiterte erst nach heftigem Widerstand der Gemeinschaft der aus Vietnam stammenden Amerikaner – sie wissen genau, was Kommunismus in der Realität bedeutet.

Die vorige US-Regierung erließ Gesetze, die zur Korrumpierung der zwischenmenschlichen Beziehungen führen. Seit dem Jahr 2016 erlaubt das von Barack Obama unterzeichnete „WC-Gesetz“ Transgender-Personen unabhängig von ihrem körperlichen Geschlecht in die Toiletten ihrer Wahl zu gehen. In der Praxis bedeutet das: Ein Mann, der sich für eine Frau hält, kann ungestraft die Damentoilette betreten. Das WC-Gesetz wurde in den öffentlichen Schulen im ganzen Land in Kraft gesetzt. Schulen, die sich weigern, das Gesetz umzusetzen, werden die Bundesmittel entzogen.

2. Politik und Religion vermischen sich im Kommunismus wie in einer Sekte

Jahrtausendelang war die wichtigste Institution der politischen Macht die Monarchie, die ihre Autorität von Gott erhielt. Der Herrscher regierte von Gottes Gnaden. Kaiser und Könige übten im Westen wie im Osten eine heilige Rolle als Mittler zwischen Mensch und Gott aus.

Heute werden viele Nationen in der Staatsform der Demokratie regiert. In der Praxis ist Demokratie nicht die Herrschaft des Volkes, sondern die Herrschaft des vom Volk gewählten Vertreters. So ist die Wahl des US-Präsidenten ein demokratisches Verfahren. Einmal im Amt, hat er umfassende Befugnisse über Politik, Wirtschaft, Militär, Außenbeziehungen und so weiter.

Die Demokratie kann nicht garantieren, dass gute Menschen gewählt werden. Während der allgemeine moralische Standard der Gesellschaft sinkt, können die siegreichen Kandidaten durchaus diejenigen sein, die nur leere Versprechungen machen oder für Vetternwirtschaft anfällig sind. Der Schaden für die Gesellschaft ist enorm, wenn eine Demokratie keine Vorkehrungen trifft, um die von den Göttern gesetzten moralischen Standards aufrechtzuerhalten. Die Vorteile der Demokratie verschwinden und werden zu einer Mafia-Politik, die die Gesellschaft in Chaos und Zersplitterung stürzt.

Es geht nicht darum, die jeweiligen Vorzüge eines bestimmten politischen Systems zu diskutieren. Wir sagen einfach, dass moralische Werte der Grundstein für soziale Stabilität und Harmonie sind. Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sind nur die Formate, in der die Gesellschaft organisiert ist.

a. Die Kommunistische Partei Chinas: Eine politische Sekte

Die Herrschaft der Kommunistischen Partei Chinas ist die einer vollständig in den Staat integrierten politischen Sekte. Die Ideologie dieser Sekte wird den Menschen aufgezwungen, um ihre Moral zu zerstören. Gleichzeitig regiert sie die Gesellschaft mit kriminellen Methoden und treibt die Menschen in den Ruin.

Die Herrschaft der KP Chinas wird oft als Fortsetzung des imperialen Systems beschrieben – doch das ist ein schrecklicher Irrtum. Traditionelle chinesische Monarchen behaupteten nicht, dass sie die moralischen Werte definieren. Stattdessen sahen sie sich dazu verpflichtet, die von den Göttern oder dem Himmel gesetzten moralischen Maßstäbe einzuhalten. Die KP Chinas hingegen nimmt für sich das alleinige Recht in Anspruch, zu definieren, was Moral ist. Unabhängig davon, wie viele Schandtaten sie begeht, kann sich die KP Chinas dadurch weiterhin als „groß, glorreich und korrekt“ bezeichnen.

Die Moral wird von Gott bestimmt, nicht vom Menschen. Die Standards von Gut und Böse ergeben sich aus den göttlichen Geboten, nicht aus den ideologischen Ansprüchen einiger politischer Parteien. Die Monopolisierung des Rechts, Moral zu definieren, führt unweigerlich zur Vermischung von Kirche und Staat, was sich im Falle der KP Chinas durch die typischen Merkmale einer Sekte zeigt:

  • Die Kommunistische Partei verehrt Marx als ihren spirituellen „Herrn“ und betrachtet den Marxismus als universelle Wahrheit. Das Versprechen des Kommunismus vom Himmel auf Erden verlockt Anhänger, ihr Leben dafür zu geben. Zu seinen sektenähnlichen Merkmalen gehören unter anderem: Indoktrination; Zerschlagung der Opposition; Personenkult um die Anführer; sich selbst als einzige Quelle der Rechtschaffenheit betrachten; Gehirnwäsche und Gedankenkontrolle; eine straffe Organisation, der man sich zwar anschließen, sie aber nie verlassen kann; Förderung von Gewalt und Blutgier und Förderung des Märtyrertums für die religiöse Sache.
  • Kommunistische Führer wie Lenin, Stalin, Mao und Kim Il Sung hatten alle ihren eigenen Personenkult. Sie waren die „Päpste“ der kommunistischen Sekten in ihren jeweiligen Ländern. Sie hatten die unbestrittene Autorität, über Recht und Unrecht zu bestimmen. Ob sie töteten oder logen, sie hatten immer Recht. Ihre Rechtfertigung war, dass sie von einem höheren Zweck motiviert wären oder damit langfristige Ziele verfolgten. Die Bürger dieser Länder wurden gezwungen, ihr eigenes Verständnis davon aufzugeben, was moralisch gut ist. Der Zwang, unter dem Kommando der Partei zu lügen oder Böses zu tun, verursachte bei den Menschen psychologische und spirituelle Traumata.
  • Traditionelle orthodoxe Religionen lehren die Menschen, gut zu sein, aber die auf Hass aufgebaute Sekte des Kommunismus nimmt genau die entgegengesetzte Haltung ein. Obwohl die Kommunistische Partei auch von Liebe spricht, ist die von ihr vertretene „Liebe“ auf Hass begründet. So sind etwa Proletarier untereinander zu Freundlichkeit fähig, weil sie einen gemeinsamen Feind haben – den Kapitalisten. In China wird Patriotismus zum eigenen Land durch Hass gegenüber anderen Ländern gezeigt. Die Vaterlandsliebe zeigt sich auch durch den Hass gegenüber Auslandschinesen, die die KP Chinas kritisieren.

b. Linksliberalismus und Progressivismus sind pseudoreligiöse Strömungen

Westliche Linke haben im Laufe der Geschichte verschiedene Bezeichnungen benutzt und sich manchmal liberal, manchmal sozialdemokratisch und manchmal progressiv genannt. Die Konzepte unterscheiden sich nicht wesentlich voneinander.

Die Befürworter dieser Konzepte erklären „Freiheit“ und „Fortschritt“ zum absoluten moralischen Gebot und greifen jede abweichende Meinung als Ketzerei an.

Ähnlich wie der Kommunismus, der Atheismus, die Evolutionslehre und der Szientismus ersetzen die liberalen Strömungen und der Progressivismus den Glauben an Gott durch humanistische Vernunft und setzen den Menschen selbst als Gott ein.

Soziale Probleme werden auf als Ungerechtigkeit wahrgenommene Verhältnisse oder Mängel im kapitalistischen System geschoben. Ihre Methoden zur Lösung dieser Probleme gleichen denen der Kommunisten. Sie glauben, dass ihr Anliegen so wichtig ist, dass alle Mittel zur Durchsetzung erlaubt sind. Gewalt und Betrug erscheinen ihnen in verschiedenen Situationen als legitime Mittel.

Die quasi-religiösen Merkmale von Liberalismus und Progressivismus sind untrennbar mit dem historischen Hintergrund ihrer Entstehung verbunden.

Der rasante wissenschaftliche Fortschritt seit dem 18. Jahrhundert stärkte das Vertrauen der Menschheit in ihre eigenen Fähigkeiten und beflügelte die fortschreitende intellektuelle Entwicklung. Der französische Philosoph Nicolas de Condorcet, war ein Pionier des fortschrittlichen Denkens und erklärte in seinem Werk „Skizze eines historischen Bildes vom Fortschritt des menschlichen Geistes“, dass die Vernunft die Menschen auf den Weg des Glücks und der Moral oder Güte führt. Später wurde der Progressivismus aggressiver und begann, die Vernunft quasi-religiös anzubeten.

Das progressivistische („fortschrittliche“) Denken erlaubt es, Vernunft, Gewissen und den Schöpfer als voneinander getrennt zu betrachten und die Vorstellung zu fördern, dass der Mensch den Segen des Schöpfers nicht braucht. Demnach kann der Mensch seine eigene Rationalität und sein eigenes Gewissen benutzen, um die Übel der Gier, Angst, Eifersucht und dergleichen wegzufegen; der Mensch kann das Paradies auf Erden errichten und das Göttliche beseitigen.

Die Arroganz des Progressivismus wird in einer Erklärung des französischen Politikers und Kunstkritikers Jules Castagnary aus dem 19. Jahrhundert deutlich: „Neben dem göttlichen Garten, aus dem ich vertrieben wurde, werde ich ein neues Eden errichten. …. An seinem Eingang werde ich den Fortschritt aufstellen…. und ich werde ihm ein flammendes Schwert in die Hand geben und er wird zu Gott sagen: ‚Du sollst hier nicht eintreten’.“ [10]

Erfüllt von Gedanken dieser Art erliegen Menschen der Illusion, das Schicksal der Menschheit kontrollieren und ihre Zukunft selbst bestimmen zu können – das heißt, die Menschheit will die Rolle Gottes spielen –, um eine Utopie ohne Gott zu schaffen, ein „Paradies auf Erden“. Das ist die wesentliche Idee des Kommunismus. Der Kampf um dieses Paradies hat viel Blut und Elend über die Menschen gebracht.

c. Zeitgenössischer Liberalismus  und Progressivismus: Neue Varianten des Kommunismus

c.1. Die Rebellion gegen den klassischen Liberalismus

Der klassische Liberalismus, der von der Philosophie der natürlichen individuellen Rechte ausgeht, befürwortete die verfassungsmäßige Beschränkungen der Macht des Königshauses oder der Regierung, um die persönliche Freiheit zu schützen.

Individuelle Rechte sind vom Himmel verliehen, während die Regierung von den Bürgern eingesetzt wird und die ausdrückliche Pflicht hat, ihr Volk zu schützen. Die Trennung von Kirche und Staat wurde eingeführt, um zu verhindern, dass die Regierung in Überzeugungen und Glauben der Bürger eingreifen kann.

Der zeitgenössische Liberalismus ist nichts anderes als kommunistische Infiltration und Verrat am klassischen Liberalismus. Diese Infiltration geschieht im Namen der „Freiheit“. Einerseits betont er den absoluten Individualismus, also die extreme willkürliche Durchsetzung von Wünschen und die Missachtung jeglicher Moral und Zurückhaltung. Andererseits betont er die Gleichheit der Ergebnisse statt der Chancengleichheit.

Wenn es um die Verteilung des Reichtums geht, konzentrieren sich die modernen Linksliberalen beispielsweise auf die Bedürfnisse der Empfänger und nicht auf die Rechte der Steuerzahler. Wenn es um Maßnahmen zur Bekämpfung von Diskriminierung geht, konzentrieren sie sich nur auf diejenigen, die in der Vergangenheit geschädigt wurden, und ignorieren jene Menschen, die durch die Maßnahmen gegen Diskriminierung zu neuen Opfern werden. In der Rechtsprechung behindern sie die Notwendigkeit, Verbrechen zu bestrafen, um die Unschuldigen vor ungerechter Verurteilung zu schützen. Im Bildungssektor ignorieren sie das Potenzial talentierter Studenten unter dem Vorwand, damit Studenten mit schwächeren Leistungen und solchen aus unterprivilegierten Familien zu helfen. Sie benutzen die Redefreiheit als Ausrede, um die Beschränkungen für die Veröffentlichung obszöner Inhalte aufzuheben.

Der Fokus des zeitgenössischen Liberalismus, wie ihn die deutsche Sozialdemokratie lebt, hat sich stillschweigend von der Befürwortung der Freiheit auf die Förderung der Gleichheit verlagert. Allerdings ist er noch nicht bereit, als „Egalitarismus“ bezeichnet zu werden, da ihn dies sofort als eine Form des Kommunismus brandmarken würde.

Die Toleranz des klassischen Liberalismus ist zwar eine Tugend, aber das kommunistische Gespenst benutzte den zeitgenössischen Liberalismus und dessen Art der Toleranz als Weg zur moralischen Korruption. John Locke, bekannt als Urvater des Liberalismus, hat in seinem „Letter Concerning Toleration“ seinen Standpunkt zur religiösen Toleranz und zur Trennung von Kirche und Staat dargelegt. Aus Lockes Schriften geht hervor, dass der Hauptaspekt der Toleranz darin besteht, dass der Staat, der über Zwangsmittel verfügt, persönliche Überzeugungen tolerieren sollte. Ob der Glaube an den Weg zum Himmel richtig oder lächerlich ist, sollte man dem göttlichen Gericht überlassen. Das eigene Seelenheil sollte einem selbst überlassen sein; der Staat sollte seine Macht nicht nutzen, um Glauben oder Unglauben zwangsweise aufzuerlegen.

Der zeitgenössische Liberalismus, wie ihn auch die Sozialdemokraten in vielen Punkten in ihrem Parteiprogramm haben, vernachlässigt den eigentlichen Zweck der Toleranz und verwandelt ihn in Beliebigkeit. Er erfand den politischen Begriff „wertfrei“. Das bedeutet, in keiner Situation ein Urteil oder eine Bewertung vorzunehmen. In Wahrheit bedeutet „wertfrei“ nur den Verlust moralischer Orientierung, die Verwechslung von Gut und Böse und Sünde mit Tugend. Es ist nichts Anderes als die Verleugnung und Untergrabung universeller Werte. Diese attraktive Phrase öffnet ein Tor für die Vernichtung der Moral und die Vernichtung der Traditionen – unter dem Deckmantel der Freiheit. Die Regenbogenfahne, das Symbol der LGBT-Bewegung, ist ein typisches Beispiel für das Konzept der Wertfreiheit.

Der zeitgenössische Liberalismus hat die Geschlechter bis zur Lächerlichkeit durcheinandergewürfelt. Im Jahr 2003 verabschiedete Kalifornien ein neues Gesetz (AB 196): Jeder kommerzielle Arbeitgeber kann mit Geldstrafen von bis zu 150.000 Dollar für die Ablehnung eines qualifizierten Arbeitssuchenden bestraft werden. Dafür reicht es, wenn die Ablehnung darauf beruht, dass der Bewerber transgender ist oder sich in einer Art und Weise kleidet, die im Widerspruch zu seinem Geschlecht steht. [11] Der kalifornische Senat definierte „Gender-Identität“ als „die Identität einer Person auf der Grundlage der von ihr angegebenen sexuellen Identität, ohne Rücksicht darauf, ob das angegebene Geschlecht mit dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht übereinstimmt“. [12]

c.2. Die Essenz des Progressivismus: Moralische Perversion

Der moderne Progressivismus ist die direkte Anwendung von Darwins Evolutionstheorien in den Sozialwissenschaften. Als Ergebnis davon werden die Werte der traditionellen Moral im Namen des „Fortschritts“ immer weiter pervertiert und aufgeweicht.

Dass wir Menschen unsere Intelligenz dazu nutzen, unsere Lebensbedingungen zu verbessern, unseren Wohlstand zu steigern und zu neuen Höhen der Kultur zu gelangen, ist völlig normal – wenn dabei traditionelle Werte als Richtschnur dienen. In der „progressiven Ära“ der amerikanischen Geschichte vom späten 19. bis zum frühen 20. Jahrhundert korrigierten die Regierungen verschiedene korrupte Praktiken, die im Prozess der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung entstanden waren.

Aber nachdem die Kommunisten die Vereinigten Staaten infiltriert hatten, nahmen sie Begriffe wie „Fortschritt“ und „Progressivismus“ für sich in Beschlag und durchdrangen sie mit ihrer Ideologie. Sie entwickelten nach der Weltwirtschaftskrise den New Deal und danach die Bürgerrechtsbewegung (siehe Kapitel Fünf), die Gegenkulturbewegung, die feministische Bewegung (Kapitel Sieben), die Umweltbewegung (siehe Kapitel Sechzehn) und dergleichen, was ab den 1960er Jahren zu massiven Veränderungen in der amerikanischen Gesellschaft führte.

Die Essenz des modernen Progressivismus besteht darin, die traditionelle Gesellschaftsordnung und alle göttlich vermittelten Werte zu verleugnen. Aus der Perspektive der traditionellen Moral kommen die Maßstäbe für die Beurteilung von Gut und Böse und Recht und Unrecht von Gott. Während der „progressiven Revolution“ sahen die Atheisten die traditionelle Moral als Hindernis für den Fortschritt und forderten eine radikale Neubewertung aller moralischen Standards. Sie leugneten die Existenz absoluter moralischer Standards und nutzten Gesellschaft, Kultur, Geschichte und heutige Bedingungen, um ihr eigenes System der relativen Moral zu etablieren. Zusammen mit der „progressiven Revolution” hat dieser moralische Relativismus Einfluss auf Politik, Bildung, Kultur und andere Aspekte der westlichen Gesellschaft gewonnen.

Der Marxismus ist der Archetyp des moralischen Relativismus. Er vertritt die Auffassung, dass das, was den Interessen des Proletariats (welches im Grunde die herrschende Klasse darstellt) dient, moralisch ist, während das, was dem nicht entspricht, unmoralisch ist. Die Moral wird nicht benutzt, um die Handlungen des Proletariats einzuschränken, sondern um als Waffe für die Diktatur des Proletariats gegen dessen Feinde eingesetzt zu werden.

Tatsache ist, dass Kommunismus und Progressivismus deutliche Gemeinsamkeiten aufweisen. Es ist nur logisch, dass der Kommunismus den Progressivismus für sich in Beschlag genommen hat, obwohl die meisten Menschen das nicht bemerken. Auch heute noch setzt der Kommunismus seine Täuschung unter dem Banner des Progressivismus fort.

c.3. Der Liberalismus und die sozialistische Strömung des Progressivismus

Wie oben dargelegt, haben sich der Liberalismus und der Progressivismus von der US-Verfassung und den traditionellen moralischen Werten, auf denen Amerika gegründet wurde, abgewandt. Die Tendenz besteht darin, alle traditionellen Überzeugungen, moralischen Werte und die gegenwärtigen sozialen Institutionen des Westens zu verändern und im Wesentlichen zu zerstören. Das Ziel und die Folge der „progressiven Revolution“ im Westen ist es, den Sozialismus und Kommunismus innerhalb der kapitalistischen Gesellschaft zu verwirklichen.

Im kommunistischen Manifest zählte Marx zehn Methoden auf, um den Kapitalismus zu zerstören. Diese Maßnahmen wurden unter dem Banner des „Progressivismus“ in weitreichendem Maße in den USA bereits umgesetzt. Ein paar Beispiele:

„Der erste Schritt bei der Revolution der Arbeiterklasse besteht darin, das Proletariat als herrschende Klasse zu etablieren, um die Schlacht der Demokratie zu gewinnen.

Das Proletariat wird seine politische Vormachtstellung nutzen, um der Bourgeoisie allmählich das gesamte Kapital zu entziehen, um alle Produktionsinstrumente in den Händen des Staates, d.h. des als herrschende Klasse organisierten Proletariats, zu zentralisieren und die gesamten Produktivkräfte so schnell wie möglich zu erhöhen.

Dies kann natürlich zunächst nur durch despotische Übergriffe auf die Eigentumsrechte und die Bedingungen der bürgerlichen Produktion geschehen; durch Maßnahmen also, die wirtschaftlich unzureichend und unhaltbar erscheinen, die aber im Laufe der Bewegung über sich selbst hinausgehen, weitere Übergriffe auf die alte Gesellschaftsordnung erfordern und als Mittel zur völligen Revolutionierung der Produktionsweise unvermeidlich sind.

Diese Maßnahmen werden natürlich in den einzelnen Ländern unterschiedlich sein.

Dennoch wird in den meisten fortgeschrittenen Ländern das Folgende ziemlich allgemein anwendbar sein.“

Von den zehn im Manifest aufgeführten Punkten sind viele bereits umgesetzt, um die Vereinigten Staaten und andere Länder schrittweise nach links zu bewegen und schließlich die kommunistische politische Kontrolle einzuführen:

  1. Abschaffung des Landbesitzes und Verwendung aller Pachtzahlungen für öffentliche Ausgaben.
  2. Eine stark progressive oder graduell steigende Einkommenssteuer.
  3. Abschaffung aller Rechte auf Erbschaft. (Die USA führten 1916 die Erbschaftssteuer ein)
  4. Beschlagnahmung des Eigentums aller Auswanderer und Rebellen.
  5. Zentralisierung der Kreditvergabe in den Händen des Staats, durch eine Nationalbank mit Monopolstellung.
  6. Zentrale Kontrolle aller Transport- und Kommunikationsmittel in den Händen des Staats. Die USA haben Aufsichtsbehörden, eine staatliche Post und Eisenbahnen im Staatsbesitz.
  7. Erweiterung der Fabriken und Produktionsinstrumente des Staates, die Kultivierung von Brachland und die Verbesserung des Bodens im Allgemeinen nach einem gemeinsamen Plan.
  8. Gleiche Verpflichtung aller zur Arbeit. Aufbau von Arbeiterheeren, insbesondere für die Landwirtschaft. 1935 gründeten die Vereinigten Staaten das Social Security Bureau und das Labor Department. Das Affirmative Action Law schreibt vor, dass Frauen alle Tätigkeiten von Männern ausüben dürfen müssen, einschließlich militärischer Positionen.
  9. Kombination von Landwirtschaft und verarbeitender Industrie; schrittweise Aufhebung der Unterschiede zwischen Stadt und Land durch eine gerechtere Verteilung der Bevölkerung über das Land.
  10. Freie Ausbildung aller Kinder in öffentlichen Schulen. Abschaffung der Kinderarbeit in seiner jetzigen Form. Kombination der Ausbildung mit der industriellen Produktion …

Oberflächlich betrachtet, befürworten die Kommunisten einige positive Dinge, doch ihr Ziel ist nicht das Wohlergehen der Nation, sondern politische Macht.

Es ist nicht falsch, dass wir Menschen unser Glück und den Fortschritt suchen. Wenn jedoch „-ismen“ zu Ideologien werden und die traditionellen Werte, Moral und Glauben ersetzen und verdrängen, werden sie zu einem Instrument, mit dem der kommunistische Geist die Menschheit in Verwahrlosung und Zerstörung führt.

Die Fortsetzung des Kapitels erscheint am Wochenende, 1./2. Dezember 2018.

Quellen

[1] Emily Ekins und Joy Pullmann, „Why So Many Millennials Are Socialists”, The Federalist, 15. Februar 2016.  http://thefederalist.com/2016/02/15/why-so-many-millennials-are-socialists/.
[2] Steven Erlanger, „What’s a Socialist?”, New York Times, 30. Juni 2012, https://www.nytimes.com/2012/07/01/sunday-review/whats-a-socialist.html
[3] Werner Sombart, Warum gibt es in den Vereinigten Staaten keinen Sozialismus?, Palgrave Macmillan; 1. Ausgabe (1906), https://archive.org/details/warumgibtesinden00somb/page/4
[4] Harold Meyerson, „Why Are There Suddenly Millions of Socialists in America?”, The Guardian, 19. Februar 2016, https://www.theguardian.com/commentisfree/2016/feb/29/why-are-there-suddenly-millions-of-socialists-in-america
[5] Emily Ekins und Joy Pullmann, „Why So Many Millennials Are Socialists”, The Federalist, 15. Februar 2016,  http://thefederalist.com/2016/02/15/why-so-many-millennials-are-socialists/
[6] Milton Friedman, Rose D. Friedman, Free to Choose: A Personal Statement, (Mariner Books, November 1990)
[7] Matthew Vadum, „Soros Election-Rigging Scheme Collapses: The Secretary of State Project’s death is a victory for conservatives”, FrontPage Magazine, 30. Juli 2012, https://www.frontpagemag.com/fpm/139026/soros-election-rigging-scheme-collapses-matthew-vadum.
[8] Adam Liptak und Michael D. Shear, „Supreme Court Tie Blocks Obama Immigration Plan“, The New York Times, 23. Juni 2016, https://www.nytimes.com/2016/06/24/us/supreme-court-immigration-obama-dapa.html
[9] Rachel Chason, „Non-Citizens Can Now Vote in College Park, Md.”, Washington Post, 13. September 2017, https://www.washingtonpost.com/local/md-politics/college-park-decides-to-allow-noncitizens-to-vote-in-local-elections/2017/09/13/2b7adb4a-987b-11e7-87fc-c3f7ee4035c9_story.html?utm_term=.71671372768a
[10] Luo Bingxiang, Western Humanism and Christian Thought, Furen Religious Research
[11] Brad Stetson, Joseph G. Conti, The Truth About Tolerance: Pluralism, Diversity and the Culture Wars, (InterVarsity Press, 2005), S. 116.
[12] „‘Gender’ means sex, and includes a person’s gender identity and gender related appearance and behavior whether or not stereotypically associated with the person’s assigned sex at birth.” California Penal Code 422.56(c).
auf Deutsch: „‘Gender‘ bezeichnet das Geschlecht und beinhaltet die geschlechtliche Identität einer Person, einschließlich des Erscheinungsbildes und des Benehmens, ob es nun typischerweise mit dem Geschlecht das der Person bei der Geburt zugeordnet wurde übereinstimmt oder nicht“. Kalifornisches Strafgesetzbuch 422.56(c).

 

Chinesisches Original: http://www.epochtimes.com/
Englische Version: https://www.theepochtimes.com/how-the-specter-of-communism-is-ruling-our-world

Ein Ausblick auf die anderen Kapitel, die nach und nach ebenfalls hier veröffentlicht wurden und werden:

(0) Einführung
(1) Kap. 1: Strategien des Teufels zur Zerstörung der Menschheit – Teil 1 / Teil 2
(2) Kap. 2: „Ich will mich an dem Einen rächen, der dort oben regiert“ – Teil 1 / Teil 2
(3) Kap. 3: Der Kommunismus braucht einen Feind – wenn es keinen gibt, muss einer erfunden werden Link
(4) Kap. 4: Export der Revolution: Asien, Lateinamerka, Afrika, Europa – Teil 1, Teil 2
(5) Kap. 5: Europa ist in den Händen des Feindes, Offene und verdeckte Gewalt – Jedes Mittel ist erlaubt – Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5
(6) Kap. 6: Die heutigen Jugendlichen sind zu einer Generation ohne traditionelle Kultur geworden, Verdrehung und Zerstörung der Religionen Teil 1, Teil 2
(7) Kap. 7: Die Zerstörung der Familie, Feminismus, „sexuelle Befreiung“ – Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4
(8) Kap. 8: Politik, Die sozialistische Ideologie dominiert in Europa, Wohlfahrtssystem, Linke Politik, Liberalismus und Progressivismus und andere neue Varianten des Kommunismus – Teil 1, Teil 2, Teil 3
(9) Hohe Steuern, Sozialpolitik, sozialistische Ökonomie
(10) Recht und Gesetz
(11) Der Einfluss auf Kunst und Kultur, Umkehrung der traditionellen Ästhetik: Das Hässliche als Kunst, Perversion der Literatur
(12) Sabotage der Bildung und Kampf gegen die Klassiker
(13) Die Übernahme der Medien, der Filmindustrie (Hollywood) und des Fernsehen, Verantwortung in die Medien zurückbringen
(14) Partykultur, populäre Kultur, Woodstock, Rockmusik, Drogenmissbrauch, Pornographie, sexuelle Befreiung und Promiskuität, Homosexualität, die Hippie-Kultur, Videospiele, Online-Kultur und spirituelle Leere, die Kultur der Gewalt
(15) Islamischer Terrorismus, Ursprünge des Terrorismus, Sayyid Qutb: Der Marx des islamischen Extremismus, Unterstützung des Terrorismus durch die Kommunistische Partei Chinas, wie gewöhnliche Muslime geopfert werden, verborgene Allianz zwischen Terrorismus und der westlichen radikalen Linken …

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