Frische Luft hat in Peking ihren Preis: Ein Restaurant in der smogverseuchten chinesischen Metropole erhebt jetzt eine «Luft-Reinigungsgebühr».Foto: Wu Hong/Archiv/dpa

Restaurant in China berechnet «Luft-Reinigungsgebühr»

Epoch Times15. Dezember 2015 Aktualisiert: 15. Dezember 2015 11:10
Saubere Luft hat in China ihren Preis: Wegen des Smogs kaufte ein Restaurant in Zhangjiagang in Ostchina mehrere Luftfilter und berechnete jedem seiner Gäste einen Yuan, umgerechnet 14 Cent, als „Luft-Reinigungsgebühr“.

Die Preisbehörden stießen sich aber an der Praxis und ordneten an, die Gebühr wieder aufzuheben, wie chinesische Medien berichteten

Die Anschaffung der Luftreiniger sei zwar lobenswert, aber einfach eine Zwangsabgabe mit der Rechnung einzuziehen, gehe nicht, wurde dem Restaurant mitgeteilt. In einem Kommentar auf der städtischen Internetseite hieß es zudem: „Jene, die die Luft verschmutzen, sollten aufgefordert werden zu zahlen.“

Der Fall löste im Internet eine heftige Diskussion aus. Einige Nutzer wären gerne bereit, einen Yuan für frische Luft zu bezahlen. Zwar machte Peking diesen Monat mit seinem Smogalarm der höchsten Stufe „Rot“ wieder Schlagzeilen, doch überschreiten 80 Prozent der Städte nach Angaben von Greenpeace die Grenzwerte.

Die gravierende Luftverschmutzung in China kostet nach Angaben von US-Forschern jeden Tag mehr als 4000 Menschen das Leben. 38 Prozent des Milliardenvolkes atmen demnach – gemessen an US-Standards – im Durchschnitt „ungesunde“ Luft ein. (dpa)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion