Kap. 11: Wie der Kommunismus die Kunst sabotiert und benutzt

Hinter wahrer Kunst steckt die geballte Weisheit eines Volkes, seine Kreativität, Inspiration und tiefsinnige Bedeutungen. Verglichen mit der Schönheit der traditionellen Künste sind die modernen Künste extrem hässlich. Die ästhetischen Richtlinien der Menschheit sind zerstört worden.

Kunst hat einen enormen Einfluss auf die Menschheit. Wer die feinen Künste schätzt, für den sind sie eine besondere Art, sich mit dem Göttlichen zu vereinigen.

Ein guter Künstler kann die Moral der Gesellschaft beeinflussen, indem er durch berührende Geschichten und Bilder bleibende Werte in die Herzen der Menschen einpflanzt. Doch Kunst kann auch unübersehbar verdorbene Werte vermitteln. Die orthodoxe Kunst steht im Einklang mit den Gesetzen von Natur und Kosmos, sie folgt göttlicher Weisheit und beinhaltet spezielle Energien und Wirkungen. Sie hat einen wohltuenden Einfluss auf die Menschen, sowohl körperlich als auch spirituell.

Hinter der Kunst steckt die geballte Weisheit eines Volkes, seine Kreativität und Inspiration. Es erschließen sich oft tiefsinnige Bedeutungen, die weit über das hinausgehen, was an der Oberfläche gesehen werden kann. Einige Werke sind Überbringer einer speziellen Art spiritueller Energie. All das hat auf die Betrachter eine Wirkung auf einer tieferliegenden, spirituellen Ebene. Die Wirkung ist einzigartig und unersetzlich.

Kommunistische Parteien kennen die Macht der Kunst und nutzen sie, um Menschen umzuerziehen. Würde die traditionelle Kunst, die dem Göttlichen sehr nahe kommt, neben der parteikonformen Kunst, die zur Umerziehung der Öffentlichkeit dient, existieren, würde letztere ihr Monopol verlieren und wirkungslos sein. Deshalb zensieren alle kommunistischen Länder streng die Künste und das Verlagswesen … Die Epoch Times veröffentlicht hier das 11. Kapitel des neuen Buches „Wie der Teufel die Welt regiert“.

Inhaltsverzeichnis

1. Kunst: Ein Geschenk des Himmels
2. Der enorme Einfluss der Kunst auf die Menschheit
3. Wie der Kommunismus die Kunst sabotiert und benutzt
a. Kunst in kommunistischen Ländern
b. Die kommunistischen Elemente hinter der Avantgarde
c. Die Umkehrung traditioneller Ästhetik: Das Hässliche wird Kunst
d. Die Perversion der Literatur
Schlussfolgerung
Quellen

1. Kunst: Ein Geschenk des Himmels

In der menschlichen Zivilisation gibt es unzählige Bücher, die beschreiben, was wahre Schönheit ausmacht. Gottgläubige Menschen wissen, dass all die schönen und wundervollen Dinge auf der Welt aus dem Himmel stammen. Tiefsinnige Kunst ist der Versuch, die himmlische Schönheit in der Menschenwelt nachzuempfinden und sichtbar zu machen. Die Inspiration eines Künstlers ist von den Göttern gegeben.

Wenn Künstler Erleuchtung und Segen von den Göttern erhalten, können sie herausragende Persönlichkeiten auf ihrem Gebiet werden.

Mit einem starken Glauben und der Hingabe an das Göttliche warfen große Künstler der Renaissance ihren Einfallsreichtum in die Waagschale, um Kunstwerke zu Ehren der Gottheiten zu schaffen. Ihre aufrichtigen Gedanken und barmherzigen Taten erhielten göttliche Bekräftigung und Segen. Künstler der Hochphase der Renaissance wie Da Vinci, Michelangelo und Raffael benutzten Techniken, die jene ihrer Vorgänger und Zeitgenossen auf wundersame Weise bei Weitem überstiegen. Ihre Arbeiten – dazu zählen Gemälde, Skulpturen und Architektur – wurden zu zeitlosen Klassikern der Kunstwelt.

Jahrhundertelang waren diese Kunstwerke ein erhabenes Beispiel für die Menschheit. Durch Betrachtung dieser Arbeiten können nicht nur Künstler späterer Generationen die reine Kunsttechnik lernen, sondern auch die Öffentlichkeit kann das Göttliche fühlen und sehen. Wenn diese Arbeiten, die dabei angewandten Techniken und der Geist, der die Künstler umfing, bewahrt werden, kann die menschliche Gesellschaft die Verbindung zum Göttlichen aufrechterhalten. Dann gibt es Hoffnung für die Rückkehr zur Tradition und eine Leiter in den Himmel, selbst wenn die menschliche Gesellschaft eine Zeit des Verfalls und des Niedergangs erlebt.

Dieselben Prinzipien gelten auf dem Gebiet der Musik. Getreu dem Ausspruch: „Bach gab uns Gottes Wort. Mozart sein Lachen und Beethoven gab uns Gottes Feuer. Und Gott gab uns Musik, damit wir ohne Sprache beten können.“ Sein ganzes Leben lang betrachtete Johann Sebastian Bach Gebet, Lob und Hingabe an Gott als die wichtigsten Grundsätze bei der Erschaffung seiner Musik. Auf all seinen wichtigen musikalischen Werken kann man die Buchstaben „SDG“ sehen – eine Abkürzung für „Soli Deo gloria“, das heißt „Gott allein sei die Ehre“.

Das ist die höchste Stufe, die ein Künstler erlangen kann – die Materialisierung göttlicher Objekte auf der menschlichen Ebene durch göttliche Offenbarung. Die großen Gemälde und Bildhauerarbeiten, die großartigsten Werke in der Geschichte der Menschheit im frühen, barocken und klassischen Kanon waren alle Werke von Gläubigen und präsentieren den Zenit künstlerischen Schaffens, den Menschen erreichen können.

Die drei wichtigsten Elemente künstlerischen Schaffens sind Nachahmung der Darstellung, Erschaffung und Kommunikation. Alles künstlerische Schaffen hat ein Thema zum Inhalt, das ist die Nachricht, die der Schaffende unabhängig von der Kunstform transportieren will, sei es nun Poesie, Malerei, Bildhauerei, Fotografie, Prosa, Schauspiel, Tanz oder Film. Der Künstler pflanzt das Thema in die Herzen der Leser, Zuhörer oder Zuschauer ein. Dieser Prozess ist die Kommunikation – die Weitergabe der Einsichten des Künstlers an den Rezipienten.

Um das Ziel der Kommunikation zu erreichen, müssen Künstler die großartige Fähigkeit besitzen, nachzuahmen und darzustellen. Dabei kann das zu imitierende Objekt die Götterwelt, die Menschenwelt, oder sogar die Unterwelt sein. Auf der Grundlage ihres Zieles, Dinge darzustellen, fingen die Künstler mit dem schöpferischen Prozess an – einem Prozess, in dem die tiefsinnigeren oder wesentlicheren Elemente verfeinert werden. Der Künstler verstärkt dabei seine Fähigkeit zu kommunizieren und die Herzen des Publikums zu erreichen. Wenn der Künstler aufrichtig an Gott und die Moral glaubt, wird das Göttliche ihm schöpferische Eingebung schenken. Solche Arbeiten werden dann göttlich, rein und barmherzig sein – gut für den Künstler und auch für die Gesellschaft.

Andererseits, können negative Elemente den kreativen Prozess sabotieren, wenn Künstler moralische Richtlinien ablehnen, sodass dämonische Kräfte ihren Einfluss ausüben und den Künstler ausnutzen, um abscheuliche Kreationen und Groteskes aus der Unterwelt darzustellen. Solche Arbeiten schaden dem Urheber und der Gesellschaft im Ganzen.

Damit wird der Wert der orthodoxen, traditionellen Kunst deutlich. Göttliche Kultur und Kunst im Osten wie im Westen stellten Verbindungen zwischen den Gottheiten und der menschlichen Zivilisation dar, und ihr Ziel lag darin, beide miteinander in Kontakt zu bringen. Eine solche Kunst schenkt Schönheit, Barmherzigkeit, Licht und Hoffnung. Andererseits wird entartete Kunst gerade von denen geschaffen, die unter der Kontrolle von dämonischen Elementen stehen. Sie treiben einen Keil zwischen Mensch und Gott und ziehen den Menschen zum Teuflischen hin.

2. Der enorme Einfluss der Kunst auf die Menschheit

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Große Kunstwerke vermitteln ein Erbe, verbreiten Wissen und Weisheit und stärken den Charakter. Sie sind in den großen Zivilisationen des Ostens und des Westens hoch angesehen.

Der antike griechische Mathematiker und Philosoph Pythagoras glaubte, dass das Geheimnis der Musik im Nachempfinden der Harmonie der kosmischen Körper läge, was an sich schon die Harmonie des Universums widerspiegele. Die Chinesen vertraten ähnliche Ansichten. Die chinesischen Klassiker Aufzeichnungen des großen Historikers und Die Klassik der Musik behandeln beide den Zusammenhang der Musik mit den fünf Elementen. Sie befassen sich auch damit, wie Musikinstrumente die Muster von Himmel und Erde darstellen und nachahmen sollten. Nur so kann „allergrößte Musik die Harmonie, die zwischen Himmel und Erde existiert“, zeigen. [10] In antiken chinesischen Geschichten ist diese Musik in der Lage, Kranich und Phönix anzulocken und sogar himmlische Wesen herbeizurufen.

Konfuzius sagte einst: „Die Zhou-Dynastie folgte auf die zwei Zeitalter. Wie reich ist sie doch an Kultur! Ich folge der Zhou.” [2] Er bewunderte, wie der Herrscher der Zhou-Dynastie mit Ritualen und Musik herrschte: Der sagenhafte Herrscher Shun erfand das fünfsaitige Musikinstrument, das er Qin nannte. „Er sang zu seinen Klängen über die leichte Sommerbrise aus dem Süden, und siehe da, sein Reich war unter dem freundlichen Einfluss seiner Musik ausgeglichen.” [3]

Die Musik des Prinzen von Qin, der die gegnerische Front zerschlägt, die von dem ersten Herrscher der Tang-Dynastie Li Shimin komponiert wurde, wurde von allen angrenzenden Minderheiten respektiert. Das Neue Buch der Tang hielt fest, dass der Mönch Xuanzang auf seiner Reise, auf der er die buddhistischen Schriften aus dem Westen holte, von einem Königreich berichtet: „Dein Herrscher muss ein Heiliger sein, denn wie konnte er sonst die Musik des Prinzen von Qin, der die gegnerische Front zerschlägt komponieren“. [4]

Während der Herrschaft von Ludwig XIV. zeigte der französische Königshof große Eleganz in Form von Kunst und Tanz. Dem Tanz wohnt nicht nur die Technik der Bewegung inne, sondern er beinhaltet auch soziale Etikette und Regeln. Ludwig XIV. hat Europa mit seiner höfischen Kunst und Kultur inspiriert. Ihm folgten auch andere Höfe und die gesamte Bevölkerung in Europa.

Friedrich der Große von Preußen war nicht nur ein herausragender König, sondern auch ein ausgebildeter Musiker, Komponist und Flötist. Er ordnete den Bau der Berliner Oper an, betreute die Oper persönlich und öffnete sie für breitere Bevölkerungsschichten. Bis zum heutigen Tag ist Oper ein wichtiger Bestandteil deutscher Kultur geblieben. Diese wenigen Beispiele machen den langanhaltenden Einfluss deutlich, den orthodoxe Kunst auf die Gesellschaft ausübt.

Die orthodoxe Kunst steht im Einklang mit den Gesetzen von Natur und Kosmos, sie folgt göttlicher Weisheit und beinhaltet spezielle Energien und Wirkungen. Sie hat einen wohltuenden Einfluss auf die Menschen, sowohl körperlich als auch spirituell. Orthodoxe Künstler arbeiten nicht nur auf der physischen, technischen Ebene, sondern, und das ist noch viel wichtiger, auf der spirituellen Ebene, indem sie mit ihrem Thema verschmelzen. Solche Künstler bringen manchmal ihre Wahrnehmung einer höheren Macht jenseits der physischen Welt zum Ausdruck. Die Wirkung ähnelt der beim Singen einer Ode an Gott – eine feierliche und göttliche Erfahrung, die die menschliche Sprache überschreitet.

Für diejenigen, die die feinen Künste schätzen, sind sie eine besondere Art, sich mit dem Göttlichen zu vereinigen. Hinter der Kunst steckt die geballte Weisheit eines Volkes, seine Kreativität und Inspiration. Es erschließen sich oft tiefsinnige Bedeutungen, die weit über das hinausgehen, was an der Oberfläche gesehen werden kann. Einige Werke sind Überbringer einer speziellen Art spiritueller Energie. All das hat auf die Betrachter eine Wirkung auf einer tieferliegenden, spirituellen Ebene. Die Wirkung ist einzigartig und unersetzlich.

Ein guter Künstler kann die Moral der Gesellschaft beeinflussen, indem er durch berührende Geschichten und Bilder bleibende Werte in die Herzen der Menschen einpflanzt. Selbst diejenigen ohne tieferen Bildungshintergrund oder entsprechende Erziehung können Einsichten, Inspiration und die tieferen Lektionen erfahren, die traditionelle Kunst übermittelt. Man schaue sich nur einmal an, wie viele Menschen in traditionell geprägten Gesellschaften durch Märchen lernen, das Richtige vom Falschen, das Gute vom Schlechten zu unterscheiden. Beispiele sind etwa „Die kleine Meerjungfrau“ oder „Schneewittchen“.  Wie viele Chinesen haben dies durch die vier großen Romane der chinesischen Geschichte und durch die traditionelle Künste des Geschichtenerzählens und des Schauspiels gelernt? Solche Arbeiten zeigen dem Menschen göttliche Prinzipien, lassen ihn göttliche Größe spüren und fördern sein Verlangen, sich den göttlichen Prinzipien anzugleichen.

Die Kunst kann auch unübersehbar verdorbene Werte vermitteln. Professor Robert McKee schreibt in seinem Buch Story: „Jede wirksame Geschichte überbringt uns eine reichhaltige Idee, die uns geradezu aufgezwungen wird und die wir beinahe gezwungen sind, zu glauben. Tatsächlich ist die Überzeugungskraft von Geschichten so groß, dass wir an ihren Inhalt sogar dann glauben, wenn wir ihn moralisch verwerflich finden.” [5]

Sowohl im positiven als auch im negativen Sinne kann Kunst einen enormen Einfluss auf die menschliche Moral sowie auf menschliches Denken und Verhalten haben. Das ist keine Übertreibung. Die moderne Gesellschaft hat viele Beispiele hervorgebracht, die man sich ansehen kann.

„Der Mozart-Effekt“ hat zum Beispiel weltweit viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Die Wissenschaft hat eine Reihe von Studien über den positiven Einfluss von Mozarts Musik auf Mensch und Tier durchgeführt. 2016 fand eine breitangelegte Studie des Mozart-Effektes heraus, dass Mozarts Musik eine positive Wirkung auf die menschlichen kognitiven Fähigkeiten und das Verhalten hat. Erstaunlicherweise hat das „Rückwärtsspielen“ von Mozarts Musik den genau gegenteiligen Effekt. Arnold Schönbergs moderne atonale Musik hat einen ähnlichen Effekt wie das „Rückwärtsspielen“ von Mozart, was ihren schädigenden Charakter demonstriert. [6]

Im Vergleich zu atonaler Musik hat Rockmusik einen noch viel schädlicheren Effekt. Ein Forscher trug Daten aus zwei ähnlichen Städten zusammen: In jener Stadt, in der im Radio und Fernsehen sehr viel Rockmusik gespielt wurde, gab es 50 Prozent mehr Fälle von außerehelichen Schwangerschaften, Schwangerschaftsabbrüchen, jugendlichen Suiziden, Verbrechen und so weiter [7] Manche Rockmusik lässt Selbstmord sogar als etwas Vernünftiges erscheinen. „Ihre dunklen Rhythmen und depressiven Texte können sicher als Ermutigung zum Selbstmord verstanden werden und es ist eine unwiderlegbare Tatsache, dass einige junge Menschen ihren letzten Atemzug taten, während sie wiederholt Rockmusik hörten.“ [8] Es ist nicht unüblich, dass Teenager sich auf die Art und Weise umbringen, wie es in den Liedtexten beschrieben wird. Zahlreiche Rockmusiker verfielen in Depressionen, nahmen Drogen und begingen Selbstmord.

Ein anderes bekanntes Negativbeispiel ist der nationalsozialistische Film Triumph des Willens. Obwohl die Regisseurin Leni Riefenstahl sagt, sie hätte einen Dokumentarfilm gedreht, zeigt der Propagandafilm ein ausgezeichnetes Meisterwerk – was die Kunstform anbelangt. Die großen Szenen und Einstellungen von Stärke bringen das Publikum in Resonanz mit der inhaltlichen Energie und Macht. Eine Vielzahl der Methoden der Kameratechnik und des Editierens hatten noch jahrzehntelang Einfluss auf das Medium Film.

Doch das Werk wurde auch ein wichtiges Propagandamittel für Hitler und Nazideutschland und ist als einer der erfolgreichsten Propagandafilme in die Geschichte eingegangen. Die britische Zeitung The Independent schrieb 2003: „Triumph des Willens verführte viele weise Männer und Frauen, brachte sie dazu, daran zu glauben, anstatt ihn zu verachten, und so vereinnahmte er zweifellos die Nazifreunde und Verbündeten weltweit.” [9]

Wenn man die große Macht der Kunst versteht, versteht man die Bedeutung traditioneller Kunst besser – und warum teuflische Elemente die menschliche Kunst untergraben und sabotieren wollen und ihren Verfall herbeiführen.

3. Wie der Kommunismus die Kunst sabotiert und benutzt

Da Kunst so sehr dabei hilft, die Gesellschaft zu ändern, überrascht es nicht, dass der Kommunismus Kunst bei seinen Bestrebungen nutzt, um Menschen zu manipulieren.

a. Kunst in kommunistischen Ländern

Kommunistische Parteien kennen die Macht der Kunst und nutzen sie, um Menschen umzuerziehen. Sie wandeln alle Formen der Kunst in Werkzeuge um, um Menschen umzuerziehen. Viele Menschen machen Scherze darüber, dass die KP Chinas Sänger und Schauspieler als Militärgeneräle anstellt. Sie fragen sich, wie Zivilisten, die weder ein militärisches Training durchlaufen haben noch an der Waffe oder in Kriegsführung ausgebildet wurden, als Generäle geeignet sein können. Die KP Chinas glaubt, dass Menschen in dieser Position genauso wichtig sind wie ausgebildete Kämpfer, um die kommunistische Doktrin zu verbreiten und aufrechtzuerhalten – vielleicht sogar noch wichtiger. So gesehen steht ihr militärischer Grad im perfekten Einklang mit den Parteiprinzipien. Wie Mao Tse-tung schon sagte: „Wir müssen auch eine Kulturarmee haben, was absolut unverzichtbar dafür ist, uns selbst zu vereinen und den Feind zu besiegen.“ [10]

Künstlerische Darbietungen in kommunistischen Ländern haben das Ziel, die Menschen das Leid unter der kommunistischen Herrschaft vergessen zu lassen, und sie der Partei zugewandt zu halten. Dieser Propagandaeffekt, auch „Gedankenarbeit“ genannt, kann nicht durch reine Kampfeskraft erreicht werden.

Man schaue sich nur einmal die enorm kostspielige Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele in Peking zu Lasten des Steuerzahlers, das aufwändige Gesangs- und Tanzfestival Arirang Nordkoreas und die früheren sowjetischen Ballett-Truppen an. Alle leisten das, was die Partei gerade braucht. Im September 2011 veranstaltete das Kulturministerium der KP Chinas im Kennedy Center in der US-Hauptstadt Washington D.C. ein sogenanntes chinesisches Kulturfestival mit dem Titel: „China: Der Kunstkanon einer Nation“. Das klassische Ballett „Die rote Loslösung der Frauen“ wurde gezeigt. Darin geht es um die Verbreitung von Klassenhass und kommunistischer Gewalt.

Würde die traditionelle Kunst, die dem Göttlichen sehr nahe kommt, neben der parteikonformen Kunst, die zur Umerziehung der Öffentlichkeit dient, existieren, würde letztere ihr Monopol verlieren und wirkungslos sein. Deshalb zensieren alle kommunistischen Länder streng die Künste und das Verlagswesen.

b. Die kommunistischen Elemente hinter der Avantgarde

Jahrhundertelang ist klassische Kunst von Generation zu Generation weitergegeben worden. Das ging so bis ins 20. Jahrhundert. Die Weitergabe und das Erbe der Kunst wurde dann durch eine radikale Avantgarde ersetzt. Die frühere Kunst fiel schnell dem Verfall anheim. Wie der in Deutschland lebende US-Künstler Robert Florczak sagt: „Das Tiefsinnige, das Inspirierende und das Schöne wurden ersetzt durch das Neue, das Andere und das Hässliche. … Das Niveau sank, bis es kein Niveau mehr gab. Alles, was übrig blieb, war der persönliche Ausdruck.” [11] Die Menschheit verlor somit ihren universellen Sinn für Ästhetik.

Die Kraftquellen dieser neuen künstlerischen Bewegungen sind eng verbunden mit ideologischen Strömungen, die kommunistisch geprägt sind. Viele dieser Künstler sind entweder strenge Kommunisten oder auf irgendeine Art und Weise Para-Kommunisten oder anfällig für den Einfluss dieser Strömungen.

Georg Lukacs, der ungarische Kulturkommissar der Kommunistischen Internationale und geistiger Vater des westlichen Marxismus, gründete die Frankfurter Schule. Eine ihrer Aufgaben bestand darin, eine „neue kulturelle Form“ zu begründen, indem sie die traditionelle Kultur abschaffte. Diese neue kulturelle Form machte sich daran, alle Kunst zu verbannen, die das Göttliche zeigte. Wie Herbert Marcuse, ein deutscher Sozialist und Vertreter der Frankfurter Schule, schrieb: „Kunst macht beides. Sie geht gegen diese (gegebenen sozialen) Gefüge an und gleichzeitig überschreitet sie sie. Dabei untergräbt die Kunst das dominante Bewusstsein, die gewöhnliche Erfahrung.” [12]

Das heißt, Kunst in die Revolution gegen das Göttliche und die Untergrabung der Moral einzubinden. Gedankengänge dieser Art sind in der modernen Kunst bestimmend.

Gustave Courbet, der Gründer der französischen Schule des Realismus, war einer der Mitwirkenden in der Pariser Kommune. Er wurde ins Komitee der Kommune gewählt und Vorsitzender der radikalen Vereinigung der Kunst. Courbet widmete sich der Transformation des alten Systems und verankerte neue künstlerische Strömungen. Er gab der Vereinigung den Auftrag, ein neoklassisches Gebäude zu zerstören: die Vendôme-Säule (die später wiederaufgebaut wurde). Courbet leugnete, dass Menschen von Gott erschaffen wurden, und er sah sich dazu berufen, Kunst zu nutzen, um der Weltsicht des Proletariats und dem Materialismus Ausdruck zu geben. Er ist bekannt für seinen Ausspruch: „Ich habe weder Engel noch Götter gesehen. Von daher habe ich kein Interesse, sie zu malen.“ [13]

Courbet glaubte, dass die Erneuerung der Kunst wirklich eine Revolution war. In seiner Malerei, die er Realität nannte, ersetzte er Schönheit durch das Hässliche. Bei seinen Aktmalereien liegt der Fokus zum Beispiel in der Zurschaustellung weiblicher Genitalien, was man als revolutionär ansah – eine Möglichkeit zu rebellieren, die Tradition zu verletzen und irgendwie auch noch zu kommunistischem Aktivismus anzustacheln. Das Leben und Denken Courbets zeigen, wie eng die kommunistische Ideologie der Revolution und moderne Kunst miteinander verwoben sind.

Unter dem Einfluss der modernen Gedanken entsprangen aus der revolutionären Leidenschaft der Künstler des späten 19. Jahrhunderts eine Reihe von Strömungen in der Kunstwelt. Im Gegensatz zu den traditionellen Kunstschulen waren dies avantgardistische Strömungen, die ausdrücklich die Tradition zerschlagen wollten. Der Ausdruck „Avantgarde“ wurde zuerst von sozialistischen Anhängern verwendet, um Kunstrichtungen zu beschreiben, die ihren eigenen politischen Bestrebungen entsprachen.

Im späten 19. Jahrhundert brachten diese Einflüsse den Impressionismus hervor. Seitdem haben die Künstler die Anforderungen an die traditionelle Ölmalerei verneint, einschließlich Präzision, Proportion, Struktur, Perspektive und Übergang zwischen Licht und Schatten. Dann kamen Neoimpressionismus (Pointillismus) und Postimpressionismus auf, die die Erforschung der persönlichen Gefühle des Künstlers in den Mittelpunkt stellten. Unter den Vertretern dieser Kunstrichtungen befinden sich Georges-Pierre Seurat und Vincent van Gogh, die beide den Sozialismus befürworteten. [14] Van Gogh erlag dem Absinth und war psychisch krank – und seine Gemälde scheinen diese Tendenzen widerzuspiegeln.

Kunstwerke enthalten das, was ihre Schöpfer mitteilen wollen, und sind das Mittel, mit dem die Urheber mit dem Publikum kommunizieren. Die Künstler der Hochrenaissance überlieferten den Menschen Barmherzigkeit und Schönheit. Das ist nicht mit jenen Künstlern der Gegenwart zu vergleichen, die Negatives und Dunkles zum Ausdruck bringen. Moderne Künstler verleugnen ihre eigenen Gedanken und lassen zu, dass sie von niedrigen Wesen und Geistern kontrolliert werden. Sie reißen Dinge oft aus dem Zusammenhang und sind verwirrt. Ihre Arbeiten sind ähnlich – dunkel, negativ, schwammig, grau, depressiv, dekadent und chaotisch.

Nach dem Impressionismus kamen Expressionismus und Fauvismus, denen Picassos Kubismus folgte. 1944 trat Picasso der französischen Kommunistischen Partei bei. In seinem Brief „Warum ich ein Kommunist wurde“ sagte er: „Der Kommunistischen Partei beizutreten, ist ein logischer Schritt in meinem Leben und meiner Arbeit und gibt ihnen Bedeutung. … Doch während der Unterdrückung und des Aufstandes fühlte ich, dass das noch nicht genug war, dass ich nicht nur mit der Malerei, sondern mit meinem ganzen Sein kämpfen musste.” [15]

Picasso forderte zum Bruch mit den klassischen Maltechniken auf. Für ihn war alles ein Stück Knete, das aufgesammelt und geformt werden sollte. Je furchterregender seine Arbeiten wurden, umso glücklicher war er. Der Prozess, in dem man monströse Bilder erschafft, ist der Prozess, ein Bild bis zu dem Grad zu zerstören, dass keiner mehr es verstehen kann. Selbst Georges Braque, der gemeinsam mit Picasso den Kubismus begründete, mochte Picassos Die Frauen von Avignon nicht und erklärte, Picasso müsse Petroleum getrunken und auf die Leinwand gespuckt haben. [16]

Marcel Duchamp, der Begründer der Dada-Strömung, wollte mit seiner Ausstellung und dem Gebrauch von Objekten aus Massenproduktion ebenfalls die Tradition untergraben und gegen sie angehen. Er führte gefundene oder in Fabriken hergestellte Gegenstände einem neuen Zweck zu und erbaute daraus sogenannte Kunstinstallationen. Duchamp wurde Vater der Konzeptkunst genannt und verteidigte die Idee, dass alles Kunst genannt werden kann. Die Dada-Strömung ist an sich ein kommunistisches Projekt, wie durch das Manifest der Berliner Dadaisten belegt ist. Diese verlangten nach einer „internationalen revolutionären Vereinigung aller kreativen und intellektuellen Männer und Frauen basierend auf dem radikalen Kommunismus“ als auch „die sofortige Zwangsenteignung“ und „unverzügliche Regelung aller Sexualbeziehungen entsprechend der Ansichten des internationalen Dadaismus durch die Einrichtung eines dadaistischen Sexualzentrums.” [17]

Die dadaistische Kritik an der Tradition mündete in den Surrealismus in Frankreich, wie ihn der Kommunist André Breton vertrat, der die Revolution verteidigte. Er war gegen die angebliche Unterdrückung, die Verstand, Kultur und Gesellschaft mit sich brachten – typische Ansichten moderner Künstler in Europa zu dieser Zeit. Kunstrichtungen, die diese Prinzipien erweiterten, sind etwa der Abstraktismus, der Minimalismus und Pop Art. Der Abstraktismus handelt vom Gefühlsausdruck der Rebellion, der Unordnung, der Leere und der Wirklichkeitsflucht. Alle diese Schulen sind sozusagen postmodern, wonach alle Vorschriften, Argumente und die Moral gestürzt werden sollen. [18] Zu den abscheulichsten Arbeiten dieser Künstler zählen jene, die ganz offensichtlich das Bildnis von Maria, der Mutter Jesu, entweihen. [19]

Nicht alle modernen Künstler unterstützen linke Politik, doch gibt es eine klare ideologische Gemeinsamkeit mit kommunistischem Gedankengut – und zwar die Ablehnung des Göttlichen und den Versuch, Gott als Ausgangspunkt für das Verständnis menschlichen Lebens zu ersetzen. Diese Strömungen gewannen zunehmenden Einfluss im öffentlichen Raum und haben die klassische Kunst schließlich komplett an den Rand gedrängt.

c. Die Umkehrung traditioneller Ästhetik: Das Hässliche wird Kunst

Die zahlreichen modernen Kunstrichtungen, die erschienen sind und sich entwickelten, haben einige Dinge gemeinsam: Sie drehen die konventionelle Ästhetik einfach um. Sie halten das Hässliche für das Schöne und sie wollen schockieren, ja, so entsetzlich sein, wie es die Vorstellungskraft des Künstlers erlaubt.

Marcel Duchamp schrieb seinen Namen auf ein Urinal und nannte es „Fontäne“, um es danach der New Yorker Öffentlichkeit zu zeigen. Obwohl eine derartige Ausstellung abgelehnt wurde, verstanden seine Mitstreiter in der Kunstwelt den Versuch als mutige Einlage. Später haben Künstler und Akademiker in diesem Vorstoß sogar einen neuen Höhepunkt der Kreativität gesehen. So sieht es in der heutigen Kunstwelt aus, während klassische Staffelmalerei an den Rand gedrängt wird. So kam Installationskunst zu Berühmtheit. 1958 zeigte Yves Klein die sogenannte „Ausstellung der Leere“ in der Iris Clert Gallerie in Paris — gezeigt wurden nur leere Wände.

Eine zentrale Figur der deutschen Nachkriegsavantgarde, Joseph Beuys, schmierte sich 1965 den Kopf mit Honig und Blattgold ein und murmelte drei Stunden lang ohne Unterbrechung, während er einen toten Hasen in den Armen hielt. Das Ganze hieß dann „Wie man dem toten Hasen die Bilder erklärt“. Beuys’ Meinung nach könnte jeder ein Künstler sein. Einer Anekdote zufolge hatte ein Zuschauer Zweifel und konnte nicht anders, als Beuys zu fragen: „Sie reden von wahrlich allem unter der Sonne, bloß nicht von Kunst!“ Es wird berichtet, Beuys habe geantwortet: „Alles unter der Sonne ist Kunst!“ [20]

1961 füllte Piero Manzoni, eine Schlüsselfigur der Avantgarde, seinen eigenen Kot in 90 Dosen und nannte das Kunst. Er bot sie unter dem Namen „Merda d’artista“ (Die Scheiße des Künstlers) zum Verkauf an. 2015 verkaufte sich eine der Dosen für den Spitzenpreis von 182.500 Pfund, umgerechnet 240.000 US-Dollar. Das war der über hundertfache Preis, den dasselbe Gewicht in Gold erzielt hätte. Er schrieb auch seinen Namen auf die Pobacken einer nackten Frau und nannte dies „Sculture viventi“ (Lebende Skulptur).

In China gab es einen nackten „Künstler”, der seinen Körper mit Honig und Fischöl einrieb, um Fliegen anzulocken. Die Schändung des Körpers scheint ausdrücken zu wollen, dass das Leben billig, hässlich und abscheulich ist.

In der BBC-Doku Beijing Swings über „Extremkünstler“ in China wird unter dem Schlagwort sogenannter Aktionskunst die Verspeisung eines toten Fötus gezeigt. Waldemar Januszczak, der Moderator der Doku, meinte: „China liefert die abscheulichste und dunkelste Kunst der Welt.“ [21] In Wirklichkeit ist das das Resultat, wenn man nach der dämonischen Seite des Menschen trachtet. Einige dieser angeblichen modernen Kunstwerke sind so schmutzig und schamlos, dass normale Menschen so etwas nicht verkraften können. Ein solches Verhalten der Avantgarde ist gerade das, was die Kulturrevolution der Kunstwelt ausmacht.

Die Unterstützer der Moderne haben die Trends sofort in sich aufgenommen und fühlten sich in ihrem Element, während Künstler mit wahrhaft professionellen Fähigkeiten in der Malerei eine schwere Zeit erlebten. Maler und Bildhauer, die der Tradition streng folgen und die ihr ganzes Können durch schweißtreibende Übungen hervorbrachten, sind von der Moderne aus dem Kunstsektor entfernt worden. John William Godward, ein englischer viktorianischer Maler des Neoklassizismus, der einer Schule im Geiste Rafaels angehörte, erlebte Diskriminierung insofern, als seine realistische klassische Darstellung durch den Aufstieg Picassos immer weniger gefiel. Er beging 1922 Selbstmord. Er soll sich mit folgenden Worten verabschiedet haben: „Die Welt ist nicht groß genug für mich und Picasso.“ [22]

Ähnliche Methoden führten auch zum Ruin der Musik. Authentische Musik folgt der Musiktheorie und beinhaltet Ordnung. Die musikalische Stimmung und die daraus resultierenden Tonarten und Tongeschlechter ergeben sich aus harmonischen natürlichen Mustern. Das göttlich erschaffene Universum ist harmonisch. Menschen sind in der Lage, die Harmonie des Universums zu schätzen und ein Teil davon zu sein. Sie erschaffen Schönes, denn auch sie sind vom Göttlichen erschaffen.

Moderne atonale Musik lehnt Tonalität, Akkorde und Melodie ab. Ihr fehlt eine ordnende Struktur. Solche Musik ist ein Angriff auf die göttlich gegebene klassische Musik. Atonale Musik verletzt die universelle Harmonie, weswegen das Publikum sie oft unangenehm findet. Moderne Musiker argumentieren mit ihren verzogenen ästhetischen Theorien und meinen, das Publikum müsse seine Ohren trainieren und sich an solche Musik gewöhnen, bis es schließlich auch diese Musik mögen würde.

Arnold Schönberg, einer der Begründer der modernen Musik, führte die Zwölftontechnik ein, eine fundamental atonale Struktur. Mit ihr beginnt die Erschaffung von Musiktechniken, die im Gegensatz zur Klassik stehen. Schönbergs Musik, so sah man es, negierte jede bis zu dieser Zeit geschaffene deutsche Musikkultur. Man sah sie an als Verrat von Geschmack, Gefühl und Tradition sowie an allen ästhetischen Prinzipien. Die Deutschen nannten seine Musik zu dieser Zeit „Kokain“: „Schönbergs Musik aufzuführen würde nichts anderes bedeuten als eine Kokainbar für die Menschen zu eröffnen. Kokain ist Gift. Schönbergs Musik ist Kokain.” [23] In einer späteren Generation bewertete ein Kritiker ihn so: „Es ist ein Zeichen der Größe seines Schaffens, dass er, selbst 50 Jahre nach seinem Tod, noch jeden Konzertsaal auf dieser Welt leert.“ [24]

Zur weitläufigen Akzeptanz von Schönberg trugen die Musiktheorien des Theodor W. Adorno bei, eines wichtigen Vertreters der Frankfurter Schule. In Adornos Arbeit Philosophie der modernen Musik aus dem Jahre 1949 versuchte er theoretisch zu begründen, dass Schönbergs Zwölftontechnik der Höhepunkt musikalischer Komposition sei. Dies legte die Grundlage dafür, dass spätere Generationen von Komponisten und Musikkritikern Schönbergs System weitläufig akzeptierten. [25] Seitdem haben viele Musiker Schönberg nachgeahmt. Sein Avantgarde-Stil hatte großen Einfluss auf die Musikwelt.

Nachdem die Tradition durch moderne Musik zerstört worden war, ersetzte die avantgardistische Kunst klassische Musik im Leben der Menschen durch Rock-and-Roll. Sidney Finkelstein, der führende Musiktheoretiker der Kommunistischen Partei der USA, erklärte offen, dass die Grenzen zwischen klassischer und Popmusik verschwinden sollten. [26] Ungefähr zur selben Zeit gewann stark rhythmische Rockmusik in den Vereinigten Staaten immer mehr an Einfluss. Klassische und traditionelle Musik wurden immer weiter marginalisiert. [27]

Rock-and-Roll lässt sich durch unharmonische Klänge charakterisieren, eine unstrukturierte Melodie, stark rhythmische Schläge und emotionale Konflikte und Widersprüche – ähnlich der kommunistischen Idee des Kampfes. Den Aufnahmen des großen Historikers von Chinas führendem antiken Historiker Sima Qian zufolge gilt: Nur wenn Klang der Moral unterliegt, kann man von Musik sprechen. Typischerweise sind die Leben der Rock-and-Roll-Musiker voller Sex, Gewalt und Drogen.

Nach dem Rock-and-Roll erschienen andere Musikformen wie Rap in den USA und gewannen an Berühmtheit. Die Liedtexte der Rapsongs sind voll mit Schimpfworten und Obszönitäten. Diese Musik lässt ihrem Aufbegehren gegen die Tradition und die Gesellschaft freien Lauf, und so gibt es Drogen, Gewalt, Fluchen und sexuelle Freizügigkeit. [28] In dem Maße, wie die Moral der Gesellschaft überall sinkt, erreichen solche „Kunstformen“, die früher eher als Subkulturen angesehen wurden, die Mainstream-Gesellschaft, und das Publikum verlangt nun sogar danach.

Wir haben uns erst einmal auf die aktuellen Geschehnisse in der Kunst- und Musikwelt konzentriert. In Wirklichkeit ist die gesamte Kunstwelt in großem Maß beeinflusst worden. Den Einfluss moderner Kunstbewegungen sieht man daran, dass von traditionellen Ideen, Techniken und Fähigkeiten auf den Gebieten der Bildhauerei, Architektur, Tanz, Dekoration, Design, Fotografie, Film und vielen mehr abgewichen wird. Viele Menschen, die sich für moderne Kunst interessieren, stehen unter starkem Einfluss der kommunistischen Ideologie. Isadora Duncan, die Gründerin des modernen Tanzes, war bisexuell und Atheistin. Sie lehnte Ballett ab und nannte es hässlich und unnatürlich. Gemeinsam mit hundert Studenten tanzte sie in Moskau für Lenin und benutzte „die Internationale“ als Hauptthema des Tanzes. [29]

Dass diese Abweichungen existieren, zum Trend werden oder sogar zur vorherrschenden Strömung werden, hat damit zu tun, dass der Kommunismus die traditionellen, göttlich inspirierten Künste verdorben hat. Oberflächlich sieht man das nicht und es scheint sich um eine Form des Selbstbetruges zu handeln, der weithin akzeptiert wird – doch wenn es eine Reihe von ästhetischen Theorien gibt, die das rechtfertigen, kann sogar Müll zur Kunst werden.

Wer die Unterschiede zwischen avantgardistischer und traditioneller Kunst betrachtet, sieht, dass die Künstler der Renaissance die Kunst nicht nur nahmen, um Gott zu ehren. Sie zeigten Schönheit, die Gefühle der Wahrheit und des Guten im menschlichen Herzen erzeugte. Damit bewahrten die Künstler die Moral der Gesellschaft.

Andererseits versuchen die verschiedenen veränderten Kunstformen der avantgardistischen Kunst die Errungenschaften der Renaissance auf den Kopf zu stellen. Sie lassen Menschen das Hässliche anziehend finden, was die dämonische Seite der Menschen verstärkt: Das Dunkle, Entartete, Verkommene, Gewalttätige, Teuflische und vieles mehr erhalten Auftrieb. Die moderne Verunglimpfung des Göttlichen hat die Menschen von heute nicht nur von Gott entfremdet sondern auch von ihrer eigenen inneren Göttlichkeit, der Gemeinschaft, den traditionellen Werten und der Moral. [30]

d. Die Perversion der Literatur

Die Literatur ist eine spezielle Kunstform. Sie vermittelt Sprache, die Weisheit, die der Himmel dem Menschen schenkt. Gleichzeitig hält sie die wertvollen Lebenserfahrungen der Menschen fest. Die zwei großen Epen der antiken griechischen Welt, die Ilias und die Odyssee geben beide die komplexe Geschichte rund um den Trojanischen Krieg wieder. Sie sind eine lebendige Beschreibung von Göttern und Menschen. Diese Epen hoben Tugenden wie Mut, Großzügigkeit, Weisheit, Gerechtigkeit und Mäßigung hervor und wurden damit zu einer Quelle für das Wertesystem der griechischen und westlichen Zivilisation.

Auf Grund des Einflusses, den die Literatur auf den Menschen hat, können dämonische Elemente die Kontrolle über die Menschen gewinnen, besonders über jene verlorenen Seelen, die nach Ruhm und Reichtum trachten, und so können literarische Geschichten erfunden und verbreitet werden, die die Ideologie des Kommunismus in sich tragen. Sie diffamieren die traditionelle Kultur, zerstören die Moral der Menschen und propagieren stattdessen Pessimismus und Passivität, ja geradezu Bedeutungslosigkeit gegenüber dem Leben. Literatur wurde eines der Schlüsselwerkzeuge mit dem kommunistische Elemente die Welt kontrollieren.

Einige einflussreiche Werke verbreiten die kommunistische Ideologie auf direktem Weg. Nachdem die Pariser Kommune niedergeschlagen wurde, schrieb das Kommunenmitglied Eugene Pottier „Die Internationale“, worin es heißt „Es hat noch nie einen Erlöser der Welt gegeben, noch Götter, noch Herrscher, von denen man abhängig ist“. Er drohte: „Die alte Welt soll zerstört werden!“ „Die Internationale“ wurde die offizielle Hymne der ersten und zweiten Internationale und außerdem das offizielle Lied der Kommunistischen Partei Chinas. Man hört sie oft bei Treffen und in literarischen Werken in kommunistischen Ländern weltweit.

In der Geschichte der Sowjetunion und der KP Chinas haben die jeweiligen kommunistischen Parteien ihre Intellektuellen dazu angehalten, mit traditionellen Methoden das Leben der Arbeiter und das Konzept des Klassenbewusstseins darzustellen, um die Ideologie und Politik der kommunistischen Partei zu vermitteln – und das alles nur, um die Öffentlichkeit auf Linie zu bringen. So entstand eine Vielzahl an literarischen Werken, einschließlich der sowjetischen Romane  Der eiserne Strom, Wie der Stahl gehärtet, Das Lied der Jugend und Sonne über dem Fluss Sanggan der KP Chinas. Sie alle verbreiteten enorm viel Propaganda. Die Kommunistische Partei nennt diese Kunstform „sozialistischen Realismus“. Mao Tse-tung verallgemeinerte den Sinn und meinte, diese Kunst „diene den Arbeitern, Bauern und Soldaten“ und „diene dem Proletariat“. [31] Die Kraft dieser Art von Literatur, Ideologie einzutrichtern, ist offensichtlich und klar bekannt. Die Techniken, mit denen der Kommunismus mit Hilfe der Literatur die Menschheit zerstört, beschränken sich jedoch nicht nur darauf.

Im Folgenden werden einige Hauptwirkungen zusammengefasst, die kommunistisch beeinflusste Literatur hat.

Erstens: Mit der Literatur die Tradition zerstören.

Ein großer Schritt in Richtung Zerstörung der Menschheit liegt darin, die traditionelle Zivilisation zu verunglimpfen, die Gott dem Menschen gegeben hat. Sei es in China oder im Westen, kommunistische Elemente bedienen sich der Intellektuellen mit modernen Gedanken, um Werke zu schaffen und zu verbreiten, die die traditionelle Kultur verfälschen oder verunglimpfen.

Während Chinas Bewegung der Neuen Kultur wurde der Autor Lu Xun dadurch berühmt, dass er die Tradition bösartig angriff und das chinesische Altertum verunglimpfte. In seinem ersten Roman „Tagebuch eines Verrückten“ ließ er den Helden erklären, dass man die gesamte chinesische Geschichte mit nur zwei Schriftzeichen erfassen könne, und zwar diesen: „Menschen fressen“. Lu Xun wurde von Mao als „größter und mutigster Emporkömmling der neuen Kulturgarde“ geehrt und als „Kommandeur der chinesischen Kulturrevolution“. Mao sagte zudem: „Der Weg, den er eingeschlagen hat, ist genau der Weg von Chinas neuer nationaler Kultur”. [32]

In Europa veröffentlichte der italienische Dichter Marinetto 1909 das Futurist Manifesto, in dem er die völlige Ablehnung der Tradition verlangte und Maschinen, Technologie, Geschwindigkeit, Gewalt und Wettbewerb feierte. Der russische Poet und Kommunist Wladimir Majakowski verpasste 1913 dem öffentlichen Geschmack einen Schlag ins Gesicht, indem er sein Ansinnen ausdrückte, mit der russischen traditionellen Literatur zu brechen.

Zweitens: Widerliche Darstellungen als „Realität“ verteidigen.

Heutzutage benutzen Intellektuelle und Künstler die Literatur und die Künste, um hässliche, seltsame und erschreckende Dinge darzustellen. Sie entschuldigen dies, indem sie sagen, dass sie die Dinge bloß so zeigen, wie sie sind.

Traditionelle Kunst überbringt Harmonie, Anmut, Klarheit, Beherrschung, Anstand, Balance, Universalität und Ideale, wofür es Entscheidungen und Auswahl bedarf. In den Augen moderner Künstler sind solche Kunstwerke nicht real. Solche Ansichten beruhen auf einem Missverständnis bezüglich des Ursprungs und der Bedeutung der Kunst. Die Kunst entspringt dem täglichen Leben, sollte aber über dieses hinausgehen, um damit gleichermaßen zu erfreuen und anzuleiten. Deswegen müssen die Künstler auswählen, verfeinern und verarbeiten, was sie im kreativen Prozess darstellen wollen. Sich blind auf den „Realismus“ zu stützen, beschneidet die Grenzen des Lebens und der Kunst auf unnatürliche Weise. Wenn diese Art von absolutem Realismus Kunst sein soll, dann ist wirklich alles, was man sieht und hört, schon Kunst. Weswegen sollte man dann noch Zeit und Geld aufwenden, um die Künstler auszubilden?

Drittens: Mit Hilfe der Literatur die Moral auf den Kopf stellen.

Ausreden wie die, „sich selbst auszudrücken“, das Konzept vom „Bewusstseinsstrom“ und dergleichen führen die Menschen dazu, traditionelle moralische Richtlinien abzulehnen und sich der dämonischen Seite der menschlichen Natur hinzugeben. Beispielsweise schrieb der französische Kommunist und Dichter André Breton im Surrealist Manifesto das Folgende und definierte so eine neue Art von Literatur: „Der psychische Automatismus in Reinform, in dem man sich ausdrückt – verbal im Sinne des geschriebenen Wortes oder auf irgendeine andere Art und Weise – das ist der Gedanke im Moment. Diesem Gedanken folgend, ohne vom Verstand kontrolliert zu werden, frei von irgendwelchen ästhetischen und moralischen Bedenken.” [33]

Das Schreiben im „Bewusstseinsstrom“ und das surrealistische „automatische Schreiben“ sind eng miteinander verbunden. Unter dem Einfluss von Sigmund Freuds Psychopathologie begannen einige Schriftsteller im Westen Anfang des 20. Jahrhunderts, mit dem Schreiben im „Bewusstseinsstrom“ zu experimentieren. Solche Schriften beinhalten für gewöhnlich einfache Handlungsstränge und fokussieren sich auf die inneren und privaten Denkprozesse von unbedeutenden Akteuren (Antihelden) durch Erzählungen, die den freien Gedanken entspringen.

Menschen tragen gleichzeitig das Potential für Freundlichkeit und Boshaftigkeit in sich. Der Mensch sollte sich in seinem Leben der Erhöhung der moralischen Prinzipien und der Kultivierung von Tugend durch Selbstbeschränkung widmen. In der modernen Gesellschaft haben viele Menschen kranke Gedanken und Gelüste. Sie der Öffentlichkeit einfach nur zu zeigen, heißt nichts anderes, als die Gesellschaft zu verschmutzen.

Viertens: Die dunkle Seite im Menschen in Form von „Kritik“ und „Protest“ freisetzen.

Schriftsteller und Künstler in der westlichen freien Welt betrachten unter dem Einfluss der antitraditionellen Gefühlswoge alle Gesetze, Festlegungen und moralischen Regeln als Einschränkung und Unterdrückung. Sie sehen die Probleme in der modernen Gesellschaft und die Schwächen der menschlichen Natur, doch anstatt sie rational zu behandeln, machen sie sich für extremen Individualismus mittels Kritik und Protest stark und frönen ihren persönlichen Gelüsten. Sie nutzen verdorbene Mittel, um ihren sogenannten Widerstand auszudrücken, während sie ihre dunkle Seite ausleben und sich in Hass, Faulheit, Begierde, Lust und Aggression ergehen. Ihr Streben nach Ruhm kennt kaum Grenzen. Die mangelnde Selbstbeherrschung löst keine sozialen Probleme, sondern verschlimmert sie sogar noch.

Zur Zeit der Bewegung der 1960er wurde der Dichter Allen Ginsberg zum Vertreter der Beat Generation und wird heute noch von denen verehrt, die gegen die Gesellschaft rebellieren. Sein Gedicht „Howl“ beschreibt extremen Lebenswandel und psychisch verkommene Zustände, darunter Alkoholismus, sexuelle Freizügigkeit, Drogen, Sodomie, Selbstverstümmelung, Prostitution, Körperverletzung, Diebstahl, Vagabundiererei und Verrücktheit. Als die Gegenkultur bekannt wurde, wurde „Howl“ zum literarischen Klassiker und in zahlreiche Literatursammlungen aufgenommen. Ginsberg sagte, in seinen frühen Jahren Kommunist gewesen zu sein, und dass er es nicht bedaure. [34] Zum Idol nahm er Fidel Castro und andere kommunistische Diktatoren und sprach sich im großen Stil für Homosexualität und Pädophilie aus. Ginsberg steht als Charakter deutlich für die Übereinstimmung von Kommunismus und extremem Individualismus.

Fünftens: Mit der Literatur Pornographie verbreiten.

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts begannen explizit sexuelle Inhalte in literarischen Werken zu erscheinen. Einige davon werden immer noch als Klassiker verehrt. Viele Berichterstatter und Gelehrte negierten ihre soziale Verantwortung und priesen solche pornographischen Werke als reale künstlerische Meisterwerke an. Wir wissen, dass viele traditionelle moralische Werte auf der Enthaltsamkeit fußen. Solche Gebote zu brechen untergräbt und zerstört die Moral, wie nobel die Rechtfertigung auch immer klingen mag.

Sechstens: Menschen durch die Literatur entmenschlichen.

In den vergangenen Jahrzehnten sind mit der immer konfuser werdenden Kultur eine Menge neuer Genres wie etwa Thriller und Horrorgeschichten, Übernatürliches und Fantasy entstanden. Über solche Werke steuern niedrige Lebewesen die Gedanken und Körper der Menschen, entmenschlichen sie also.

Die Chinesen sagen, dass „Drei Fuß dickes Eis nicht das Resultat eines einzigen Frosttages ist“. Es dauert eine lange Zeit und braucht viele Gebiete der Literatur, dass die Literatur so verdirbt, dass das Teuflische sie instrumentalisieren kann. In der Romantik deckte die Literatur einen größeren Bereich des Lebens ab, wobei einige hässliche und merkwürdige Phänomene einschließlich kranker Geisteszustände dargestellt wurden. Einige britische romantische Dichter wurden als „Satanisten“ tituliert, weil ihre Gedicht so unmoralisch waren.

Der Realismus benutzt die Ausrede, mit Hilfe der Realität die verkümmerte Seite der menschlichen Natur auszudrücken. Einige Arbeiten betonen verzerrte Gedanken und unanständiges Verhalten. Ein Kritiker nannte den Realismus „den Romantizismus, der auf allen Vieren kriecht“. [35] Die Philosophie des Naturalismus, für die sich Jean-Jacques Rousseau aussprach, brachte den Niedergang menschlicher Moral mit dem sozialen Milieu und der Familiengenetik in Zusammenhang und entband das Individuum somit von seiner moralischen Verantwortung. Der Ästhetizismus verlangt nach „Kunst ihrer selbst willen“ und möchte, dass Kunst nur sinnlich anspricht und keine erzieherischen Botschaften trägt.

In Wirklichkeit hat jede Kunstform feinsinnige, tiefschürfende und nachhaltige Wirkungen auf den Sinn für Moral. Die moralische Verantwortung von Kunst zu verleugnen, öffnet unmoralischen Dingen Tür und Tor. Wir können nicht abstreiten, dass man verschiedenen literarischen Schulen Werke von hoher Qualität zuordnen kann, doch es sind auch schreckliche Arbeiten darunter. Obwohl wir nicht sagen können, dass kommunistische Elemente diese Literaturtrends direkt manipulierten, sind die negativen Elemente offensichtlich auf die sinkende Moral zurückzuführen. Diese hat den Weg für die kommunistische Ideologie geebnet, die Menschheit mit Hilfe der Literatur zu zerstören.

Wenn eine Person schreibt, spiegeln sich ihre Moral und ihr Geisteszustand in ihrer Arbeit wider. Mit dem allgegenwärtigen moralischen Verfall sind die negativen Gedanken bei den Schriftstellern in der Mehrzahl. Dadurch wurden viele Werke herausgegeben, die die Menschen in die Hölle ziehen, anstatt das Gute in ihnen hervorzubringen

Schlussfolgerung

Die Macht der Kunst ist gewaltig. Gute Kunst kann die Herzen der Menschen berichtigen, ihre Moral heben, Yin und Yang harmonisieren und die Menschen sogar mit dem Himmel, der Erde und göttlichen Wesen verbinden.

Im letzten Jahrhundert nutzte der Geist des Kommunismus die menschliche Dämonnatur und Schlechtes aus und regte die Schaffung einer großen Bandbreite an sogenannter „Kunst“ an. Die Menschen wurden dazu geführt, gegen Gott zu sein und ihn zu entwürdigen, sich gegen die Tradition zu richten und die Moral zu untergraben. Das hatte den letztlichen Effekt, dass große Teile der Gesellschaft dämonisch verändert wurden, was jeden, der in einer früheren Zeit gelebt hat, zutiefst schockieren würde.

Verglichen mit der Schönheit der traditionellen Künste sind die modernen Künste extrem hässlich. Die ästhetischen Richtlinien der Menschheit sind zerstört worden. Avantgardistische Kunst ist weit verbreitet und verschlingt Unsummen an staatlichen Geldern. Traditionelle, noble Künste machen nur einen lächerlichen Anteil aus. Die Künste sind derart manipuliert worden, dass Menschen mit ihrer Hilfe ihre Gelüste befriedigen und ihrer bösen Seite freien Lauf lassen. Die Grenze zwischen dem Schönen und dem Hässlichen, zwischen Anmut und Obszönität, Gutherzigkeit und Boshaftigkeit ist verschwommen oder komplett verschwunden. Groteskes, Chaos und Dunkelheit haben den Platz universeller Werte eingenommen. Die menschliche Gesellschaft ist voller dämonischer Botschaften. Die Menschen werden auf einen Weg des Verfalls und der Zerstörung gelenkt.

Nur durch eine Verbesserung der  Moral und die Rückkehr zum Glauben und zur Tradition wird die Menschheit eine erneute Wiedergeburt (Renaissance) der Künste erleben. Nur dann werden wir alle sehen, wie schön, ehrenhaft und großartig Kunst sein kann und wofür sie da ist.

Quellen

[1] Record of Music”, Classic of Rites, Chinese Text Project,
https://ctext.org/liji/yue-ji?filter=435370&searchmode=showall#result
[2] Confucius, Lunyu, 3.14
[3] Sima Qian, „A Treatise on Music”, Records of the Grand Historian, Vol. 24.
[4] Ouyang Xiu and Song Qi, New Book of Tang, Vol. 237.
[5] Robert McKee, Story: Style, Structure, Substance, and the Principles of Screenwriting (New York: Harper-Collins Publishers, 1997), 129–130.
[6] Yingshou Xing, et al., „Mozart, Mozart Rhythm and Retrograde Mozart Effects: Evidences from Behaviours and Neurobiology Bases”, Scientific Reports Vol. 6, Article #: 18744 (2016), https://www.nature.com/articles/srep18744.
[7] David A. Noebel, The Marxist Minstrels: A Handbook on Communist Subversion of Music, (Tulsa, Okla.: American Christian College Press, 1974), 58–59.
[8] David Cloud, „Rock Music and Suicide”, Way of Life Literature, 20. Dezember 2000, https://www.wayoflife.org/reports/rock_music_and_suicide.html
[9] Val Williams, „Leni Riefenstahl: Film-maker Who Became Notorious as Hitler’s Propagandist”, The Independent, 10. September 2003, https://web.archive.org/web/20090830045819/http://www.independent.co.uk/news/obituaries/leni-riefenstahl-548728.html
[10] Mao Tse-tung, n.d., „Talks at the Yenan Forum on Literature and Art”, aufgerufen am 10. Juli 2018, https://www.marxists.org/reference/archive/mao/selected-works/volume-3/mswv3_08.htm
[11] Robert Florczak, Why Is Modern Art So Bad? PragerU, https://www.youtube.com/watch?v=lNI07egoefc
[12] Herbert Marcuse, The Aesthetic Dimension: Toward a Critique of Marxist Aesthetics (Boston: Beacon Press, 1978), ix.
[13] „Gustave Courbet Quotes”, http://www.azquotes.com/author/3333-Gustave_Courbet
[14] Tony McKenna, „Vincent van Gogh”,  Taylor & Francis Online, Critique: Journal of Socialist Theory, 2011, “Vincent van Gogh,” Critique Vol. 39 (2), 2011: 295–303, https://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/03017605.2011.561634
[15] Pablo Picasso, „Why I Became a Communist”, https://blogs.cul.columbia.edu/schapiro/2010/02/24/picasso-and-communism/. Siehe auch: „Picasso, the FBI, and Why He Became a Communist | On Archiving Schapiro”, aufgerufen am 11. Juli 2018, https://blogs.cul.columbia.edu/schapiro/2010/02/24/picasso-and-communism/
[16] Robert Hughes, The Shock of the New: The Hundred-Year History of Modern Art—Its Rise, Its Dazzling Achievement, Its Fall (London: Knopf, 1991), 24. Siehe auch: https://www.moma.org/learn/moma_learning/pablo-picasso-les-demoiselles-davignon-paris-june-july-1907
[17] Richard Huelsenbeck and Raoul Hausmann, „What Is Dadaism and What Does It Want in Germany?“ in Robert Motherwell, ed., The Dada Painters and Poets: An Anthology, 2. Ausgabe, (Cambridge, Mass.: Belknap Press, 1989)
[18] Michael Wing, „Of ‘-isms,’ Institutions, and Radicals: A Commentary on the Origins of Modern Art and the Importance of Tradition”, The Epoch Times, 16. März 2017, https://www.theepochtimes.com/of-isms-institutions-and-radicals_2231016.html
[19] Katherine Brooks, „One of The World’s Most Controversial Artworks Is Making Catholics Angry Once Again”, Huffington Post, 13. Mai 2014, https://www.huffingtonpost.com/2014/05/13/piss-christ-sale_n_5317545.html
[20] „Joseph Beuys: The Revolution Is Us”, Tate, https://www.tate.org.uk/whats-on/tate-liverpool/exhibition/joseph-beuys-revolution-us
[21] Ben Cade, n.d., “Zhu Yu: China’s Baby-Eating Shock Artist Goes Hyperreal”, Culture Trip, aufgerufen am 26. Juli 2018, https://theculturetrip.com/asia/china/articles/zhu-yu-china-s-baby-eating-shock-artist-goes-hyperreal/
[22] Brad Smithfield, “‚The World Is Not Big Enough for Me and a Picasso’: The life and Artwork of John William Godward”, The Vintage News, 10. Januar 2017, https://www.thevintagenews.com/2017/01/10/world-not-big-enough-picasso-life-artwork-john-william-godward/
[23] Walter  Frisch, ed., Schoenberg and His World (Princeton, N.J.: Princeton University Press, 1999), 94
[24] Norman Lebrecht, „Why We Are Still Afraid of Schoenberg”, The Lebrecht Weekly, 8. Juli 2001, http://www.scena.org/columns/lebrecht/010708-NL-Schoenberg.html
[25] Golan Gur, „Arnold Schoenberg and the Ideology of Progress in Twentieth-Century Musical Thinking”, Search: Journal for New Music and Culture 5 (Summer 2009), http://www.searchnewmusic.org/gur.pdf
[26] Ibid
[27] David A. Noebel, The Marxist Minstrels: A Handbook on Communist Subversion of Music, 44–47
[28] Jon Caramanica, „The Rowdy World of Rap’s New Underground”, New York Times, June 22, 2017, https://www.nytimes.com/2017/06/22/arts/music/soundcloud-rap-lil-pump-smokepurrp-xxxtentacion.html
[29] „Politics and the Dancing Body”, Library of Congress, https://www.loc.gov/exhibits/politics-and-dance/finding-a-political-voice.html
[30] Michael Minnicino, „The New Dark Age: The Frankfurt School and ‚Political Correctness’”, Nachdruck aus dem Fidelio Magazine (Winter 1992), aufgerufen am 13. August 2018, http://archive.schillerinstitute.org/fid_91-96/921_frankfurt.html
[31] Mao Zedong, „Talks at the Yenan Forum on Literature and Art”, 1942, Selected Works of Mao Tse-Tung, (Marxists.org), https://www.marxists.org/reference/archive/mao/selected-works/volume-3/mswv3_08.htm
[32] Mao Zedong, „On New Democracy”, 1940, Selected Works of Mao Tse-Tung (Marxists.org), aufgerufen am 13. August 2018, https://www.marxists.org/reference/archive/mao/selected-works/volume-2/mswv2_26.htm
[33] André Breton, „Manifesto of Surrealism”, https://www.tcf.ua.edu/Classes/Jbutler/T340/SurManifesto/ManifestoOfSurrealism.htm
[34] Allen Ginsberg, „America”, https://www.poetryfoundation.org/poems/49305/america-56d22b41f119f
[35] Irving Babbitt, Rousseau and Romanticism (Boston: Houghton Mifflin,1919), 104

Fortsetzung

Chinesisches Original: http://www.epochtimes.com/
Englische Version: https://www.theepochtimes.com/how-the-specter-of-communism-is-ruling-our-world

Hier die Liste der veröffentlichten Kapitel: Wie der Teufel die Welt regiert

Kurzform: Einführung, Kap. 1: 36 Strategien Teil 1, Teil 2Kap. 2: Marx Teil 1, Teil 2Kap. 3: NovemberrevolutionKap. 4: Der verborgene Feind der freien Gesellschaft Teil 1, Teil 2 Kap. 5: Offene oder verdeckte Gewalt Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5 – Kap. 6: Eine Generation ohne traditionelle Kultur Teil 1, Teil 2 – Kap. 7: Die Zerstörung der Familien Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4Kap. 8: Sozialstaat und Politik Teil 1, Teil 2Teil 3Kap. 9: Die Wohlstandsfalle Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4Kap. 10: Justiz, Gesetze und Staatsterrorismus Teil 1, Teil 2Kap. 11: Kunst Kap. 12: Bildungswesen Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4Kap 13: Medien Teil 1, Teil 2Kap. 14: Parteikultur und Pop-Kultur Teil 1, Teil 2Kap. 15: Terrorismus – Kap. 16:  Umweltschutz Teil 1, Teil 2Kap. 17: Globalisierung Kap. 18: Globaler Anspruch des „Modell China“ Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4Ausblick