Meditation mit Achtsamkeits-App kann Stress erfolgreich reduzieren – wenn man lernt Gegebenheiten zu akzeptieren

Epoch Times1. December 2017 Aktualisiert: 2. Dezember 2017 7:16
Einübungsformen der Achtsamkeit können Stress gut bekämpfen und sind ein Trend, der schon einige wissenschaftliche Untermauerung erfahren hat. Eine aktuelle Studie der Carnegie Mellon University in Pittsburgh/USA ergab nun, dass eine der wichtigsten Komponenten einer guten Achtsamkeitsintervention eine Haltung der Akzeptanz ist.

Einübungsformen der Achtsamkeit werden immer mehr als ein Weg erkannt, um Stress zu bekämpfen und dies ist ein Trend, der schon einige wissenschaftliche Untermauerung erfahren hat. Bei diesem Ansatz konzentrieren sich die Menschen voll und ganz auf das, was um sie herum geschieht, was sie tun und in welchem Raum sie sich bewegen. Es bedeutet, dass man voll präsent und sich dessen bewusst ist, was man tut, und es ist etwas, das viele Menschen durch Meditation kultivieren können.

Kombination von Achtsamkeits- und Akzeptanztraining reduziert Stresshormone

Eine aktuelle Studie der Carnegie Mellon University in Pittsburgh/USA ergab nun, dass eine der wichtigsten Komponenten einer guten Achtsamkeitsintervention die Akzeptanz ist. Zu lernen, wie man die Art und Weise akzeptiert, wie die Dinge in jedem Moment sind, ist für ein solches Training unerlässlich, um die Auswirkungen von Stress zu reduzieren.

Die Forscher sind die ersten, die den wissenschaftlichen Beweis erbringen, dass eine schnelle mobile App, die der Achtsamkeitsmeditation gewidmet ist und auch ein Akzeptanztraining verwendet, den systolischen Blutdruck und das Hormon Cortisol als Reaktion auf Stress senken kann. Ihre Ergebnisse wurden in „Psychoneuroendocrinology“ veröffentlicht.

Laut dem Professor für Psychologie David Creswell vom Dietrich College of Humanities, haben sich Achtsamkeitstrainingsprogramme in der Vergangenheit als ein Puffer für Stress erwiesen, aber es war noch nicht ganz geklärt, wie sie funktionieren. Dank der Bemühungen seines Forscherteams haben wir nun eine bessere Vorstellung davon, was ein solches Programm erfolgreich macht.

In ihrer Studie hatten die Forscher 144 gestresste Erwachsene, die eine Smartphone-basierte Intervention nutzen, getestet. Sie wurden nach dem Zufallsprinzip in drei Gruppen eingeteilt, von denen eine das Training zur Überwachung des aktuellen Moments nebst Akzeptanz nutzte, während eine das gleiche Training aber ohne Akzeptanz-Training verwendete. Die dritte Gruppe nutzte ein aktives Kontrolltraining.

Nach einer täglichen Nutzung einer 20-minütigen Audio-Lektion, gefolgt von einer kurzen Hausaufgabe über zwei Wochen, wurden die Teilnehmer in Stresssituationen versetzt und ihr Blutdruck und Cortisolspiegel gemessen. Dazu gehörten eine fünfminütige Rede und die Durchführung einer komplexen mentalen Rechenaufgabe.

Diejenigen, die das Programm verwendet hatten, welches Achtsamkeit- mit Akzeptanztraining kombinierte, zeigten bemerkenswerte Verringerungen ihrer systolischen Blutdruckreaktivität und ihres Cortisolspiegels. Ihre Cortisolantworten waren über 50 Prozent niedriger als bei der Gruppe, die die Interventionen verwendeten, die kein Akzeptanztraining enthielten, während ihre Blutdruckantworten ungefähr 20 Prozent niedriger waren. Die andere Gruppe hatte keinen signifikanten Unterschied in ihrer Reaktion.

Im „Hier und Jetzt“ sein ist gut – Gegebenheiten zu akzeptieren noch besser

Diese Studie zeigt, dass eine Fokussierung auf den gegenwärtigen Moment zwar hilfreich ist, aber nicht ausreicht, um Stress abzubauen; eine Haltung der Akzeptanz macht den Unterschied aus.

Dr. Emily Lindsay von der University of Pittsburgh, die die Studie leitete, während sie an der CMU unter Creswell arbeitete, sagte, dass die Studie zeigt, dass es für Menschen durchaus möglich ist, Fähigkeiten zu erlernen, die die Art und Weise verbessern können, wie ihr Körper auf Stress in sehr kurzer Zeit reagiert.

„Anstatt zu kämpfen, um unangenehme Gefühle loszuwerden, ist es wichtig, diese Gefühle in stressigen Momenten aufzunehmen und zu akzeptieren“, sagte Lindsay.

Die Forschungsergebnisse könnte sich als eine nützliche Erkenntnis für viele Menschen erweisen, die unter Stress leiden. Die Einübung einer entspannten Akzeptanz könnte helfen ernste Gesundheitsprobleme zu vermeiden, die durch Stress ausgelöst werden.

Quellen: Meditation can reduce stress, but only if you really want it to: The first step in reducing cortisol is acceptance, new study finds

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