Mediation.Foto: iStock

Albert Einstein: „Durch Meditation fand ich Antworten, bevor ich überhaupt die passenden Fragen stellte“

Epoch Times15. Juni 2019
Wer glaubt, dass Meditation nichts bringt, der irrt. Wissenschaftler und Meditierende bestätigen die positive Wirkung.

Man glaubt immer, Menschen, die im Schneidersitz sitzen, würden auf absurde Weise übertreiben, wenn sie versichern: Ihre Gesundheit sei durch regelmäßige Meditation erheblich besser geworden. Das ist doch sicherlich nur pure Einbildung – oder etwa nicht?

Nein, ganz so stimmt diese Annahme nicht. Immerhin gibt es diese Praktik schon seit Jahrtausenden.

Tatsächlich ist die Gehirnaktivität bei jemandem, der regelmäßig meditiert, anders, als bei jemandem, der diese Übung nicht praktiziert. Wissenschaftler fanden heraus, dass meditierende Menschen ein höheres Maß an Alpha-Gehirnwellen haben. Der zeitliche Abstand von den ausgestoßenen Impulsen im Gehirn ist größer als normal, das heißt: bei den Beta-Gehirnwellen werden nur noch 8 bis 13 Impulse pro Sekunde durch das Gehirn geschickt. Wenn man in diesem Gehirnwellenbereich liegt, ist man deutlich entspannter. Zudem werden auch Gefühle wie Wut, Trauer und Stress reduziert.

Neurowissenschaftliche Studien belegen: Wenn man „Achtsamkeit“ übt, verdichten sich die grauen Zellen im Gehirn, welche für das Lernen, die Erinnerungen und den Gefühlsbereich verantwortlich sind und die Motivation fördern.

Erfolgreiche Menschen schwören auf die Meditation

Besonders erfolgreiche Menschen und Stars, die ständig unter Stress und im Rampenlicht stehen, wissen die Vorteile der Meditation zu schätzen.

„Es [die Meditation] ist von unschätzbarem Wert, um meinen Geist zu beruhigen und klarer zu denken. Letztens habe ich mein Team zu einer intensiven transzendentalen Meditation eingeladen. Es ist bewiesen, dass es die Produktivität beim Arbeiten steigert und den Stress vermindert,“ schrieb Ivanka Trump für „My Morning Routine“.

Die 37-jährige Tochter von US-Präsident Donald Trump ist als Geschäftsfrau, Autorin, Modedesignerin und Beraterin ihres Vaters tätig.

Auch der Komiker Jerry Seinfeld, 65, hat definitiv viel um die Ohren. In einem Interview mit der „David Lynch Foundation“ erklärte er:

„Mit Seinfeld habe ich eine TV-Serie gehabt, in der ich der Star der Show, der Executive Producer der Show, und der Chefautor war. Zudem war ich verantwortlich für Casting und Schnitt, für 24 Episoden im Fernsehen – neun Jahre lang! Und ich bin nur ein normaler Typ. Aber das war keine normale Situation… Deswegen habe ich jeden Tag meditiert. Und so habe ich die neun Jahre überlebt.“

Tief einatmen…

„Bewegung, Gebete und Meditation sind beruhigende Rituale. Es hat sich gezeigt, dass sie eine glücklichere Stimmung erzeugen und einen positiven Weg durch die täglichen Frustrationen des Lebens weisen“, hat Hollywoodstar und Meister der Kampfkunst, Chuck Norris, einmal gesagt.

Auch ein Zitat des Unternehmers, Autors und Mitbegründers des Hip-Hop-Musiklabels Def Jam, Russel Simmons, klingt motivierend:

„Du kannst der Welt nicht dienen, wenn du dich nicht zuerst um dich selbst kümmerst. Ich finde jeden Tag Zeit für das Meditieren.“

Meditation hilft zwar, Stress zu reduzieren und klarer zu denken. Das heiß jedoch nicht, dass diese Übung plötzlich die Fähigkeit verleiht, immun gegen Stress oder bedrückende Gefühle zu sein. Es hilft aber, sich von unnützen Gedanken, die den Geist überladen, zu befreien. Erst dann kann man sich voll und ganz auf eine Sache konzentrieren.

Der Hollywood-Schauspieler Hugh Jackman (The Greatest Showman) sagte: „Jeder zieht Vorteile aus der Meditation; jeder, den ich getroffen habe. Jeder kann es machen. Man muss nicht begabt sein. Es ist wortwörtlich das Einfachste auf der Welt. Für diejenigen, die wirklich Probleme haben und keinen Ausweg finden, ist das lebensverändernd.“

Wissenschaftler haben sogar herausgefunden, dass der Alterungsprozess durch Meditation verlangsamt wird.

Auch die Beatles meditierten

Auch das Genie Albert Einstein war von der Nützlichkeit und Funktion des Meditierens überzeugt. Einst sagte er:

„Das wirklich schätzenswerte ist die Intuition. Durch Meditation fand ich Antworten, bevor ich überhaupt die passenden Fragen stellte.“

Selbst die Musiker-Stars der Beatles fanden vor fast 50 Jahren in Indien durch Maharishi Mahesh Yogi, dem Begründer der Transzendentalen Meditation (TM), Inspiration.

Die Transzendale Meditation ist weltweit verbreitet und dient der tiefen inneren Ruhe, innerem Glück und Frieden und einer ganzheitlichen Entwicklung des Menschen. Durch dieser Art von Meditation verfällt der Körper in einen Zustand tiefster Entspannung.

Eine Studie mit Veteranen aus dem Irak-Krieg zeigte bereits nach acht Wochen TM-Praxis einen 50-prozentigen Rückgang von Depression und posttraumatischem Stresssyndrom (PTSD),“ berichtete CNN. Der US-Sender hat darüber sogar einen Film gedreht.

Meditation hilft jedoch nicht nur, die Gesundheit zu fördern, sondern auch schlechte Angewohnheiten leichter loszulassen.

Durch Falun Gong von Drogen losgekommen

Der US-amerikanische Musiker und Songwriter Sterling Campbell arbeitete mit zahlreichen Berühmtheiten zusammen, darunter The B-52s, Duran Duran und Cyndi Lauper. 1992 begann er, als Schlagzeuger für David Bowie zu spielen. Auch wenn beruflich alles gut lief, ließ ihn die Suche nach dem Sinn des Lebens nicht los. Er war Kettenraucher – er rauchte zwei Packungen am Tag – und trank viel. Zudem nahm er verschiedene Drogen. Selbst als er seine schlechten Angewohnheiten loslassen wollte, schaffte er es nicht.

Sechs Jahre später, 1998, entdeckte Campbell im Riverside Park eine Gruppe von Menschen, die meditative Übungen praktizierten. Der Drummer fühlte sich von den sanften Bewegungen angezogen.

Ich habe aus dem Augenwinkel einige Menschen gesehen, die Falun Gong praktizierten und bin rübergelaufen. Ich habe mit den Praktizierenden gesprochen. Ich wusste nicht, wieso ich daran interessiert war, aber ich war von den Übungen angetan,“ erinnerte sich der Musiker.

Nach 3 Wochen täglichem Praktizieren der Übungen hörte er automatisch mit dem Trinken und Rauchen auf und nahm keine Drogen mehr. „Ich habe es einfach nicht mehr gebraucht. Ich wurde ein anderer Mensch, der verstand, wie wichtig es ist, den eigenen Charakter zu verbessern und die Moral zu erhöhen“, so Campbell.

Falun Gong (auch bekannt unter Falun Dafa) ist eine buddhistische Selbstkultivierungspraxis für Körper und Geist, die neben den positiven gesundheitlichen Wirkungen vor allem die Kultivierung des Herzens lehrt.

An dieser Stelle wird ein Video von Youtube angezeigt. Bitte akzeptieren Sie mit einem Klick auf den folgenden Button die Marketing-Cookies, um das Video anzusehen.

Die friedliche und traditionelle Praktik – die auf den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht beruht – kann im heutigen China, seinem Ursprungsort, nicht ausgeübt werden. Die Praktizierenden werden dort durch die Kommunistische Partei schwer verfolgt. Es wird berichtet, dass sie unter Folter gezwungen werden, ihren Glauben zu verleumden und aufzugeben. Im Rest der Welt erfreut sich die Praktik jedoch großer Beliebtheit und kann in kostenlosen Übungsgruppen erlernt werden. (nmc)

 



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion