Axel Retz: Zirkus Sarrazin – Vorhang auf zur dritten Aufführung!

Von 22. Dezember 2018 Aktualisiert: 24. Dezember 2018 16:55
Gastautor Axel Retz rettet sich in seinem letzten Newsletter in diesem Jahr in "Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung" bei der Beschreibung unserer real existierenden Politikszenerie. Als rettender Ankerplatz für diese Art Kommentare befindet sich unter Meinung die Unterrubrik Satire. Mit seiner freundlichen Genehmigung übernehmen wir diesen Artikel. Die Redaktion.

Liebe Leserinnen und Leser,

erinnern Sie sich noch an den Namen Aylan Kurdi? So hieß der Zweijährige, dessen Leichnam am 2. September 2015 nahe Bodrum an die türkische Mittelmeerküste gespült wurde, was der Flüchtlingskrise in den Medien einen völlig neuen Stellenwert einbrachte.

Dass Menschen auf der Flucht umkommen, ist unabhängig von ihrem Alter nichts anderes als eine Katastrophe, zuzuschreiben oftmals denen, die nicht müde werden, vom Bekämpfen von Fluchtursachen zu reden, tatsächlich aber zu diesen Fluchtursachen beitragen.

Politisch spielte der Tod des kleinen Aylan hierzulande vor allem den Grünen, der SPD und der Die Linke in die Hände, die diesen schrecklichen Tod instrumentalisierten thematisierten, um bis heute ein Menschenrecht auf Migration zu fordern, womit sie auf Linie mit dem im Marrakesch abgesegneten US-Migrationspakt liegen, der das Europa, wie wir es heute kennen, grundlegend verändern wird, ohne dass den Menschen der wirtschaftlich durch die Globalisierung, aber auch durch Korruption, Misswirtschaft und Kriege abgehängten Länder damit geholfen würde. Im Gegenteil.

Einige mehr oder weniger prominente, dem sog. linken Gedankengut nahestehenden Mitbürger relativierten die Ermordung der deutschen Studentin Sophia Lösche durch einen marokkanischen LKW-Fahrer in Spanien mit dem Hinweis, dass sie ja vielleicht sonst einen Tag später bei einem Autounfall ums Leben gekommen wäre. Stellen Sie sich vor, irgendein von ähnlichem Zynismus vergifteter Zeitgenosse hätte nach der Auffindung des zweijährigen Aylan am Mittelmeerstrand beschwichtigend ausgeführt, dass der Junge, falls noch nicht ertrunken, ja auch einen Tag später hätte ertrinken können …

Verglichen mit den geradezu schizophrenen Abgründen, die sich zwischen rot-grünen Gedankengut und den von ihnen proklamierten und eingeforderten Werten auftun, ist der Grand Canyon eine winzig-kleine Furche.

Glaubt man Wahlumfragen, locken die Grünen und der Linksflügel der SPD immer mehr Wähler mit ihrem vorgeblichen Einsatz für den Erhalt der Schöpfung und der Verteidigung der Menschenrechte an. Diese Wähler gehen auf einen sonderbaren Leim.

Jusos: Kindermord legalisieren

Laut, sehr laut sogar war der Aufschrei aus den Kreisen der selbst totgeweihten SPD, als der kleine Aylan an den türkischen Mittelmeerstrand gespült wurde. Ein junges, unschuldiges Menschenkind, so früh einem tragischen Unfall zum Opfer gefallen! Dem konnte ich nur beipflichten.

Die tiefempfundene Empathie der Jusos, der ganz besonders gutmenschelnden Speerspitze der SPD, die Andersdenkenden auch via Antifa gerne einmal die politisch korrekte Gesinnung „erklären“ lässt, beschränkt sich aber offensichtlich nur auf Kinder von Migranten; andere Kinder sollten nach ihrem Beschluss nicht nur diskriminiert, sondern auch massakriert werden dürfen.

Glauben Sie nicht? Dann sehen Sie sich bitte das im diesem Beitrag verlinkte, kurze Video an. Nach dem Mehrheitsbeschluss der Jungsozialisten sollen Schwangerschaftsabbrüche bis zum Zeitpunkt der natürlichen Geburt grundsätzlich straffrei gestellt – und von den solidarisch finanzierten Krankenkassen bezahlt werden. In der Praxis ergäben sich dafür drei probate Vorgehensweisen: Entscheidet sich die werdende Mutter beispielsweise im neunten Monat, allerspätestens aber nach dem Einsetzen der ersten Geburtswehen für eine Abtreibung, könnte der Embryo entweder per Kaiserschnitt aus der Gebärmutter geholt und anschließend erschlagen, ertränkt, erstickt oder sonstwie zu Tode gebracht oder aber über den vaginalen Zugang im Mutterleib waidmännisch*fraulich sorgsam tranchiert und dann stückchenweise entsorgt werden.

Wer nicht so auf Blut steht, dem bietet sich die Möglichkeit eines medikamentösen Schwangerschaftsabbruchs an: die Verabreichung von Mifepriston und Misoprostol an die werdende Mutter. Da diese Methode bei fortgeschrittener Schwangerschaft allerdings von einigen Embryos überlebt wird, die sich gegen ihren Exitus wehren, eröffnet die Injektion von Kaliumchlorid in die Nabelschnur eine todsichere Chance, das abgehende Kind nicht noch nachbehandeln zu müssen, um den angestrebten Erfolg zu erzielen.

Ihr Jusos, ihr: Bitte benennt doch aus Euren Reihen diejenigen, die sich der Durchführung dieser schönen Aufgaben annehmen. Kevin K., wie wäre es mit Ihnen? Und zwei weitere Frage hätte ich da auch noch: Warum eigentlich wollt Ihr den Zeitpunkt der natürlichen Geburt als wortwörtliche Deadline für die Entscheidung zu einer Abtreibung festsetzen? Was, wenn der Euren Vorschlägen entronnene Säugling zu viel schreit, sich permanent einnässt, bei Eurem unermüdlichen Einsatz für eine bessere Welt hinderlich ist oder schlichtweg nicht gefällt? Vielleicht solltet Ihr auch hierfür eine Endlösung finden? Postnatale Abtreibung oder so.

Die Nationalsozialisten des Dritten Reiches erfanden den Begriff der „Kinder-Euthanasie“, um behinderte Kinder und Jugendliche mit körperlichen und/oder geistigen Behinderungen umzubringen. Die Jusos haben sich diesbezüglich zu neuen Höhen bzw. Tiefen aufgeschwungen. Sie, die so gerne mit dem Slogan „Kein Mensch ist illegal“ durch die Lande tingeln, fordern die Legalisierung der Tötung ihrer eigenen Kinder.

Liebe Jusos: Sagt Ihr mir bitte Bescheid, wenn Ihr wieder einmal irgendwo eine Lichterkette für ein im Mittelmeer ertrunkenes Kind organisiert, weinend Kerzchen aufstellt und nach Schuldigen sucht?

Auf den Knopf gedrückt

Die Tinte unter dem UN-Pakt für Migration war noch nicht trocken, da schlug „Einmann“ wieder zu https://www.achgut.com/artikel/einmann_das_geheimnisvolle_phantom Diesmal in Straßburg. Fünf Besucher des dortigen Weihnachtsmarktes, die die Empfehlung der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker, zu potentiellen Gewalttätern immer eine Armlänge Abstand zu halten, offensichtlich nicht kannten, bezahlten ihre Ahnungslosigkeit mit dem Leben, andere wurden schwer verletzt.

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Der Täter, Sohn marokkanischer Zuwanderer, geisterte erst als „Einmann“, dann als „Franzose“ und schließlich als „Straßburger“ durch die Medien. Parallel dazu wurde wie auf Knopfdruck die gewohnte Litanei abgespult, in der von der Gefahr der Instrumentalisierung, von unbotmäßiger Verallgemeinerung, von plötzlicher Radikalisierung, von unserer freien Art zu leben, von westlichen Werten, dem engeren Zusammenrücken und Sich-an-den Händen-Nehmen die Rede war.

67 Mal war Chérif Chekatt straffällig geworden, 27 mal wurde er verurteilt und er galt als islamistischer Gefährder. Ein Klon Anis Amris sozusagen. Das ewig gleiche Strickmuster, ohne dass erkennbar wäre, dass die sog. Sicherheitsbehörden angemessen reagieren könnten oder wollten.

Es ist wichtig zu erwähnen, dass der ganz überwiegende Teil der Migranten die Zielländer zwar auf Sicht „nur“ finanziell in Nöte bis hin zum unausweichlichen Kollaps der in keiner Weise auf diese Herausforderungen zugeschnittenen Sozialsysteme bringen wird, aber nicht durch Straftaten auffällt.  Andererseits lügen uns Politik und Medien auf dreisteste Weise ins Gesicht, wenn sie behaupten, die Zuwanderer wären nicht häufiger straffällig als diejenigen, die „schon länger hier leben“. http://unser-mitteleuropa.com/2018/12/13/jeder-dritte-gefaengnisinsasse-ist-auslaender/

Bei einem offiziellen Ausländeranteil von rund zwölf Prozent an der Gesamtbevölkerung belief sich die Quote (Stand Ende März d. J.) einsitzender Straftäter in den Justizvollzugsanstalten auf 32 Prozent, wobei zu berücksichtigen ist, dass sich a) in Deutschland eine Art Doppeljustiz gebildet zu haben scheint, die zwar auf GEZ-Verweigerer oder Benutzer einer nicht blau-weißen Parkscheibe eindrischt, Straftaten „Schutzsuchender“ aber mit größtmöglicher Milde behandelt und b) verurteilte Straftäter mit doppelter Staatsangehörigkeit statistisch als „Deutsche“ erfasst werden.

Dass Politiker lügen (nach Ansicht Jean-Claude Junckers sogar „lügen müssen, wenn es ernst wird“, ist nicht neu. Neu ist die Paarung von Dreistigkeit und Dummheit, mit der das heutzutage geschieht.

Paris s‘éveille

Keineswegs selten, wenn alle ins gleiche Horn stoßen, kommt bisweilen eine aufmüpfige, schnellgefingerte Querflöte des Weges, um sich dem Zug der Lemminge in Richtung Klippe in den Weg zu stellen. Anzuhören hier unter diesem kleinen, aus 1968 stammenden und damit nicht mehr taufrischen, aber umso erfrischenderen chef d’oeuvre de la chanson française: https://www.youtube.com/watch?v=7whXkifG_ms

Die Franzosen begehren auf. Begonnen hat der Aufstand der „gelben Westen“ mit einem Protest gegen die geplante Verteuerung der Treibstoffkosten, mittlerweile werden andere Themen ausgerollt, gegen die die Bevölkerung seit fünf Wochen auf die Straße geht:

1. Gegen den sozialen Abstieg und Hungerlöhne, von denen die Arbeitnehmer nicht mehr leben können, während auf dem Arbeitsmarkt die Zahl der potentiellen Arbeitnehmer steigt, was dem Lohndruck Tür und Tor öffnet. Erst recht, da Robotik, „künstliche Intelligenz“ und Digitalisierung den Bedarf an niedrig qualifizierten Abreitnehmern massiv abfallen lassen werden.

2. Gegen die von den sog. Eliten ohne irgendeine Legitimation an die EU-Kommission abgegebenen Kompetenzen, die ihrerseits keinerlei demokratische Legitimation hat.

3. Gegen die aus Steuermitteln und den Sozialkassen finanzierte Massenmigration muslimischer Zuwanderer, die sich zu einem Großteil hier weder integrieren noch arbeiten wollen und dem westlichen Lebensmodell ablehnend bis feindlich gegenüberstehen.

4. Gegen die abgehobene Art ihres aus der „Finanzelite“ stammenden Präsidenten, der sich erst auf massiven Druck der Straße hin überhaupt für die Belange der Bürger zu interessieren scheint und nun mit finanziellen Erleichterungen wedelt, die selbst wieder aus Steuermitteln aufgebracht werden müssen.

5. Gegen die Abschaffung der Demokratie, die sich Politik und Medien auf die Fahnen geschrieben zu haben scheinen.

Der m. E. noch in seinen Kinderschuhen steckende Widerstand der „Gelbwesten“ gegen die Entdemokratisierung, gegen taub geworden zu sein scheinende Regierungen, gegen die EU und gegen die UN beschränkte sich am vergangenen Wochenende nicht auf Frankreich, er erfasste auch London, Brüssel, Amsterdam, Den Haag, Rotterdam, Maastricht und Nijmegen.

Am Dienstag trat Belgiens Regierungschef Charles Michel zurück, dessen Regierung wegen seiner Unterzeichnung des UN-Migrationspaktes zerbrochen war. Die Aufstände in der „Grande Nation“ waren die heftigsten seit den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Und die fehlgesteuerte Politik des Elysée, der EU und der UN gießt – meines Erachtens sehenden Auges – weiteres Öl in dieses sich über ganz Europa auszubreiten drohende Feuer. Die Menschen wollen die Demokratie zurück – zumindest das, was ihnen früher davon zugestanden wurde.

Zirkus Sarrazin – Vorhang auf zur dritten Aufführung!

Die SPD hat ihren Thilo Sarrazin, die Grünen haben ihren Boris Palmer und die DIE LINKE hat Sahra Wagenknecht. Alle drei Politiker eint, dass sie ihre Partei nicht verlassen wollen, da sie von der hehren Hoffnung beseelt sind, dass sich diese Parteien entgegen aller erkennbaren Entwicklungen doch noch einmal ihrer Wurzeln, ihrer ureigenen Ideen und ihrer Wähler erinnern werden.

SPD, die Grünen und DIE LINKE hingegen würden Herrn Sarrazin, Herrn Palmer und Frau Wagenknecht lieber heute als morgen vor die Tür setzen, da diese drei Querulanten im infantil-moralischen Multikulti-Bällebad als Störfaktoren empfunden werden und sich erdreisten, etwa in der Migrationsfrage bar aller Skrupel auf brennende Probleme hinzuweisen.

An wen genau Andrea Nahles dachte, als sie den „Parlamentskreis Pferd“ ins Leben rief, ist nicht bekannt https://www.tichyseinblick.de/meinungen/nahles-gruendet-arbeitskreis-pferd/ Dennoch fanden die SPD-Vorsitzende und eine speziell dafür ins Leben gerufene Kommission neben diesem lobenswerten Projekt noch genügend Zeit, um einen dritten Versuch zu starten, den ungeliebten Thilo Sarrazin aus der Partei auszuschließen, da seine „Thesen“ mit der SPD nicht vereinbar und rassistisch geprägt seien.

In seinem letzten „Skandalbuch“ behauptet dieser Sarrazin allen Ernstes, dass der Islam ein frauenfeindliches Geschlechterbild vertrete, Moslems im Durchschnitt gewaltbereiter und krimineller seien als die sog. indigene Bevölkerung Deutschlands, die Scharia über das Grundgesetz stellen und dass die Gefahr eines importierten Antisemitismus bestehe.

Zudem meint dieser Thilo S., dass es höchst problematisch sei, dass ganz überwiegend junge Männer aus den islamischen Staaten ins Land strömen und er mutmaßt, dass der moslemisch geprägte Teil der Bevölkerung bei Fortsetzung des derzeitigen Merkel-Kurses dank der erheblich höheren Kinderzahl binnen weniger Generationen die Mehrheit im Land stellen werde.

Die SPD hat natürlich Recht. Wahrlich gibt es keine Religion, die Frauenrechte und Gleichberechtigung noch höher schätzt als der Islam, Moslems sind in unseren Gefängnissen nur deswegen massiv präsenter, weil die Justiz wie bekannt mit unbilliger Härte gegen sie vorgeht, sie stellen unser Grundgesetz beim Grenzübertritt per se über die Scharia und hegen gegenüber „Ungläubigen“ wie Christen und Juden ein geradezu herzliches Verhältnis. Und ein Land, dass der Islam durch sein aggressives Auftreten, Gewalt und Unterdrückung binnen Kürze völlig umgekrempelt und in einen sog. Gottesstaat verwandelt hätte, hat es bekanntemaßen auch noch nie gegeben.

Der Thilo ist also leider ein bisschen doof. Der Boris auch. Wer evtl. mehr Grips hat als Annalena Baerbock,Katrin Göring-Eckardt, Anton Hofreiter, Robert Habeck und Claudia Roth zusammen, der muss ja doof sein.

Und die Sahra sowieso. Da ihr Vater ja Iraner war, könnte sie in der Öffentlichkeit und im Bundestag zumindest ein Kopftuch oder so ein Imker-Kostüm tragen. Oder besser noch, ganz darauf verzichten, in der Öffentlichkeit aufzutreten und es ihrer Partei ermöglichen, sich in Toleranz, Frauenrechten, Gender-Sprech und all den Segnungen des UN-Paktes für Migration zu suhlen.

Richtig Doofe gibt es neuerdings auch in der CDU, wie übel. Die gab‘s zwar immer schon, so wie Willy Wimmer. Zwischen 1985 und 1992 war er erst verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU und dann Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung. https://deutsch.rt.com/meinung/75450-willy-wimmer-2018-wird-letztes-jahr-des-friedens-sein/

Auf dem Parteitag in Hamburg, auf dem die Delegierten, teils mit Tränen in den Augen, den überfälligen Abschied Angela Merkels als Parteivorsitzende bejubelten, ihr dafür dankten, dass sie die CDU rund eines Drittels ihrer Wählerschaft beraubte, das Land und Europa spaltete, die von Ex-Kanzler Schröder initiierte Altersarmut zementierte, Russland wieder als Feind definierte und die Massenmigration in Gang setze, gab es allerdings auch Widerspruch. Zu sehen hier im ansehenswertesten Kurz-Video der heutigen Ausgabe: https://www.youtube.com/watch?v=CwaoXkVCT4Y

Der SPIEGEL: „Kein Platz für die Wahrheit“

47 lange Jahre hatte „Der SPIEGEL“ an seinem Slogan „Das deutsche Nachrichten-Magazin“ festgehalten, bevor man sich Anfang 2015 für „Keine Angst vor der Wahrheit“ entschied“. Wie Sie wissen, habe ich dieses journalistische Meisterstück der deutschen Medien hier im Newsletter seit Jahren auf dem Korn. Claus Kleber als Printausgabe sozusagen, wobei ich mir bei dieser meiner Meinung nicht sicher bin, ob sich nun Der Spiegel oder das ZDF mehr über den verliehenen Lorbeer freuen.

Dass SPIEGEL-Star-Journalist Claas Relotius überhaupt noch lebt, grenzt an ein Wunder und lässt dürfte selbst eingefleischte Atheisten veranlassen, doch an eine höhere Macht zu glauben. Denn wie ein Schreiberling schadlos die Fülle der über ihn ausgeschütteten nationalen und internationalen Journalismus-Preise überleben kann, ohne unter ihnen zu ersticken, das grenzt an ein Wunder. Oder es ist eins.

Was Herr Relotius alles so an rührigen Märchen erfand, wird aufzuarbeiten sein. 2015 häuften sich ja die Meldungen über „Flüchtlinge“, die auf Straßen 500 oder gar 1.000 Euro fanden und sie dann bei der Polizei abgaben. Herr Relotius war mit vom Team. Er spielte die gesamte Klaviatur der kulleräugigen Flüchtlingskinder und der ihnen gegenüber stehenden „Rassisten“ besser als Hélène Grimaud Brahms‘ erstes Klavierkonzert. https://www.youtube.com/watch?v=OOlc2PAiWUU

Auch „Der Spiegel“ weiß, was ein hier für junge „Flüchtlinge“ vom Steuerzahler abgeschröpfter Euro in den Herkunftsländern bewirken könnte. Aber das Ziel, Europa (= Deutschland) mit Migranten zu fluten, scheintüber allem zu stehen. Auch „Der Spiegel“ weiß, dass offene Grenzen Einfallstore für koranverwirrte Terroristen sind, er weiß, wie  sehr Thilo Sarrazin (s. o.), Boris Palmer und Sahra Wagenknecht recht haben. Er weiß, was die völkerrechtswidrigen Kriege der USA/Nato an Flüchtlingswellen ausgelöst haben, er weiß, dass er seit Jahren die Fake-News-Schiene bedient.

Ein zerbrochener Spiegel ist allemal besser als „Der Spiegel“.

Wir werden sehen, was aus all dem werden wird. Den alles verstehenden, hypertoleranten Gutmenschen möchte ich zu Weihnachten noch etwas mit auf den Weg geben, das ihnen die Auswüchse ihrer angeblichen „Toleranz“ vor Augen führt:

Emigs Ecke

Es ist viele Monate her, dass mich mein Leser M. Emig darum bat, diesen Newsletter stets mit etwas Positivem ausklingen zu lassen. Er übersandte mir (Quelle unbekannt) in dieser Woche diese Nachricht:

8:00 Schneemann gebaut.
8:10 Die erste Emanze auf dem Weg zur Arbeit beschwert sich, warum das keine Schneefrau ist.
8:15 Schneefrau dazu gebaut.
8:17 Die Kindergärtnerin beschwert sich über die angedeuteten Brüste der Schneefrau.
8:20 Der Schwule eine Straße weiter beschimpft mich, weil es auch 2 Schneemänner geben sollte.
8:25 Meine vegan lebende Nachbarin pöbelt über die Strasse, das die Wurzelnase Verschwendung
von Lebensmitteln sei….
8:30 Ich werde als Rassist beschimpft weil der Schnee weiß ist.
8:35 Meine Nachbarin Fatma fordert ein Kopftuch für die Schneefrau.
8:40 die Polizei trifft ein und beobachtet das Szenario.
8:45 Das SEK trifft ein weil der Besenstiel als Schlagwaffe benutzt werden kann.
8:50 Der IS bekennt sich zu dem Schneemann.
8:55 mein Handy wird beschlagnahmt und ausgewertet während ich mit verbundenen Augen im Hub-
schrauber zum Generalbundesanwalt unterwegs bin.
9:00 ich werde nach möglichen Mitbauern befragt.
Schneemann bauen 2018.
Ich war dabei.

Ihnen allen Frohe Weihnachten und ein friedliches, gesundes, glückliches und erfolgreiches Neues Jahr. Und DANKE, dass Sie diesen Newsletter lesen.

Axel Retz

Weihnachten: ein besonderer Tag der Völlerei, Trunksucht, Gefühlsduselei, Annahme von Geschenken, öffentlichem Stumpfsinn und häuslichem Protzen gewidmet.“
Ambrose Gwinnett Bierce (1842 – 1914)

Machen Sie es anders!

Zuerst erschienen bei www.privat-profits.de


Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Sichtweise der Epoch Times Deutschland wiedergeben.