Symbolbild.Foto: Stephen Maturen/Getty Images

Dominion ignoriert Bedenken an der Sicherheit ihrer Systeme

Von 18. November 2020 Aktualisiert: 18. November 2020 15:56
Die Stellungnahmen von Dominion Voting Systems ignorieren konsequent Bedenken an der Sicherheit ihrer Systeme.

Die zuständige US-Sicherheitsbehörde wies am 12. November Zweifel an den Wahlmaschinen von Dominion Voting Systems zurück. „Die Wahl vom 3. November sei die sicherste in der amerikanischen Geschichte gewesen“, so Cybersecurity and Infrastructure Security Agency (CISA). CISA gehört als eigenständige Agentur zum US-Innenministerium.

Dominion Voting Systems gehört selbst zum Koordinierungsrat für Wahlinfrastruktur der Bezirke (Sector Coordinating Council, kurz SCC) der CISA, so steht es auf der CISA-Website. Ebenso wie Smartmatic, ein weiterer Hersteller von Wahlautomaten, der wegen Wahlmanipulation Anlass zu Bedenken gab. Der SCC hat gemeinsam mit dem Koordinierungsrat für Wahlinfrastruktur der Regierung (GCC) die oben besagte Erklärung der CISA herausgegeben.

Die CISA war auf Anfrage der Epoch Times für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

„Es gibt keine Hinweise, dass in einem Wahlsystem Stimmen gelöscht wurden, verloren gingen oder sonst in irgendeiner Weise beeinträchtigt wurden“ so die Erklärung der CISA. „Obwohl wir uns bewusst sind, dass es viele unbegründete Behauptungen und Fehlinformationen gibt, können wir Ihnen versichern, dass Sie größtes Vertrauen in die Sicherheit und Unparteilichkeit unserer Wahlen haben können.“

Dominion und Smartmatic

Die Vorwürfe auf Wahlmanipulation vom amtierenden Präsidenten Donald Trump richteten sich unter anderem sowohl gegen Dominion, als auch gegen Smartmatic. Beide Unternehmen wiesen die Vorwürfe zurück.

Sowohl Dominion als auch Smartmatic gehören zu den organisierenden Mitgliedern vom SCC der CISA. Der SCC sieht sich nach eigener Darstellung bei den Wahlen als „primäre Verbindungsstelle zwischen Bezirken und Behörden auf Bundes-, Landes und Kommunalebene, einschließlich des Innenministeriums“. Dies werde durch die freiwillige Teilnahme der im Rat vertretenden Eigentümer und Bereiber der Infrastruktur erfüllt.

Laut eigener Darstellung möchte die CISA „die physische Sicherheit und Cybersicherheit der Systeme und Anlagen gewährleisten“, die für die US-Wahlen notwendig sind. Dazu gehörten unter anderem Datenbanken für die Wählerregistrierung, Systeme für Auszählung, Prüfung und Validierung der Wahlergebnisse sowie die Infrastruktur für Wahlsysteme und die Wahllokale selbst.

Allerdings übernimmt die CISA weder Überwachung noch Verantwortung für die Wahlen. Dazu heißt es auf der Website: „Die letztendliche Verantwortung für die Verwaltung der Wahlen liegt bei den Staats- und Kommunalregierungen. Die CISA bietet eine Reihe kostenloser Dienstleistungen an, um die physische Sicherheit und die Cybersicherheit der Wahlinfrastruktur für die Staaten zu gewährleisten.“

Sicherheitsexperte äußert Bedenken

Am 12. November zitierte die Epoch Times den Meinungsforscher und anerkannten Experten für die Sicherheit elektronischer Abstimmungen, Harri Hursti. In einer eidesstaatlichen Erklärung äußerte er seine Bedenken bezüglich der Zuverlässigkeit von elektronischen Wahlsystemen.

Hursti beobachtete die landesweiten Vorwahlen in Georgia am 9. Juni und die Stichwahl am 11. August 2020 und konzentrierte sich hauptsächlich, wenn auch nicht ausschließlich, auf die Systeme und Geräte von Dominion.

Hursti fasst seine Ergebnisse hinsichtlich der US-Wahl wie folgt zusammen:

1. „Die Einstellungen der verwendeten Scanner- und Tabellierungssoftware, um zu bestimmen, welche Stimmen auf handschriftlich markierten Papierstimmzetteln zu zählen sind, bewirkten, dass klar gewollte Stimmen nicht gezählt wurden.“

2. „Das Wahlsystem in Fulton County wird in einer Weise betrieben, das höchst sicherheitsgefährdend ist.“

3. „Die Wähler überprüfen die von ihnen gedruckten Stimmzettel nicht auf Richtigkeit. Die Ergebnisse der Wahlmarkierungsgeräte sind wegen dieses fehlenden Prüfvorgangs nicht kontrollierbar.“

Mail von Dominion an The Epoch Times

Auf Bitte um Stellungnahme ging Dominion auf die Vorwürfe nicht konkret ein. In der E-Mail an die Epoch Times heißt es „Laut gemeinsamer Erklärung der für die US Wahlsicherheit zuständigen Bundesregierungsbehörde CISA gibt es keine Hinweise, dass ein Wahlsystem Stimmen gelöscht oder verloren hat, oder dass Stimmen geändert wurden. Die Gremien der Regierung und des privaten Sektors bezeichneten die Wahlen 2020 als die sichersten in der amerikanischen Geschichte.“

Auf die Frage, dass Dominion selbst zum SCC gehört und die Erklärung der CISA mitverfasst haben könnte, ging das Unternehmen nicht ein.

In einem Urteil nur wenige Wochen vor den Präsidentschaftswahlen, am 11. Oktober, bestätigte die US-Bezirksrichterin Amy Totenberg die Bedenken im Zusammenhang mit dem neuen Wahlsystem von Dominion. Es gäbe ernsthafte Sicherheitslücken und Probleme. „Es besteht die Gefahr, dass den Klägern und anderen Wählern, ihr Grundrecht verwehrt wird, eine wirksam und korrekt gezählte Wählerstimme abzugeben“.

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN

Totenberg entschied zugleich aber auch, das Dominion System nicht vor der Präsidentschaftswahl auszuwechseln. „Die Durchführung einer solch plötzlichen Systemänderung unter diesen Umständen kann bei den Wählern nur Verwirrung und ein gewisses Maß an Störung hervorrufen“.

Zum Urteil der Richterin Totenberg haben weder Dominion noch CISA Stellung genommen.

Dieser Artikel erschien zuerst bei The Epoch Times: Dominion Part of Council That Disputed Election Integrity Concerns in DHS Statement (Deutsche Übersetzung tk)

Unsere Buchempfehlung

Alle Völker der Welt kennen den Teufel aus ihren Geschichten und Legenden, Traditionen und Religionen. Auch in der modernen Zeit führt er – verborgen oder offen – auf jedem erdenklichen Gebiet seinen Kampf gegen die Menschheit: Religion, Familie, Politik, Wirtschaft, Finanzen, Militär, Bildung, Kunst, Kultur, Medien, Unterhaltung, soziale Angelegenheiten und internationale Beziehungen.

Er verdirbt die Jugend und formt sich eine neue, noch leichter beeinflussbare Generation. Er fördert Massenbewegungen, Aufstände und Revolutionen, destabilisiert Länder und führt sie in Krisen. Er heftet sich - einer zehrenden Krankheit gleich - an die staatlichen Organe und die Gesellschaft und verschwendet ihre Ressourcen für seine Zwecke.

In ihrer Verzweiflung greifen die Menschen dann zum erstbesten „Retter“, der im Mantel bestimmter Ideologien erscheint, wie Kommunismus und Sozialismus, Liberalismus und Feminismus, bis hin zur Globalisierungsbewegung. Grenzenloses Glück und Freiheit für alle werden versprochen. Der Köder ist allzu verlockend. Doch der Weg führt in die Dunkelheit und die Falle ist bereits aufgestellt. Hier mehr zum Buch.

Jetzt bestellen - Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich zum Sonderpreis von 50,50 Euro im Epoch Times Online Shop

Das dreibändige Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ untersucht auf insgesamt 1008 Seiten historische Trends und die Entwicklung von Jahrhunderten aus einer neuen Perspektive. Es analysiert, wie der Teufel unsere Welt in verschiedenen Masken und mit raffinierten Mitteln besetzt und manipuliert hat.

Gebundenes Buch: Alle 3 Bände für 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands); Hörbuch und E-Book: 43,- Euro.

Weitere Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Kommentieren
Werte Leserinnen und Leser,
Ihre Kommentare sind uns willkommen, bitte lesen Sie vorher die Netiquette HIER.
Die Kommentare durchlaufen eine stichprobenartige Moderation.
Beiträge können gelöscht oder Teilnehmer können gesperrt werden.
Bitte bleiben Sie respektvoll und sachlich.

Ihre Epoch Times-Redaktion