Ein Demonstrant wirft brennenden Müll in Richtung des Bundesgerichtsgebäudes, in Portland, Oregon.Foto: Nathan Howard/Getty Images

Erneute Ausschreitungen in Portland: Randalierer legen Brände vor Gerichtsgebäude

Von 14. August 2020 Aktualisiert: 14. August 2020 17:50
Portland kommt nicht zur Ruhe. Erneut wurde das Bundesgerichtsgebäude der US-Metropole attackiert. Randalierer legten Brände und zündeten Feuerwerkskörper.

In der US-Metropole Portland, im Bundesstaat Oregon, ist es erneut zu Ausschreitungen gekommen. Am Mittwoch (12. August) legten Randalierer vor dem Bundesgerichtsgebäude Feuer. Danach kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei.

Mehrere hundert Menschen versammelten sich am Mittwochabend in der Nähe des Gerichtsgebäudes, wo etwa zwei Stunden lang Reden gehalten wurden. Teilnehmer der Versammlung begannen dann vor einem Zaun des Gerichtsgebäudes – der errichtet wurde, um die Randalierer abzuhalten – kommerzielle Feuerwerkskörper abzufeuern. Auch wurden zwei Feuer vor dem Gebäude gelegt.

Die meisten der Unruhestifter trugen Helme und Gasmasken, sowie Schilde und Schlagstöcke. Das teilte die Polizei von Portland mit. „Wegen des kriminellen Verhaltens wurden Lautsprecherdurchsagen gemacht. In denen wurde die Gruppe aufgefordert, mit dem Abfeuern von Feuerwerkskörpern und dem Legen von Bränden vor dem Bundesgerichtsgebäude aufzuhören“, fasste die Polizei den Vorfall zusammen.

Die Beamten vor Ort versuchten den Mob zu zerstreuen. Währenddessen richteten die Randalierer Laser auf die Augen der Beamten – die Strahlen der Laser können dauerhafte Schäden an der Netzhaut verursachen.

Laut Polizei wurden zwei Personen verhaftet. Eine 19-Jährige wurde wegen rücksichtsloser Brandstiftung und kriminellem Verhalten festgenommen und ein 31-Jähriger wegen Behinderung und Widerstand gegen die Staatsgewalt, ungebührlichem Verhalten und Aufruhr. Gegen den Mann liege auch ein Haftbefehl wegen Vergewaltigung vor, so die Polizei.

Ob die beiden strafrechtlich verfolgt werden ist jedoch unklar. Nur kurz vor dem neuerlichen Vorfall gab Mike Schmidt, Bezirksstaatsanwalt von Multnomah County im demokratisch dominierten Oregon, bekannt: Sein Büro werde Fälle mit einer Reihe von Anklagepunkten, darunter Aufruhr, ungebührliches Verhalten und Behinderung eines Beamten der öffentlichen Sicherheit, fallen lassen.

Trump fordert Schutz des Bundesgerichtsgebäudes

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump erzielte im vergangenen Monat eine Einigung mit dem Bundesstaat über den Schutz des Gerichtsgebäudes durch Beamte der Stadt, des Bezirks und des Bundesstaates. Trump stellte seine Forderungen erst nachdem die Polizei Anfang August mehrmals versagt hatte, das Bundesgerichtsgebäude vor den Randalierern zu schützen. Unter anderem hatte ein Mob das Gericht gestürmt. Die Bundesregierung musste Portland wegen der anhaltenden Randale auch finanziell unterstützen.

Die schwarze Aktivistin, Demetria Hester, wurde unlängst wegen Randalen festgenommen, diese Woche aber ohne Anklage freigelassen. Am Mittwoch wurde sie bei den Ausschreitungen gesehen.

„Deine Mutter hasst dich. Du gehst nach Hause und trinkst dich in den Schlaf“, sagte Hester zu Beamten, die auf der Straße vor den Gerichtsgebäude standen. „Weil du über das Böse nachdenkst, das du jeden Tag tust. Du verletzt Menschen, die dich dafür bezahlen, dass du sie beschützt“, meinte sie und fügte hinzu: „Du kümmerst dich nicht um deine Frau. Du schlägst sie. Du schlägst deine Kinder“.

Dieser Artikel erschien im Original auf The Epoch Times USA unter dem Titel: Rioters in Portland Return to Courthouse to Set Fires, Launch Fireworks (deutsche Bearbeitung so)


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