Mit Gasmaske unterwegs - am Capitol am 6. Januar 2021 in Washington, DC.Foto: ROBERTO SCHMIDT/AFP via Getty Images

Polizei von DC: Vier Tote auf Gelände des Capitols, darunter eine Air Force-Veteranin

Epoch Times7. Januar 2021 Aktualisiert: 7. Januar 2021 10:02

Vier Menschen wurden am späten Mittwoch auf dem Gelände des Capitols für tot erklärt, darunter eine Frau, die starb, nachdem sie innerhalb des Capitolgebäudes angeschossen wurde, so die Polizei von DC.

Familienmitglieder haben die Frau als Ashli Babbitt identifiziert, eine Air Force-Veteranin aus Kalifornien und Trump-Anhängerin. Videoaufnahmen zeigten den Moment, als sie in der Brust getroffen wurde und zu Boden fiel.

Babbitts Ehemann sagte „KUSI-TV“, dass sie 14 Jahre Dienst tat, und in der Nähe von San Diego lebte. Ihre Schwiegermutter erzählte „Fox 5 DC“ unterdessen, dass sie mit ihrem Mann ein Geschäft in San Diego besaß und dass sie über Babbitts Verhalten verwundert war.

„Ich weiß wirklich nicht, warum sie sich dazu entschlossen hat, dies zu tun“, sagte ihre Schwiegermutter der Nachrichtenagentur und bemerkte, dass Babbitts Ehemann nicht in die Hauptstadt der Nation kam.

Am Tag bevor sie erschossen wurde, schrieb Babbitt auf Twitter: „Nichts wird uns aufhalten…. sie können es versuchen und versuchen und versuchen, aber der Sturm ist hier und er wird in weniger als 24 Stunden … vom Dunkel zum Licht.“

Es ist noch nicht klar, wer hinter der Schießerei steckte, aber Quellen der Strafverfolgungsbehörden sagten der „New York Post“, dass sie von der Capitol Police erschossen wurde. Das Washington D.C. Police Department reagierte nicht sofort auf eine Anfrage der Epoch Times nach einem Kommentar.

Robert J. Contee, Chef des Metropolitan Police Department, sagte während einer Pressekonferenz in den frühen Morgenstunden des Donnerstags, dass eine Frau in ein Krankenhaus in der Umgebung transportiert wurde, wo sie für tot erklärt wurde, ohne das Opfer zu nennen oder zu identifizieren. Die Schießerei wird entsprechend untersucht.

Drei weitere Opfer werden gerichtsmedizinisch untersucht – 14 Beamte verletzt

Contee bestätigte, dass drei weitere Menschen in der Nähe des Capitol-Geländes zusätzlich zu der Frau, die erschossen wurde, gestorben sind. Er sagte, dass die Todesursachen nicht bestimmt werden können, bis die Personen von einem Gerichtsmediziner gesehen werden.

„Wir glauben, dass es eine Art von medizinischen Notfall für jeden von ihnen war, wieder, das ist sehr vorläufig, sobald wir wissen, können wir diese Informationen weitergeben“, sagt Contee Reportern.

Wenige Stunden vor der tödlichen Schießerei hatte Babbitt eine „MUST BE DONE LIST“ retweetet, bevor der Kongress heute zusammentritt. Außerdem hatte sie zuvor Fernsehbilder von Trump-Anhängern retweetet, die sich in der Hauptstadt vor den geplanten Protesten am Mittwoch versammelten.

Unbekannte, viele in Pro-Trump-Kleidung gekleidet, drangen ins Capitol etwa 14:15 Uhr Washingtoner Zeit ein, nachdem sie Fenster aufgebrochen hatten. Videoaufnahmen zeigen, dass einige Demonstranten mit der Polizei rangelten. Es ist unklar, wer den Einbruch in das Gebäude angezettelt hat.

Mindestens 14 Beamte des Metropolitan Police Department wurden bei der Auseinandersetzung verletzt. Zwei Beamte liegen im Krankenhaus, einer mit schweren Verletzungen, nachdem er von einer Menschenmenge angegriffen wurde. Ein anderer erlitt erhebliche Gesichtsverletzungen, nachdem er von einem Projektil getroffen wurde.

Um 18 Uhr wurden die Debatten wieder aufgenommen

Der Zwischenfall unterbrach die Debatten in beiden Kammern über die Anfechtung der Wahlmännerstimmen bei der Präsidentschaftswahl. Um 18 Uhr erklärten Beamte, das Gebäude sei gesichert worden, die gemeinsame Sitzung wurde kurz darauf wieder aufgenommen.

Vizepräsident Mike Pence, der den Vorsitz der Sitzung führt, verurteilte die Gewalt bei der Wiederaufnahme.

„Wir verurteilen die Gewalt, die hier stattgefunden hat, auf das Schärfste. Wir betrauern den Verlust von Leben in diesen heiligen Hallen für diejenigen, die heute in unserem Capitol Verwüstung angerichtet haben: Sie haben nicht gewonnen. Gewalt gewinnt nie. Die Freiheit gewinnt. Und dies ist immer noch das Haus des Volkes“, sagte er.

Abgeordnete verurteilten die Gewalt, die Aktion sei „unamerikanisch“, so ein Republikaner.

Der Artikel erschien zuerst in The Epoch Times: „4 Killed on Capitol Grounds, Woman Who Was Shot Identified as Air Force Veteran Ashli Babbitt“. (Übersetzung ks)


Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Unsere Buchempfehlung

Wie sich die Fülle der Organisationen, die heute Unruhen und Gewalt in der westlichen Gesellschaft anstiften, auch nennen mag – sei es „Unteilbar“, „Antifa“, „Stopp das Patriarchat“, „Black Lives Matter“ oder „Widerstand gegen Faschismus“ – sie alle sind Kommunisten oder Befürworter kommunistischer Ideen. Die gewalttätige Gruppe der „Antifa“ besteht aus Menschen verschiedener kommunistischer Prägung, wie Anarchisten, Sozialisten, Liberalen, Sozialdemokraten und dergleichen.

Unter dem Deckmantel der freien Meinungsäußerung arbeiten diese Gruppen unermüdlich daran, alle möglichen Konflikte in der westlichen Gesellschaft zu schüren. Um ihr eigentliches Ziel zu verstehen, braucht man nur einen Blick auf die Richtlinie der Kommunistischen Partei der USA an ihre Mitglieder zu werfen:

„Mitglieder und Frontorganisationen müssen unsere Kritiker ständig in Verlegenheit bringen, diskreditieren und herabsetzen [...] Wenn Gegner unserer Sache zu irritierend werden, brandmarkt sie als Faschisten oder Nazis oder Antisemiten. [...] Bringt diejenigen, die sich uns widersetzen, ständig mit Namen in Verbindung, die bereits einen schlechten Ruf haben. Diese Verbindung wird nach ausreichender Wiederholung in der Öffentlichkeit zur ‚Tatsache‘ werden.“

Genau darum geht es im 8. Kapitel des Buches "Wie der Teufel die Welt beherrscht" mit dem Titel "Wie der Kommunismus Chaos in der Welt verursacht". Hier mehr zum Buch.

Jetzt bestellen - Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich zum Sonderpreis von 50,50 Euro im Epoch Times Online Shop

Das dreibändige Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ untersucht auf insgesamt 1008 Seiten historische Trends und die Entwicklung von Jahrhunderten aus einer neuen Perspektive. Es analysiert, wie der Teufel unsere Welt in verschiedenen Masken und mit raffinierten Mitteln besetzt und manipuliert hat.

Gebundenes Buch: Alle 3 Bände für 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands); Hörbuch und E-Book: 43,- Euro.

Weitere Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion