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WAHRHEIT UND TRADITION
Schweizer Flagge vor Alpenmotiv (Symbolbild).Foto: iStockphoto/surangaw

Schweiz: Ende der Pandemie in Sicht

Epoch Times3. Februar 2022 Aktualisiert: 3. Februar 2022 16:37
Die Schweizer Regierung beschloss am Mittwoch mehrere Lockerungen der Corona-Maßnahmen. Trotz hoher Infektionszahlen ist das Land auf dem Weg in die Endemie.

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Nach den Lockerungen vieler anderer Länder zieht nun als Nächstes die Schweiz nach. Ab diesem Donnerstag gibt es keine Quarantänepflicht mehr für Menschen, die mit Infizierten in Kontakt waren. Die Regierung begründete dies damit, dass die Quarantäne aufgrund der sehr hohen Ansteckungszahlen an Bedeutung verloren habe. Wer selbst infiziert ist, muss sich aber weiterhin isolieren. Ebenso fällt ab sofort die Homeoffice-Pflicht weg.

Weitere Aufhebungen der Maßnahmen sollten kontrolliert erfolgen. Die endgültige Entscheidung über ein Ende aller übrigen Maßnahmen sollen dann am 16. Februar nach gemeinsamer Beratung mit den Kantonen getroffen werden. Dabei soll beispielsweise auch entschieden werden, ob bei der Einreise die Testpflicht für nicht geimpfte oder genesene Menschen sowie die Kontaktdatenerhebung aufgehoben werden sollen.

Lockerungen trotz hoher Inzidenzen möglich

Die Regierung verkündete zwei Vorschläge. Der erste Vorschlag wäre ein Ende praktisch sämtlicher Maßnahmen ab dem 17. Februar, sofern die Ansteckungszahlen und die Krankenhausbelegungen mit COVID-Patienten sinken. Infizierte müssten sich dann allerdings weiterhin isolieren. Die zweite Option besteht aus einer schrittweisen Rücknahme der Maßnahmen. Zunächst würde die 2G-Regel in Restaurants aufgehoben werden. Als Letztes fiele die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr.

Innerhalb von 24 Stunden meldete das schweizerische Bundesamt für Gesundheit am Mittwoch gut 41.000 neue Corona-Fälle. Auf 100.000 Einwohner berechnet ist das etwa doppelt so viel wie in Deutschland. Die 14-Tage-Inzidenz, die angibt, wie viele Neuinfektionen es pro 100.000 Einwohner innerhalb von 14 Tagen gab, lag in der Schweiz bei 5.354. Zum Vergleich: In Deutschland gaben die Behörden am Mittwoch eine Sieben-Tage-Inzidenz von 1.227,5 an. (dpa/mf)



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