Skeptische Wahlhelferin in Georgia: 98 Prozent der „makellosen“ Stimmzettel gingen an Joe Biden

Von 19. November 2020 Aktualisiert: 20. November 2020 15:47
Eine Wahlhelferin mit 20-jähriger Erfahrung weist auf Ungereimtheiten im US-Bundesstaat Georgia hin. In einer eidesstattlichen Erklärung sprach sie über eine Serie auffälliger "makelloser" Stimmzettel, die fast zu 100 Prozent an den Demokraten Joe Biden gingen.

Eine Wahlhelferin im US-Bundesstaat Georgia sagte in einer eidesstattlichen Erklärung vom 17. November: Sie habe eine auffällige Serie von Stimmzetteln bemerkt, die keine Gebrauchsspuren oder Markierungen aufwiesen. Etwa 98 Prozent dieser „makellosen“ Wahlzettel gingen an den demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden. Die Wahlhelferin Susan Voyles hat 20 Jahre Erfahrung im Umgang mit Stimmzetteln. Lediglich zwei Stimmzettel aus diesem Stapel seien an US-Präsident Donald Trump gegangen.

„Makellose“ Stimmzettel machen Wahlhelferin skeptisch

Die Aussagen von Wahlhelferin Voyles werden wahrscheinlich neue Aufmerksamkeit auf die Stimmenabgaben in Georgia lenken. Voyles erklärte: Sie arbeite im Wahllokal von Fulton County in Sandy Springs und akzeptierte die Bitte des Fulton County Board of Elections, die Handnachzählung der Wahl durchzuführen.

Irgendwann bemerkte Voyles, dass ein Stapel von Stimmzetteln „makellos war“. Sie bemerkte auch, dass „die meisten Stimmzettel“, die sie sah, „bereits bearbeitet worden waren. Sie waren von Leuten beschriftet worden, und die Ränder waren abgenutzt“, was auf Gebrauchsspuren hindeutete. Der Stapel „makelloser Stimmzettel“ zeigte jedoch „einen Unterschied in der Beschaffenheit des Papiers und es gab einen Unterschied in der Haptik“, sagte Voyles.

„Diese unterschiedlichen Stimmzettel“, fügte die Wahlhelferin hinzu, „enthielten eine leicht eingedrückte Vorfaltung, sodass sie für die Verwendung in Scanmaschinen leicht gefaltet und entfaltet werden konnten. Außerdem gab es keine Markierungen auf den Stimmzetteln, die zeigten, woher sie gekommen waren oder wo sie verarbeitet wurden“, sagte sie. „Diese stachen heraus.“

Voyles betonte: „In meiner 20-jährigen Erfahrung im Umgang mit Wahlzetteln habe ich bei dieser Wahl beobachtet, dass die Markierungen für die Kandidaten auf [den ‚unberührten Wahlzetteln‘] ungewöhnlich einheitlich waren, vielleicht wurden sie sogar mit einem Wahlzettel-Markierungsgerät bearbeitet. Nach meiner Schätzung gingen diese Stimmzettel etwa zu 98 Prozent an Joe Biden“.

Voyles unterstützt Klage von Wood gegen Raffensperger

Voyles reichte die eidesstattliche Erklärung zur Unterstützung der Klage der Anwältin Lin Wood gegen Brad Raffensperger, den republikanischen Innenminister von Georgia, ein. In der Klage wird behauptete, Raffensperger habe Änderungen an der Wahlpolitik des Bundesstaates vorgenommen. Weiter wird argumentierte, dass nur die Legislative in Georgia bei einer Bundeswahl eine Änderung vornehmen könne.

Raffensperger hat in sozialen Medien und in Interviews erklärt: Es gebe keine Beweise für einen Betrug, der groß genug sei, um das Wahlergebnis zu ändern. „Mein Team hat zum ersten Mal seit 2005 Abwesenheitsabstimmungen gesichert und verstärkt. Als Innenminister habe ich als Erstes auf eine Gesetzgebung gedrängt, die das Einreichen von Stimmzettel von Menschen, die nicht in Georgia leben, als NICHT ERLAUBT erklärt“, schrieb er diese Woche auf Facebook, um die Klage von Wood anzufechten.

Raffensperger verteidigt sich gegen Anschuldigungen

Unterdessen sagte der Vorsitzende der Republikanischen Partei Georgias, David Shafer: „Einer unserer Beobachter bemerkte einen Fehler von 9.626 Stimmen bei der Handauszählung in DeKalb County. Ein Packen Wahlscheine war mit 10.707 für Biden und 13 für Trump beschriftet – eine für DeKalbs Verhältnisse unwahrscheinliche Spanne. Die tatsächliche Zählung für die Partie ergab dann 1.081 für Biden und 13 für Trump“.

Die Wahlbehörde von Fulton County und das Büro von Raffensperger haben nicht auf die Bitte um einen Kommentar zu Voyles‘ Behauptungen geantwortet.

Voyles Aussagen kamen, nachdem Raffensperger am 15. November gegenüber Trump und den Republikanern eine Erklärung über den angeblichen Wahlbetrug am 3. November abgegeben hatte. Darin bezeichnete Raffensperger den Republikaner Doug Collins, der die Bemühungen in Georgia im Namen von Trump leitete, als einen „gescheiterten Kandidaten“ und „Lügner“.

„Zum ersten Mal in der Geschichte Georgias waren für Abwesenheitsstimmzettel, die über unser elektronisches Portal eingereicht wurden, Lichtbildausweise erforderlich. Mein Team – wir haben dafür gesorgt“, sagte Raffensperger, der von anderen Republikanern unter Beschuss genommen wurde. Sie beschuldigten Raffensperger die Wahl nicht korrekt geleitet zu haben und forderten ihn auf, von seinem Amt zurückzutreten.

Dieser Artikel erschien im Original auf The Epoch Times USA unter dem Titel: Georgia Poll Worker Says She Found ‘Pristine’ Batch of Ballots That Went ‘98%’ for Biden (deutsche Bearbeitung so)

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