Ausschreitungen bei „Merkel muss weg“-Demo in Hamburg – „Kopftreter“ verletzten Teilnehmer schwer

Epoch Times20. März 2018 Aktualisiert: 22. März 2018 13:11
Bei der "Merkel muss weg“-Demonstration am Montag Abend kam es zu Ausschreitungen. Ein Teilnehmer der Anti-Merkel-Demonstration wurde von zwei unbekannten Gegendemonstranten überwältigt und bewusstlos geschlagen. Er musste mit schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Bei der siebenten „Merkel muss weg“-Demonstration musste die Polizei mehrere Platzverweise aussprechen. Gegendemonstranten blockierten den Straßenverkehr und zündeten Bengalos. Nachdem die Demonstration beendet war, überfielen zwei Unbekannte einen mutmaßlichen Teilnehmer der „Merkel muss weg“-Demonstration. Sie attackierten ihn, sodass er mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.

Wie die Polizei in der Hansestadt am Dienstag mitteilte schlugen und traten sie nach dem Ende der Veranstaltung in einem nahen U-Bahnhof auf den Kopf eines 37-Jährigen ein. Dieser kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus.

Derzeit demonstrieren in Hamburg jeden Montagabend Menschen unter dem Motto „Merkel muss weg“. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen handle es sich bei dem Angegriffenen um einen Teilnehmer der „Merkel muss weg“-Kundgebung, erklärte die Polizei. Dieser sei nach deren Ende in dem Bahnhof unterwegs gewesen.

Nach Aussagen von Zeugen hätten die Täter sich kurz zugenickt, Kapuzen ins Gesicht gezogen und seien dem Opfer hinterhergelaufen. Als aufmerksame Passanten dazwischen gingen, wurden sie demnach von den Männern im Alter zwischen etwa 20 und 30 Jahren bedroht. Diese setzten ihre Attacke zunächst mit mindestens einem Tritt fort, bevor sie unerkannt flohen.

Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Polizei war nicht mehr in der Lage die Demonstranten auseinanderzuhalten

Die Polizei konnte am Montagabend nur noch mit hartem Einsatz die Teilnehmer der „Merkel muss weg“-Demonstration vor der Aggression der Gegendemonstranten, an der auch die linksextreme Szene beteiligt war, schützen.

Der NDR, so berichtet „Journalistenwatch“, habe verharmlosend gemeldet, dass „zahlreiche linksgerichtete Demonstranten“ gegen die Kundgebung demonstriert hätten.

Bei einem „Gerangel“ zwischen Demonstranten und Gegendemonstranten sei es – um eine weitere Eskalation zu vermeiden – von polizeilicher Seite zum Einsatz von Pfefferspray gekommen.

Ausschreitungen bei „Merkel muss weg“-Demo

Mehr zur Montagsdemo:

(vm mit Material von Afp)

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