Katrin Göring-Eckardt, Winfried Kretschmann und Cem ÖzdemirFoto: über dts Nachrichtenagentur

CSU-Generalsekretär: Grüne für Aufstieg der AfD mitverantwortlich

Epoch Times9. September 2018 Aktualisiert: 9. September 2018 7:35
"Wenn man Menschen verbietet, bestimmte Fragen zu stellen, und ihre Sorgen nicht ernst nimmt […], dann führt diese grüne Meinungspolizei zur Radikalisierung von politischen Positionen", meinte der CSU-Generalsekretär Markus Blume.

CSU-Generalsekretär Markus Blume gibt den Grünen eine Mitschuld für den Erfolg der AfD. „Die Grünen sind mitverantwortlich für den Aufstieg der AfD“, sagte Blume der „Bild am Sonntag“.

„Wenn man Menschen verbietet, bestimmte Fragen zu stellen, und ihre Sorgen nicht ernst nimmt, wenn man für deren Meinung keinen Platz im öffentlichen Diskurs lässt, dann führt diese grüne Meinungspolizei zur Radikalisierung von politischen Positionen.“

Ängste und Meinungen in Gut und Böse einzuteilen, habe dazu geführt, dass viele Bürger aus dem politischen Diskurs heraus gedrängt worden seien.

Blume: ‚Die Grünen haben die Spaltung in unserem Land vertieft. Sie sind eine zutiefst intolerante Partei gegenüber der Mehrheitsgesellschaft.“

Blume: Bei der AfD „scheint Fratze des rechtsradikalen Gedankengutes immer stärker durch“

Bei der AfD sind nach Ansicht des CSU-Generalsekretärs die Radikalisierungstendenzen „offenkundig“: „Diese Partei ist dabei, ihre bürgerliche Maske fallen zu lassen und so scheint die Fratze des rechtsradikalen Gedankengutes immer stärker durch.“

Trotz der aktuellen Umfragewerte der CSU deutlich unter 40 Prozent glaubt Blume immer noch daran, dass seine Partei bei der Landtagswahl am 14. Oktober die absolute Mehrheit holen kann: „Ich bin überzeugt, dass alles möglich ist. Das ist unser Ansporn, auch weil wir wollen, dass Bayern stabil bleibt.“

Blume lehnt „Spurwechsel“ in Migrationsfragen ab

Blume bekräftigte die Ablehnung eines so genannten Spurwechsels, der abgelehnten Asylbewerbern ein Bleiberecht einräumt, wenn sie Arbeit oder einen Ausbildungsplatz haben: „Wenn aktuell über 600.000 anerkannte Flüchtlinge erwerbsfähig sind und von Hartz IV leben, dann ist doch klar: Wir brauchen keinen zusätzlichen Spurwechsel für illegale Migration, wie es die SPD fordert“, sagte Blume.

„Wir müssen stattdessen dafür sorgen, dass diejenigen, die arbeiten dürfen, auch tatsächlich arbeiten. Der einzige Spurwechsel, den wir brauchen, ist der Spurwechsel vom Arbeitsamt in den Arbeitsmarkt.“ (dts)


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