Die „Energiewende“ frisst unsere Landschaft und nutzt nur den Investoren

Von 3. January 2018 Aktualisiert: 3. Januar 2018 19:15
Um das Ausmaß dieser Zerstörung zu dokumentieren, hat Philipp Lengsfeld eine Aktion gestartet, an der sich möglichst viele Bürger, die das nicht mehr hinnehmen wollen, beteiligen können.

Nun hat es sogar ein SPD-Ministerpräsident ausgesprochen, was die geschmähten „Klimaleugner“ schon seit Jahren sagen: Die so genannte „Energiewende“ ist die größte Umverteilung von unten nach oben, die in Deutschland seit 1945 gestartet wurde.

Deshalb fordert Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) eine scharfe Korrektur bei der Förderung erneuerbarer Energien. „Das EEG-Gesetz führe derzeit zur größten Umverteilung von unten nach oben in der Geschichte der Bundesrepublik, weil alle die Kosten mit der Stromrechnung zahlten, aber vor allem vermögende Investoren davon profitierten. Eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes könne so auch kaum gelingen, weil nur in die Erzeugung, nicht aber in die Speicherung von Energie investiert worden sei, sagte Woidke in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur“, schreibt „LR-Online“. Eine späte Einsicht ist besser, als keine.

Am 1. Januar kam schon die Meldung, dass die Netzbetreiber mit Milliarden Zusatzkosten für Noteingriffe im Netz wegen des stark schwankenden Stromflusses rechnen müssen.

Aber nicht nur unser Geldbeutel wird strapaziert, sondern vor allem unsere Kulturlandschaft durch immer mehr Mühlen, die nur den Investoren nutzen, zerstört.

Um das Ausmaß dieser Zerstörung zu dokumentieren, hat Philipp Lengsfeld eine Aktion gestartet, an der sich möglichst viele Bürger, die das nicht mehr hinnehmen wollen, beteiligen können:

Unter #MühlenWahnsinn hat er gestern auf Twitter zum ersten Mal versucht, einen Trend zu setzen. Ihm ist  aufgefallen, dass zwar fast jeder in Deutschland latent weiß, wie schlimm der unkontrollierte Zubau von Windmühlen das Land verändert hat, aber die entsprechenden Bilder sind im Netz noch nicht in genügender Zahl frei verfügbar. #MühlenWahnsinn ist die Aufforderung private Fotos aus betroffenen Regionen oder auch Schnappschüsse von Besuchen oder Vorbeifahrten ins Netz zu stellen (bitte mit Ortsangabe), damit das schiere Ausmaß der Windmühlenverbauung des Landes begreifbar wird. Er ruft die Netzgemeinde auf, diese Aktion zu unterstützen, auf Twitter, aber gerne auch auf Facebook oder Instagram.
Philipp Lengsfeld
Twitter: @PLengsfeld
#MühlenWahnsinn

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Vera Lengsfeld ist Menschenrechtsaktivistin und Publizistin. Der Artikel erschien zuerst auf ihrem Blog.

Siehe auch:

Hans-Werner Sinn: Energiewende kann nicht funktionieren – „kostet nur fürchterlich viel Geld“

EU: Eckpunkte zur Energiewende bis 2030 beschlossen

Stromkunden: Neben der Energiewende müssen auch die Strafzinsen der Ökostrom-Umlage finanziert werden

Erderwärmung: Wie uns die Klima-Lobby gezielt des-informiert – Analyse von Peter Haisenko

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