Der Beitragsservice (ehemals GEZ) treibt die Mittel für ARD, ZDF und Deutschlandradio ein.Foto: iStock

Einnahmen aus Rundfunkbeitrag: 7,97 Milliarden Euro wurden 2017 gezahlt

Epoch Times5. Juli 2018 Aktualisiert: 5. Juli 2018 17:39
Wie der Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio mitteilte, wurden im Jahr 2017 insgesamt 7,97 Milliarden Euro eingenommen. Rund 3,5 Millionen Menschen werden demnächst Post bekommen, derzeit werden die Daten mit den Einwohnermeldeämtern abgeglichen.

Die Einnahmen aus dem Rundfunkbeitrag sind im vergangenen Jahr nahezu konstant geblieben. Wie der sogenannte Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio am Donnerstag mitteilte, wurden im Jahr 2017 insgesamt 7,97 Milliarden Euro eingenommen. Dies waren 0,05 Prozent oder 3,7 Millionen Euro weniger als im Vorjahr. Rund 7,82 Milliarden Euro flossen an ARD, ZDF und Deutschlandradio, 151 Millionen Euro an die Landesmedienanstalten.

Rund 90 Prozent der Einnahmen kamen über den Monatsbeitrag von 17,50 Euro aus mehr als 39 Millionen Privathaushalten zusammen. Dies war bis Ende 2017 ein Plus von rund 38.000 Wohnungen im Vorjahresvergleich. Aus sozialen Grünen waren 2,76 Millionen Menschen vom Beitrag befreit, 460.000 Menschen zahlten einen ermäßigten Beitrag.

Im Unternehmensbereich richtet sich die Beitragshöhe nach der Zahl der Betriebsstätten, der Mitarbeiter und der Fahrzeuge. Unternehmen, Institutionen und Einrichtungen des Gemeinwohls trugen 2017 knapp zehn Prozent zur Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Sender bei. Dieser Anteil sei seit vielen Jahren nahezu konstant, hieß es.

Rund 3,5 Millionen Menschen werden Post bekommen

Rund 3,5 Millionen Menschen können mit Post wegen möglicherweise fälligen Rundfunkbeiträgen rechnen. Der Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio veröffentlichte diese Zahl als erste Prognose.

Derzeit werden Daten der Einwohnermeldeämter abgeglichen. So lassen sich Menschen identifizieren, die dem Beitragsservice bisher unbekannt sind – und eigentlich Rundfunkbeitrag zahlen müssten.

Die betreffenden Personen werden nun angeschrieben, um ihren Status zu klären. Der Beitragsservice ist der Nachfolger der Gebühreneinzugszentrale GEZ. (afp/dpa)


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