Symbolbild: Zwei Bienen auf einer gelben BlumeFoto: iStock

FDP fordert Forschung zu Insektenrückgang

Epoch Times2. Februar 2021 Aktualisiert: 2. Februar 2021 14:11

Die FDP im Bundestag fordert, den Insektenschutz in Deutschland „auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse aufzubauen“. Das berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung“ unter Berufung auf einen Antrag der Fraktion. Darin heißt es: „Es genügt nicht, einen nicht näher bestimmten Insektenrückgang zu unterstellen, den es zu bekämpfen gelte.“

Die FDP fordert Untersuchungen dazu, ob überhaupt politischer Handlungsbedarf zum Schutz von Bienen und Co. besteht, und falls ja, wie geeignete Schutzmaßnahmen aussehen könnten. Die Fraktion reagiert mit ihrem Antrag auf den anhaltenden Streit in der Bundesregierung um ein Insektenschutzgesetz.

Das Umweltministerium hat einen Entwurf präsentiert, der neben Maßnahmen zur Eindämmung der Lichtverschmutzung auch Einschnitte in der Landwirtschaft vorsieht. Das Agrarministerium sieht berechtigte Interessen der Bauern nicht ausreichend berücksichtigt.

FDP-Agrarpolitiker Gero Hocker rief CDU und CSU in der NOZ dazu auf, den Gesetzentwurf aus dem SPD-geführten Umweltministerium zu stoppen: „Mit dem sogenannten Insektenschutzgesetz will Umweltministerin Schulze die Landwirtschaft in Deutschland weiter behindern.“

Das Gesetz werde „kein einziges Insekt“ retten, weil es biologische Zusammenhänge außer Acht lasse, sagte Hocker unter Verweis auf die von der FDP geforderten Untersuchungen. „Frau Schulze und die SPD vernichten Ernten, ohne Insekten zu helfen“, so Hocker. (dts)


Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion