Inklusion wirkt sich nachteilig für Förderschüler aus.Foto: Holger Hollemann/dpa

Inklusion gescheitert: Lehrerin in Sachsen fordert Wiederbelebung der Förderschulen

Epoch Times8. Juli 2019 Aktualisiert: 8. Juli 2019 14:22

Mit einem öffentlichen Appell an alle Landtagskandidaten hat die Leiterin der Brand-Erbisdorfer Oberschule auf die komplett gescheiterte Inklusion aufmerksam gemacht. Integrationsschüler besonders mit „Defiziten in der sozial-emotionalen Entwicklung“ würden einen normalen Unterricht unmöglich machen. „Wir erleben Schulangst, fast Verzweiflung und Verweigerung“ berichtet sie der „Freie Presse“. Sie fordert die Wiederbelebung der Förderschulen.

„Der Frust über die unsinnige, ideologisch motivierte Inklusion gärt seit Jahren unter Sachsen Lehrern. Nun ist die Verzweiflung so groß, dass sich die erste Schulleiterin an die Politik wendet und damit langjährige AfD-Forderungen unterstützt“, erklärt Dr. Rolf Weigand, hochschulpolitischer Sprecher der sächsischen AfD-Landtagsfraktion. Und weiter: „Natürlich ist es völlig überzogen, das bewährte System der Förderschulen Schritt für Schritt abzuschaffen, nur um einer angeblichen Diskriminierung von Schülern mit besonderem Förderbedarf entgegenzuwirken.“

Kinder mit besonderem Förderbedarf seien mit der Klassengröße, wechselnden Lehrern und fehlenden Rückzugsorten oft überfordert, weiß er. Diese Kinder seien dann häufig verängstigt und verzweifelt oder reagierten mit aggressiven Verhalten auf ihre Umwelt. Dies mache einen normalen Unterricht in der Klasse nahezu unmöglich. „Damit werden weder die Regelkinder, noch die Integrationskinder adäquat gefördert,“ so der Politiker.

Förderschulen müssen erhalten bleiben

Inklusion funktioniere nur mit Augenmaß z.B. für körperlich beeinträchtigte Kinder, weiß der Hochschulsprecher. Förderschulen müssten daher unbedingt erhalten bleiben. Dort könnten Schüler mit besonderem Förderbedarf, z.B. im sozial-emotionalen Bereich von speziell ausgebildeten Pädagogen viel besser betreut und gefördert werden. „Damit haben sie weit mehr Chancen, als in einer Regelklasse als Außenseiter angesehen zu werden,“ so Weigand abschließend. (nmc)



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