Mutter lässt Sohn von Pädophilen vergewaltigen und kassiert Tausende Euro

Epoch Times12. Januar 2018 Aktualisiert: 12. Januar 2018 14:40
Unfassbar: Eine Mutter lässt ihren Sohn von Pädophilen vergewaltigen und kassiert dafür tausende Euro. Oberstaatsanwalt Michael Mächtel sagte, "auch finanzielle Interessen" seien Motiv für die Taten gewesen.

Im Fall des mutmaßlich von seiner Mutter für Vergewaltigungen an Pädophile verkauften neunjährigen Jungen aus dem Großraum Freiburg sollen tausende Euro geflossen sein.

Die 47 Jahre alte Mutter habe jeweils mehrere tausend Euro von den Tätern kassiert, berichtete der „Spiegel“ am Freitag unter Berufung auf die Freiburger Staatsanwaltschaft auf seiner Internetseite. Oberstaatsanwalt Michael Mächtel sagte demnach, „auch finanzielle Interessen“ seien Motiv für die Taten gewesen.

Die Ermittler hatten am Donnerstag bekannt gegeben, dass in dem durch einen anonymen Hinweis im September aufgeflogenen Fall insgesamt acht Beschuldigte in Untersuchungshaft sitzen, darunter die Mutter und ihr einschlägig vorbestrafter Lebensgefährte.

Sie sollen das Kind selbst missbraucht und es außerdem für Missbrauchstaten verkauft haben.

Nach einem Bericht von „Stuttgarter Zeitung“ und „Stuttgarter Nachrichten“ gehört zu den Festgenommenen auch ein Mann, der aufgrund einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) auf freiem Fuß war. Der 43-Jährige war demnach 2010 in Kiel zu einer Haftstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt worden, der BGH hob dieses Urteil dem Bericht zufolge auf.

In einem folgenden Prozess habe der Mann dann eine mildere Strafe erhalten und sich seit 2015 auf freiem Fuß befunden.

Dieser Tatverdächtige zählt allerdings nicht zu den Verdächtigen, die das Kind vergewaltigt haben sollen. Der auch durch in Internetchats geäußerte Tötungsfantasien im Zusammenhang mit sexuellem Missbrauch von Kindern aufgefallene Mann war im Oktober von verdeckten Ermittlern in Karlsruhe festgenommen worden, wo er den Jungen treffen wollte. Dieser befand sich zu dieser Zeit aber bereits in staatlicher Obhut. (afp)

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