Nach Gewaltausbrüchen: „Waffenverbotszone“ im Kölner Hauptbahnhof soll Gewalttäter abschrecken

Epoch Times2. Oktober 2020 Aktualisiert: 4. Oktober 2020 9:02
Wegen der Corona-Pandemie wurden Geschäfte und Clubs im Kölner Hauptbahnhof geschlossen. Es gibt auch weniger Fahrgäste. Dennoch ist die Kriminalitätsrate dort nicht zurückgegangen. Die Polizei findet das "erschreckend".

Wegen zahlreicher Gewaltausbrüche am Kölner Hauptbahnhof gilt an diesem Wochenende ein Waffenverbot. Von Freitagnachmittag (16.00 Uhr) bis Sonntagmorgen (8.00 Uhr) sollen zahlreiche Beamte der Bundespolizei dort kontrollieren. Personen können auf Messer, Pistolen oder andere Waffen durchsucht werden. Das bestätigte eine Sprecherin der Bundespolizei gegenüber der Deutschen Presseagentur (dpa).

Seit Jahresbeginn habe die Bundespolizei bereits mehr als 100 Straftaten registriert. Dabei wurden verschiedene Waffen, vor allem Messer, eingesetzt. Dies sei „erschreckend“, so die Sprecherin, da wegen der Corona-Pandemie im Hauptbahnhof weniger los wäre als gewöhnlich und trotz rückläufiger Fahrgastzahlen und vorübergehend geschlossener Geschäfte und Clubs es ungefähr genau so viele Delikte gegeben habe wie im Vorjahreszeitraum.

Es drohen Zwangsgeld, Hausverbot und Platzverweise

Die Einrichtung der „Waffenverbotszone“ am Wochenende solle Gewalttäter abschrecken. Es soll auch zeigen, dass die Bundespolizei konsequent gegen sie vorgehe, sagte Inspektionsleiter Udo Peltzer. Bei den Kontrollen wollen sich die Ermittler besonders auf Gruppen junger, angetrunkener Männer konzentrieren.

Die „Allgemeinverfügung zum Verbot des Mitführens von gefährlichen Gegenständen“ umfasst unter anderem Feuerwaffen aller Art, echt aussehende Spielzeugwaffen, Messer, große Scheren, Beile, Knüppel und Baseballschläger. Wenn gegen die Auflage verstoßen wird, kann die Polizei Platzverweise, ein Hausverbot sowie ein Zwangsgeld von 100 Euro verhängen.

In der Vergangenheit hat es auch in anderen Hauptbahnhöfen vereinzelt kurzzeitig Waffenverbotszonen gegeben, darunter in Dortmund, Düsseldorf, Essen, Mülheim und zweimal schon in Köln. Die Polizei kann nur zeitlich begrenzte Waffenverbote aussprechen. Für ein dauerhaftes Verbot wäre ein entsprechendes Gesetz erforderlich. (so/dpa)

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