Rechte Tat? Porz-Schütze ist Kölner CDU-Politiker – Partei-Kollege Ziemiak enttarnt Bähner aus Versehen

Epoch Times9. Januar 2020 Aktualisiert: 9. Januar 2020 19:27
Der Kölner CDU-Politiker, der einen 20-Jährigen mit einem Revolver angeschossen hat, wurde enttarnt - Twitter-User laufen Sturm.

Der Kölner CDU-Kommunalpolitiker, der kurz vor Silvester einem 20-Jährigen mit einem Revolver in die Schulter geschossen haben soll, lässt bis auf Weiteres sein Mandat ruhen. Das hat die CDU am Mittwochabend mitgeteilt.

In dem Statement heißt es: „Der betroffene Bezirksvertreter im Stadtbezirk Porz hat gegenüber seiner Partei erklärt, dass er sein Mandat bis zur vollständigen Klärung der Vorwürfe ruhen lässt.“

Der Kölner CDU-Chef Bernd Petelkau betonte, bis dahin gelte die Unschuldsvermutung. Der 72-Jährige selbst wollte sich nicht äußern.

Der Mann soll bei einem Streit in der Nacht vom 29. auf den 30. Dezember einem 20-Jährigen am Rheinufer in die Schulter geschossen haben. Vermutlich störte ihn der Lärm, den der 20-Jährige mit seinen drei Freunden (21, 22, 23) gemacht hatte.

Die alarmierten Polizisten stellten im Haus fünf scharfe Schusswaffen bei dem Sportschützen fest. Der Politiker war laut Polizei in der Nacht auf den 30. Dezember alkoholisiert.

Identität des Schützen bekannt gegeben

Unterdessen wurde die Identität des Bezirksvertreters – offenbar aus Versehen – bekannt gegeben. CDU-Generalsekretär, Paul Ziemiak, postete auf seinem Twitter-Account: „Gewalt darf keinen Platz in unserer Gesellschaft haben! Ich wünsche dem Opfer von Herzen eine baldige Genesung. Auf dem Boden unserer christlich demokratischen Werte steht so ein Verhalten nicht. #Baehner“.

Demnach handelt es sich bei dem Schützen um Hans-Josef Bähner. Die Hashtags #bähner sowie #baehner wurden nach Ziemiaks Tweet auf der sozialen Mediaplattform 13.000 mal erwähnt. Damit belegte der Name des CDU-Mannes die beiden ersten Plätze in den Top-Hashtags auf Twitter.

Derweilen forderte Ralf Höcker, der Medienanwalt des beschuldigten Politikers, Ziemiak auf, den Tweet zu löschen. „Ich fordere Sie als Medienanwalt des zu Unrecht Beschuldigten auf, diesen rechtswidrigen Tweet zu löschen und abzuwarten, was WIRKLICH passiert ist…“, schrieb Höcker auf Twitter.

Ziemiaks Tweet wurde gelöscht, um kurz darauf erneut zu erscheinen – aber dieses Mal ohne den Namen von CDU-Politiker Bähner.

„Hier wird versucht, aus einem Opfer einen Täter zu machen“

Kurz nach der Tat hatten sich die Eltern des Opfers zu Wort gemeldet. Sie beklagten die Berichterstattung über den Vorfall. Medien hatten berichtetet, dass das Opfer „osteuropäische Wurzeln“ hätte. Seine Eltern kommen aus Polen, er selbst ist aber Deutscher. Zudem wurde berichtet, dass der Angeschossene „polizeibekannt“ sei. Die Mutter des Opfers beklagte: „Hier wird versucht, aus einem Opfer einen Täter zu machen“.

Rechte Tat?

Der Fall erzeugt heftige Reaktionen im Internet. Twitter-User sprechen unter anderem von „Rechtsextremismus.

(so)

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