Facebook-LogoFoto: RAUL ARBOLEDA/AFP/Getty

Rechtsanwältin Karoline Seibt kritisiert antisemitischen Islamisten und wird auf Facebook gesperrt

Epoch Times11. August 2017 Aktualisiert: 11. August 2017 8:44
Erst vor reichlich einem Monat war die letzte Facebook-Sperre der Rechtsanwältin Karoline Seibt aufgehoben wurden. Nun ist Seibt erneut gesperrt worden, diesmal für 30 Tage. Grund der Sperre sei diesmal ein Beitrag gewesen, der einen antisemitischen Islamisten betrifft, der als Dolmetscher für das BAMF gearbeitet hat.

Erst vor reichlich einem Monat war die letzte Facebook-Sperre der Rechtsanwältin Karoline Seibt aufgehoben wurden. Damals hatte die Aktivistin und Bloggerin mit Hilfe eines von ihr geteilten Fremdbeitrags auf das Versagen der deutschen Behörden im Umgang mit sog. islamischen „Gefährdern“ hingewiesen. Facebook sperrte sie daraufhin für zehn Tage, die Sperre wurde dann willkürlich um sieben Tage verlängert.

Nun ist Seibt erneut gesperrt worden, 30 Tage wie Jürgen Fritz.

Grund der Sperre sei diesmal ein Beitrag gewesen, der einen antisemitischen Islamisten betrifft, der als Dolmetscher für das BAMF gearbeitet hat, berichtet das Internetportal „PRIKK“. Dieser will „Juden“ und dann in einer scheinbaren „Korrektur“ seines Posts „Zionisten“ in der Gaskammern ermordet sehen. Seibt hatte dazu einen FB-Freund zitiert, Matteo Gesualdo Covaja:

Zensur auf Facebook

Sperre Facebook von SeibtScreenshot Seibt/PRIKK

Gegenüber PRIKK erklärt Seibt die von ihr wahrgenommene psychologische Dimension der immer wiederkehrenden Sperrungen auf Facebook:

Man wird also nicht nur mundtot gemacht, sondern setzt sich Spekulationen aus, gegen die man sich nicht wehren kann. Man gerät in den unausgesprochenen Verdacht, nur ein durchgedrehter Spinner zu sein. Man riskiert, dass man nach einer längeren Sperre nicht mehr ernst genommen wird. Aus meiner Sicht als Gesperrte ist diese Situation in etwa vergleichbar mit dem Gefühl, von einer Brücke geworfen und unter Wasser getaucht zu sein, oder eingeschweißt in einer Glaskuppel mit verdunkelten Scheiben, abgeschirmt von der Außenwelt, die man schemenhaft wahrnimmt, aber man gehört nicht mehr dazu. Die Anderen sehen Dich nicht, erfahren Deine Reaktionen nicht, alles, was sie von Dir wahrnehmen, ist Dein vergangenes Ich. Du bist nicht mehr präsent oder jedenfalls nicht sichtbar. Mit der Zeit gewöhnen sie sich daran, dass auf Deinem Profil keine Nachrichten mehr erscheinen. Du verschwindest, gerätst in Vergessenheit, hast keinen Einfluss mehr und wirst auch nicht mehr gefragt.

(mcd)


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