Die Lage iin Syrien könnte zu einer neuen Flüchtlingswelle führen.
Die Lage im syrischen Idlib spitzt sich zu.Foto: LOUAI BESHARA/AFP via Getty Images

Röttgen warnt vor neuer Flüchtlingswelle aus Syrien: Bundesregierung nicht vorbereitet

Epoch Times18. Februar 2020 Aktualisiert: 18. Februar 2020 17:47
Der CDU-Politiker Norbert Röttgen warnte davor, dass die Kämpfe in der syrischen Region Idlib eine neue Flüchtlingswelle in Gang setzen könnten, auf welche die Bundesregierung nicht vorbereitet sei.

Die Werteunion hat die kritischen Äußerungen des CDU-Vorsitzkandidaten Norbert Röttgen zur Migrationspolitik begrüßt. „Herr Röttgen hat völlig recht damit, wenn er die bisherige Einwanderungspolitik kritisiert“, sagte Werteunion-Chef Alexander Mitsch am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP.

„Allerdings hätte er diese Kritik bereits deutlich früher und offener artikulieren müssen“, bemängelte Mitsch. Ob Röttgen wirklich bereit ist, „die Politikwende einzuleiten, muss er erst noch beweisen“.

Der frühere Bundesumweltminister Röttgen hatte bei Bekanntgabe seiner Kandidatur unter anderem die Migrationspolitik der Bundesregierung kritisiert. Die Zuwanderung nach der Flüchtlingswelle 2015 sei zwar zurückgegangen. Es kann allerdings „von Ordnung in der Migration keine Rede sein“, kritisierte Röttgen.

Er warnte davor, dass die Kämpfe in der syrischen Region Idlib eine neue Flüchtlingswelle in Gang setzen könnten, auf welche die Bundesregierung nicht vorbereitet sei.

Werteunion-Chef Mitsch begrüßte es nach Bekanntwerden von Röttgens Kandidatur im Grundsatz, dass die CDU nun über Inhalte diskutiere: „Positiv ist zu sehen, dass jetzt aber endlich eine offene Debatte über den zukünftigen Kurs der CDU geführt wird – unabhängig vom Kanzleramt.“ (afp/so)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Unsere Buchempfehlung

Alle Völker der Welt kennen den Teufel aus ihren Geschichten und Legenden, Traditionen und Religionen. Auch in der modernen Zeit führt er – verborgen oder offen – auf jedem erdenklichen Gebiet seinen Kampf gegen die Menschheit: Religion, Familie, Politik, Wirtschaft, Finanzen, Militär, Bildung, Kunst, Kultur, Medien, Unterhaltung, soziale Angelegenheiten und internationale Beziehungen.

Er verdirbt die Jugend und formt sich eine neue, noch leichter beeinflussbare Generation. Er fördert Massenbewegungen, Aufstände und Revolutionen, destabilisiert Länder und führt sie in Krisen. Er heftet sich - einer zehrenden Krankheit gleich - an die staatlichen Organe und die Gesellschaft und verschwendet ihre Ressourcen für seine Zwecke.

In ihrer Verzweiflung greifen die Menschen dann zum erstbesten „Retter“, der im Mantel bestimmter Ideologien erscheint, wie Kommunismus und Sozialismus, Liberalismus und Feminismus, bis hin zur Globalisierungsbewegung. Grenzenloses Glück und Freiheit für alle werden versprochen. Der Köder ist allzu verlockend. Doch der Weg führt in die Dunkelheit und die Falle ist bereits aufgestellt. Hier mehr zum Buch.

Jetzt bestellen - Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich zum Sonderpreis von 50,50 Euro im Epoch Times Online Shop

Das dreibändige Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ untersucht auf insgesamt 1008 Seiten historische Trends und die Entwicklung von Jahrhunderten aus einer neuen Perspektive. Es analysiert, wie der Teufel unsere Welt in verschiedenen Masken und mit raffinierten Mitteln besetzt und manipuliert hat.

Gebundenes Buch: Alle 3 Bände für 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands); Hörbuch und E-Book: 43,- Euro.

Weitere Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion