Messereinwanderung.de: AfD-Bundestagsfraktion veröffentlicht „Karte des Schreckens“ – Antrag an den Bundestag

Von 21. Juni 2018 Aktualisiert: 22. Juni 2018 12:36
Messer-Drohung, Messer-Attacke, mit Messer erstochen, mit Messer beraubt - Fast täglich gibt es besorgniserregende Meldungen dazu. Doch eine deutschlandweite statistische Erfassung gibt es nicht. Auch werden die Täter nicht nach ihrer Herkunft erfasst - ein Fehler angesichts der neuen Herausforderungen für unser Land, meint die AfD-Fraktion im Bundestag.

Seit 2015 steige die Zahl der Messerangriffe in Deutschland massiv an, heißt es auf der Webseite „Messereinwanderung“.

Hier veröffentlichte die AfD-Fraktion im Bundestag zum Thema „Innere Sicherheit“ eine Deutschlandkarte mit Messer-Überfällen, Messer-Körperverletzungen und ähnlichen Messer-Delikten, beginnend vom 01. Oktober 2017 an.

Gleichzeitig fordert die Oppositionspartei statistische Erfassung der Straftaten mit Messer-Bezug inklusive der Zuordnung zur Herkunft der Täter:

Die AfD-Fraktion fordert, alle Straftaten, bei denen Messer als Tatwaffe genutzt wurden, bundesweit innerhalb der bereits bestehenden ‚Polizeilichen Kriminalstatistik‘ sowie die Herkunft der Täter zu erfassen.“

(Bundestagsfraktion der AfD)

Der Antrag der AfD-Fraktion spricht von neuen Herausforderungen, vor denen der deutsche Staat stehe. Es sei nur durch einen umfassenden Überblick über die aktuelle Kriminalitätssituation möglich, „präventive Maßnahmen wirkungsvoll zu implementieren“. Hierzu fordert die AfD eine Erweiterung der „Richtlinien für die Führung der polizeilichen Kriminalstatistik“ in der bestehenden Fassung.

Gefährlicher Messer-Trend

Begründet wurde der Antrag u.a. mit der Zunahme der Angriffe mit einem Messer in der öffentlichen Wahrnehmung, was auch vom Bundesvorsitzenden sowie vom Sächsischen Landesvorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei (GdP) so gesehen wird. Die GdP in NRW spreche gar von einem „neuen gefährlichen Trend“ der zunehmenden Verbreitung von Messern unter Jugendlichen.

Jedoch gebe es keine deutschlandweite Erfassung von Messerangriffen und die „Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS)“ sehe keine Angaben zum Tatmittel „Messer“ vor.

Hinweisend auf einen Bericht des ARD-Magazins „Kontraste“ zeige die Berliner Kriminalstatistik seit 2014 diesbezüglich einen Anstieg von 13 Prozent, die von Brandenburg eine Steigerung von sogar 55 Prozent und die von Hessen von 29 Prozent, berichtete der „RBB“.

[AfD-Antrag an den Bundestag: „Erfassung von Straftaten unter Zuhilfenahme des Tatmittels Messer in der Polizeilichen Kriminalstatistik“]


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