Dänemark nimmt weiter keine Flüchtlinge aus Umsiedlungsprogramm der UNO auf

Epoch Times4. Oktober 2018 Aktualisiert: 4. Oktober 2018 16:48
Dänemark will keine Flüchtlinge aus dem Umsiedlungsprogramm der UNHCR aufnehmen.

Dänemark will auch in diesem Jahr keine Flüchtlinge aus dem Umsiedlungsprogramm der Vereinten Nationen aufnehmen.

Dänemark habe noch damit zu „kämpfen“, die vielen in den vergangenen Jahren ins Land gekommenen Flüchtlinge zu integrieren, erklärte Einwanderungsministerin Inger Stojberg am Donnerstag. Obwohl zuletzt immer mehr Flüchtlinge eine Arbeit gefunden hätten, könnten „zu viele“ immer noch nicht für sich selber sorgen.

Die Regierung in Kopenhagen hatte die Aufnahme von Flüchtlingen im Zuge der sogenannten Resettlement-Programme des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) im Jahr 2016 ausgesetzt.

Dabei werden vom UNHCR ausgewählte Flüchtlinge von Drittländern aufgenommen, wenn sie keine Chance auf Rückkehr in ihr Heimatland haben und auch nicht dauerhaft im Erstaufnahmeland bleiben können. Auch Deutschland nimmt am Resettlement-Programm teil.

Stojberg, die der Mitte-Rechts-Partei Venstre von Ministerpräsident Lars Lökke Rasmussen angehört, ist seit 2015 für die dänische Einwanderungspolitik zuständig. Als Reaktion auf steigende Flüchtlingszahlen hat die Regierung in Kopenhagen die dänischen Asylgesetze drastisch verschärft.

Nach Angaben von Stojbergs Ministerium hat das skandinavische Land 2017 nur noch 3500 Asylbewerber registriert – die niedrigste Zahl seit 2008. (afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion