Ex-Geheimdienstchef Österreichs packt aus: Deutscher Verfassungsschutz wegen eingesickerter IS-Kämpfer „verzweifelt“

Epoch Times25. September 2015 Aktualisiert: 25. September 2015 18:19
Österreichs Ex-Geheimdienstchef ist sich sicher: Mit den Migrantenmassen sind bereits dutzende IS-Terroristen nach Europa gekommen. In einem Interview mit der Kronenzeitung sagte Gert Polli: „Wir erleben jetzt einen sicherheitspolitischen Blindflug."

"In Europa sind bereits Dutzende IS-Kämpfer eingesickert", sagt Österreichs Ex-Geheimdienstchef. Er rechnet damit, dass es in spätestens fünf Monaten zu Anschläge kommt.

Diese sicherheitspolitische Situation kann man nicht mehr in den Griff bekommen", so der Experte. Die „absolut unkontrollierte Zuwanderung" zigtausender Menschen sei eine große Gefahr. „Klar, da sind auch IS- Kämpfer dabei. Die wissen die momentane Situation in Europa auszunutzen, natürlich. Und die brauchen auch gar keine Waffen."

"Deutscher Verfassungsschutz ist richtig verzweifelt"

Die Sicherheitsbehörden in den europäischen Ländern hätten kaum Chancen, die Terrorverdächtigen in den Massen aufzuspüren, zumal täglich weitere Menschen unregistriert über die Grenzen strömen: „Der deutsche Verfassungsschutz ist deshalb ja schon richtig verzweifelt – die eingesickerten IS- Krieger warten nämlich nicht, bis ihnen die Exekutive langsam auf die Spur kommt. Sie werden vorher zuschlagen. Das werden wir in spätestens fünf Monaten sehen“, so Polli laut Krone.

Polli rechnet außerdem mit „gefährlichen Situationen in den Asyl- Quartieren“, da wir Europäer uns „sowohl Opfer als auch Täter“ importierten.

Bayern überprüft nicht mal mehr Personalien

Wie die Münchner TZ berichtete, hat die bayerische Polizei begonnen, die Zahl der täglichen Einreisen geheimzuhalten, weil die Menschen nicht mehr namentlich registriert werden. Sie würden lediglich gezählt.

„Die Bundespolizei lässt ganze Züge und Busse ohne Registrierung der Flüchtlinge durchfahren“, so ein Passauer Polizist. Sonderzüge voller Migranten würden von den Behörden von Salzburg über München und aus Österreich via Passau ohne Zwischenhalte nach Köln, Uelzen, Leipzig, Düsseldorf oder Mannheim geschickt. Auch Busse würden direkt etwa nach Berlin geschickt. „Die Insassen dieser Züge und Busse werden nur gezählt, niemand nimmt an der Grenze ihre Personalien auf“, so der Beamte.

In Deutschland behauptet der Verfassungsschutz-Chef bis heute, dass er keine Hinweise auf Terroristen unter den Migrantenströmen habe, obwohl immer wieder IS-Anhänger entdeckt wurden. In einem Geheimpapier warnten die Österreicher vor wenigen Tagen Bayern vor anarchischen Zuständen durch den Massenansturm.

Dass auch Österreichs Regierung noch kein klares Statement abgegeben hat, liegt laut Polli daran, dass sich niemand „mit seiner Meinung aus dem Fenster“ lehne, wenn diese „nicht absolut identisch mit jener des Ministers“ sei.

Zur Person:

Gert Polli war bis 2008 Direktor des österreichischen Bundesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT). Mittlerweile ist er Chef eines in Wien ansässigen "Intelligence & Public Safety"- Unternehmens.

Siehe auch:

Österreich warnt Bayern vor Anarchie durch Flüchtlingsmassen

Terroristen unter Migranten? Schweiz probt Verteidigung von Atomkraftwerk

Deutschland: Flüchtling berichtet von IS-Anhängern in seinem Lager

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