Gewaltexzesse im Links-Staat: „Schweden wollen Multikulti – aber nicht im eigenen Wohnviertel“

Von 20. November 2019 Aktualisiert: 20. November 2019 13:02
Die explodierende Gewaltkriminalität in schwedischen Großstädten, die regelmäßig in Verbindung mit Drogenbanden steht, hat Dänemark zur Wiedereinführung von Passkontrollen an den Grenzen veranlasst. Die politische Führung in Stockholm erscheint machtlos.

Die Zunahme an Gewaltexzessen in Schweden, die insbesondere in Großstädten zu beobachten ist und vor allem auf ein Ausufern von Bandenkriminalität zurückgeführt wird, hat Nachbarland Dänemark zu drastischen Schritten veranlasst. Wie die „Neue Zürcher Zeitung“ (NZZ) schreibt, werden Personen, die aus Schweden nach Dänemark einreisen, seit Dienstag (19.11.) wieder Passkontrollen unterworfen.

Die Entscheidung sei bereits vor einigen Wochen gefallen, nachdem es in Kopenhagen zu einer Schießerei gekommen war, in die auch Bandenkriminelle involviert gewesen sein sollen, die ihren Lebensmittelpunkt in Malmö oder Stockholm haben.

BBC spricht von 97 Explosionen, zu denen die Bombenräumkommandos allein in den ersten neun Monaten des Jahres landesweit anrücken mussten. In den vergangenen beiden Monaten kamen 30 weitere dazu – drei davon in unterschiedlichen Stadtvierteln Stockholms innerhalb von nur einer Nacht.

Gewalt sucht immer mehr die Öffentlichkeit

In den meisten Fällen würden Handgranaten oder improvisierte Sprengkörper zum Einsatz kommen. Hauptsächlich seien Vororte der Metropolen Malmö, Stockholm oder Göteborg von den Gewaltakten betroffen. Zunehmend taste sich diese Form der Kriminalität jedoch auch in die Stadtzentren vor.

Waren Bombenanschläge im Bandenmilieu auch in Schweden bis 2017 noch eher eine Ausnahmeerscheinung, waren im Jahr 2018 bereits 162 davon zu verzeichnen. Dazu kommen Schießereien, wie jüngst in Malmö, als am 9.11. zwei Teenager von Kugeln getroffen wurden, von denen einer starb. Die Zahl der Schießereien mit Todesfolge sei von 17 im Jahr 2011 auf 45 im Vorjahr gestiegen, meist hatten sie einen Bezug zum Drogenhandel. In den meisten Fällen dienen die Bombenanschläge dem Zweck, rivalisierende Gangmitglieder oder deren Angehörige einzuschüchtern.

Was die Bevölkerung an der neuen Welle der Gewalt allerdings besonders beunruhigt, ist, dass die Anschläge und Schießereien zunehmend in die Öffentlichkeit verlagert werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass Unbeteiligte zu Kollateralschäden werden, steigt damit erheblich. Zudem werden die Akteure immer jünger.

„Mexikanische Verhältnisse“

Im jüngsten Fall des Angriffs in Malmö soll – wie ein Lokalreporter der NZZ zufolge mutmaßt – die Disziplinierung von Jugendlichen, die sich geweigert haben könnten, eine kriminelle Tat auszuführen, oder eine „Warnung“ an deren Eltern die Motivation dahinter darstellen. Sicherheitsexperten befürchten, dass in Teilen des Landes „mexikanische Verhältnisse“ entstehen könnten.

Die schwedische Polizei macht keine Angaben zur ethnischen Herkunft verurteilter Straftäter, Geheimdienstchefin Linda H. Straaf spricht gegenüber BBC jedoch von Personen, die „in Schweden aufgewachsen sind, aus sozio-ökonomisch schwachen Gegenden stammen und von denen viele vielleicht Einwanderer der zweiten und dritten Generation sind“.

Bloggerin Mira Aksoy erwartet, dass sich die Situation künftig sogar noch zuspitzen wird:

Da sie in derselben Gegend aufwachsen, teilen sie die gleichen Einstellungen. Es ist leicht für sie, sich untereinander zu vernetzen. Ihnen ist nicht danach, Teil von Schweden zu werden, und sie bleiben in ihren abgeschotteten Gemeinschaften und beginnen damit, Straftaten zu begehen.“

Dass die Polizei aus Gründen politischer Korrektheit die Herkunft der Täter verschweige und der öffentlich-rechtliche Rundfunk Vorfälle wie in Malmö konsequent aus den Hauptnachrichten heraushalte, helfe wenig.

Nur einer von zehn Verdächtigen verurteilt

BBC zufolge sei es 2018 zudem nur in einem von zehn Verdachtsfällen im Zusammenhang mit der Bandenkriminalität zu einer Verurteilung gekommen. Das Innenministerium sah sich genötigt, die Behörden mit mehr Befugnissen im Zusammenhang mit Hausdurchsuchungen auszustatten und ihnen mehr Freiräume einzuräumen, wenn es darum geht, das „Gesetz des Schweigens“ zu umgehen, das sich im Umfeld der Gangs breitmacht.

Da sich, einer Statistik des Nationalen Rates für Verbrechensprävention zufolge, zwischen 2009 und 2018 die Zahl der Anklagen gegen Jugendliche wegen Mordes oder grober Gewaltverbrechen verdoppelt hat, wird die Forderung in der Politik immer lauter, den Strafrabatt abzuschaffen, auf den Straftäter hoffen können, die das 15., aber noch nicht das 21. Lebensjahr vollendet haben.

Der Stockholmer Journalismus-Professor Christian Christensen klagt gegenüber BBC, Schweden werde zu Unrecht an den Pranger gestellt, es werde „symbolisch als Beweis für Probleme mit Einwanderung und den Folgen radikal linker Politik präsentiert – in vielen Fällen in unfairer Weise“.

„Gefühle von Immigranten gegenüber der Gesellschaft verhärtet“

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Aber auch die NZZ kommt nicht um den Schluss herum:

Das Land wird nicht mehr als der friedliche und egalitäre sozialdemokratische Musterstaat wahrgenommen, als der es sich selber gern präsentiert, sondern als Land, das in Teilen seiner großstädtischen Agglomerationen die Kontrolle zu verlieren beginnt.“

Das Gesellschaftsverachtung in den betroffenen Communitys auf leere Gesinnungsethik progressiver Bildungsbürger trifft, meint jedoch auch der aus Somalia stammende Diversitätsberater bei der Stockholmer Handelskammer, Ahmed Abdirahman.

Er erklärt, viele Schweden „begrüßen die Multikulturalität, bloß nicht im eigenen Wohnviertel“. Die Segregation habe sich in den vergangenen dreißig Jahren intensiviert. Parallel dazu hätten sich auch die Gefühle von Immigranten gegenüber der Gesellschaft verhärtet.

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