Vadso: „Die Stimmung in der Stadt ist ernst“ – Junger Afghane (17) ermordet im Supermarkt 18-jährigen Norweger

Von 1. August 2018 Aktualisiert: 2. August 2018 12:46
Es war an einem Samstagabend Mitte Juli, als ein 17-jähriger Afghane in einem norwegischen Supermarkt auf einen dort arbeitenden 18-Jährigen einsticht und ihn tötet.

Håvard Pedersen (18) lebte in Vadsø, der 6.100-Einwohner-Hauptstadt der nördlichsten norwegischen Provinz Finnmark. Hier arbeitete der junge Mann in einem lokalen Supermarkt Coop Byggmix. Hier wurde er auch bei der Arbeit am Samstagabend, 14. Juli, ermordet. Der Notruf ging gegen 21.55 Uhr bei der Polizei ein, schrieb „NorwayToday“. Dem Jungen konnte nicht mehr geholfen werden.

Die Videoaufnahmen der Sicherheitskameras belegten den Tatablauf und zeigten den Täter, der als 17-jähriger Afghane identifiziert wurde.

Der 2015 als unbegleiteter minderjähriger Asylbewerber (UMA) nach Norwegen gekommene Afghane hatte den 18-Jährigen mit einem „messerähnlichen Gegenstand“ niedergestochen, berichtet „Dagbladet“.

Das hat Reaktionen bei jungen Leuten in der Stadt ausgelöst, und wir haben ein Krisenteam und einen Treffpunkt in Scandic Hotels eingerichtet, wo Erwachsene und Gesundheitsfachkräfte anwesend sind, um sich um die Jugendlichen zu kümmern.“

(Jens Betsi, Stadtrat)

Am 26. Juli versammelten sich Familie und Freunde, Schüler, Lehrer und Arbeitskollegen in der örtlichen Kirche, um Abschied zu nehmen. Viele Geschäfte schlossen ihre Türen während der Beerdigung. Laut „NRK Finnmark“ war auch der Bürgermeister anwesend:

Die Gemeinde steht unter Schock. Die Stimmung in der Stadt ist ernst.“

(Hans-Jakob Bønås, Bürgermeister)

Nach seiner Verhaftung wurde der junge Täter in eine Jugendstrafanstalt im Süden von Norwegen gebracht, weit weit weg von dem  Ort seiner Tat und dessen Bewohnern.

Zuvor war der junge Afghane der Polizei mehrfach im Juni wegen sexueller Belästigung junger Mädchen aufgefallen. Ein Arbeitskollege des ermordeten 18-Jährigen berichtete, dass der Afghane seiner Schwester bis nach Hause gefolgt sei, berichtet der „Wochenblick“.

Henning Pedersen, der Bruder des Opfers schrieb auf Facebook:

… Alles, was menschliche Vernunft und Mitgefühl genannt wurde, gibt es nicht mehr. Plötzlich wurde die Person, die ich am meisten liebte…von mir und unserer Familie entrissen. Wir waren wie Salz und Pfeffer, wie Ying und Yang. Mein Bruder …“

(Henning Pedersen)

 

 

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