Ausschuss: Keine Hinweise auf Trump-Russland-Absprachen – Massive Berichterstattung über falsche Behauptungen 

Epoch Times13. März 2018 Aktualisiert: 15. März 2018 15:59
Der Geheimdienstausschuss des US-Repräsentantenhauses hat keine Hinweise auf Absprachen zwischen dem Wahlkampfteam von Donald Trump und Russland während des Präsidentschaftswahlkampfs 2016 gefunden. Die Demokraten fordern weitere Zeugenbefragungen.

Der Geheimdienstausschuss des US-Repräsentantenhauses hat keine Hinweise auf Absprachen zwischen dem Wahlkampfteam von Donald Trump und Russland während des Präsidentschaftswahlkampfs 2016 gefunden.

Das Gremium teilte am Montag mit, keine Hinweise auf „geheime Absprachen, Abstimmungen oder Verschwörung zwischen der Trump-Kampagne und den Russen“ entdeckt zu haben.

Der Ausschuss weist auch die Auffassung zurück, dass Moskau versucht hat, den US-Wahlkampf zugunsten Trumps zu beeinflussen – eine Schlussfolgerung, die die US-Geheimdienste im Januar 2017 in einem Untersuchungsbericht gezogen hatten.

Das Gremium stimme lediglich der Tatsache zu, dass der russische Präsident Wladimir Putin den Präsidentschaftskandidaten Trump gegenüber seiner demokratischen Konkurrentin Hillary Clinton bevorzugt habe, hieß es in einer einseitigen Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse.

Massive Berichterstattung über falsche Behauptungen

Trotz des Umstandes, dass es keine Beweise gab und gibt, wurde die angebliche Korrelation zwischen Trump und den Russen zum Hauptthema in den Medien.

Untersuchungen des Media Research Center haben ergeben: die US-Nachrichtensender ABC, CBS und NBC berichteten überproportional viel über die Kollusionstheorie. Zwischen 20. Januar 2017 und 31. Dezember 2017 verbrachten die Sender insgesamt 1.234 Minuten damit, die angebliche russische Absprache in den Abendnachrichtensendungen zu vertiefen.

Zum Vergleich: Das zweithäufigste behandelte Thema war die Aufhebung des „Affordable Care Act“ mit insgesamt 475 Minuten, danach folgte die nordkoreanische Atomkrise mit 364 Minuten.

US-Demokrat Adam Schiff – ständiges Mitglied des Justizausschusses des Repräsentantenhauses – wurde einer der wichtigsten Befürworter der russischen Kollusion-Erzählung. 2017 hatte er Hunderte Interviews zu dem Thema gegeben. Der Kongressabgeordnete hatte zu mehreren Gegelegenheiten über „Beweismittel“ gesprochen, die eine „betrügerische Absprache“ gezeigt hätten. Doch die Beweise blieben aus.

Ausschussvorsitzende Devin Nunes gab nach mehr als einem Jahr bekannt: der Ausschuss habe seine Russland-Ermittlungen abgeschlossen und werde nun seinen Bericht vollenden. Die demokratischen Mitglieder des Ausschusses kritisierten das Ende der Untersuchung – sie fordern die Befragung weiterer Zeugen. (afp/tp)

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