Harvard-Professor: „Gewalttätige Antifa will ganz Amerika niederreissen“

Von 25. August 2017 Aktualisiert: 25. August 2017 17:04
Der bekannte Harvard-Professor, Jurist und Autor Alan Dershovitz verurteilte am Dienstag die extrem links-militante Antifa-Bewegung und sagte, dass Liberale es vermeiden müssten, gewalttätige linke Fraktionen als Helden zu feiern.

Der bekannte Harvard-Professor, Jurist und Autor Alan Dershovitz verurteilte am Dienstag die extrem links-militante Antifa-Bewegung und sagte, dass Liberale es vermeiden müssten, gewalttätige linke Fraktionen als Helden zu feiern.

In einem Interview mit „Fox-News“ am Dienstagmorgen warnte er, dass viele dieser Eidgenossen, die Statuen der Konföderierten niederrissen, versuchen würden, ganz Amerika mit sich zu reißen.

Die Antifa sei eine radikale, anti-amerikanische, anti-free market, kommunistische, sozialistische und extrem links gerichtete Organisation, die versuche, Redner auf Universitätsgeländen zu stoppen und gewalttätig sei. „Und nur weil sie gegen den Faschismus und einige dieser Denkmäler sind, sollte man sie nicht zu Helden der Liberalen machen“, sagte er.

„Ich bin ein Liberaler, und ich denke es ist die Verpflichtung eines jeden Liberalen, sich gegen die extrem linken Radikalen auszusprechen, genauso wie es die Verpflichtung eines jeden Konservativen ist, sich gegen den Extremismus der extrem Rechten auszusprechen“, fügte er hinzu.

Dershovitz reagierte damit auf die gewalttätigen Aufstände in Charlottesville, Virginia, Anfang des Monats, wegen des geplanten Abrisses der Statue des Konföderierten Generals Robert E. Lee. Bei ähnlichen Unruhen kam es in Amerika zu Abrissen der Statuen von Christopher Columbus bis hin zu Abraham Lincoln.

Der Jurist fügte hinzu, dass einige dieser Statuen zu Zeiten der Bürgerrechtsära zur Einschüchterung aufgestellt wurden. Solche könne man jetzt vielleicht in ein Museum verlegen, um Schüler darüber zu unterrichten, wie Statuen für böse Zwecke benutzt würden.

Dasselbe zu tun wie Stalin, nämlich die Geschichte für die eigenen Zwecke einfach zu löschen und umzuschreiben, stelle eine Gefahr dar, so der Professor weiter. Sie belaufe sich auf „pädagogisches Fehlverhalten“.


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