Sanders nach ersten Auszählungen in Nevada vorne – US-Medien verkünden Sieg

Epoch Times23. Februar 2020 Aktualisiert: 23. Februar 2020 14:12
Die US-Fernsehsender NBC News und ABC News verkündeten bereits vier Stunden nach Beginn der Abstimmung basierend auf Prognosen den Sieg des linksgerichteten Senators Bernie Sanders. Trump twittert: "Herzlichen Glückwunsch Bernie, & lass dir das nicht wegnehmen!"

Nach der Auszählung der ersten Stimmen bei der US-Vorwahl der Demokraten im Bundesstaat Nevada liegt der linksgerichtete Senator Bernie Sanders vorne: Die US-Fernsehsender NBC News und ABC News verkündeten am Samstag (Ortszeit) bereits vier Stunden nach Beginn der Abstimmung basierend auf Prognosen seinen Sieg. Sanders galt in dem für die Kasino-Metropole Las Vegas bekannten Wüstenstaat als klarer Favorit.

Nach Auszählung der Hälfte der Wahlbezirke kam der 78-jährige bei der Abstimmung am Samstag auf 46 Prozent, dahinter folgte Ex-Vizepräsident Joe Biden mit 19 Prozent. Der ehemalige Bürgermeister Pete Buttigieg landete mit 15 Prozent abgeschlagen auf Platz drei. Sanders reklamierte den Sieg für sich.

Da in Texas eine vorgezogene Stimmabgabe stattfindet, veranstaltet Sanders an diesem Wochenende vier Kundgebungen im delegiertenreichen Bundesstaat, bevor er nach South Carolina weiterreist. Texas hält seine Vorwahl am Superdienstag, dem 3. März, zusammen mit über einem Dutzend anderer Bundesstaaten ab.

In Nevada wird ein sogenannter Caucus abgehalten. Dabei füllen die Parteimitglieder keine Wahlzettel aus, sondern kommen zu Versammlungen zusammen, um für ihren Kandidaten zu stimmen. Das Verfahren war bei der ersten Demokraten-Vorwahl in Iowa chaotisch verlaufen.

Trump gratuliert

Auch US-Präsident Donald Trump meldete sich im Onlinedienst Twitter zu Wort. „Sieht so aus, als ob Crazy Bernie im großen Staat Nevada gut abschneidet“ und fügte hinzu: „Herzlichen Glückwunsch Bernie, & lass dir das nicht wegnehmen!“

Sanders festigte mit seinem Sieg in Nevada seine Position als erster Herausforderer Trumps bei der Präsidentschaftswahl im November. Er setzte sich bereits in New Hampshire durch. Die Vorwahlen ziehen sich noch bis Juni hin.

Der Medienmilliardär Michael Bloomberg lässt Nevada sowie die anderen Vorwahlen im Februar aus. Er steht erst am sogenannten Super-Dienstag am 3. März, an dem in 14 Bundesstaaten gewählt wird, auf den Wahlzetteln. (afp)

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