Zur Verteidigung internationaler Ordnung: Deutsches Kriegsschiff „Bayern“ im südchinesischen Meer

Von 6. August 2021 Aktualisiert: 6. August 2021 9:53

Beim folgenden Beitrag handelt es sich um den Originaltext zum Video: „Peking verärgert über ein deutsches Kriegsschiff im südchinesischen Meer“ vom YouTube-Kanal NTD-Deutsch. Epoch Times hat keine redaktionellen Änderungen vorgenommen. 

Die Beziehungen zwischen Peking und Berlin scheinen sich zu verschlechtern. Der Grund: Das deutsche Kriegsschiff Bayern ist am Montag zum ersten Mal seit fast zwei Jahrzehnten in Richtung Südchinesisches Meer aufgebrochen. 

Das Kriegsschiff Bayern plant, die umstrittene Wasserstraße in Südost-Asien im Dezember zu durchqueren.

Die Bayern hat China um einen Hafenbesuch in Shanghai gebeten.

Das Originalvideo von NTD Deutsch: 

Das chinesische Außenministerium erklärte am Dienstag, dass die Anfrage „ohne weitere Informationen nicht berücksichtigt wird“. Deutschland müsse erklären, weshalb es das Kriegsschiff durch das Südchinesische Meer schickt – oder es könne den Besuch in Shanghai vergessen.

Peking beansprucht weite Teile des Südchinesischen Meeres als eigenes Territorium.

Eine Reihe demokratischer Staaten hat ihre militärische Präsenz im Südchinesischen Meer ausgebaut, um Pekings Einfluss dort entgegenzuwirken, darunter die USA, Großbritannien und Frankreich.

Dennoch hat die KP Chinas auf mehreren künstlichen Inseln in der Region militärische Außenposten errichtet und so Gasfelder und reiche Fischgründe erschlossen.

Nach Angaben aus Berlin wird das deutsche Kriegsschiff auf den üblichen Handelsrouten bleiben.

Es wird nicht durch die Straße von Taiwan segeln oder in die 12-Seemeilen-Zone um Landmassen in der Region eindringen.

Die Bayern wird nach Australien, Guam, Japan, Südkorea, Vietnam und Singapur reisen – und im Dezember die Heimreise antreten.

 



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