Weniger Stress: Abschalten tut not!

Epoch Times10. Mai 2019 Aktualisiert: 11. August 2020 14:53

Wir alle tendieren heute in enormem Maß dazu, unsere Freizeit mit viel mehr Aktivitäten zu füllen als es in früheren Jahren der Fall war. Uns zieht es mehrfach wöchentlich ins Fitnessstudio, wir pflegen zahllose Freundschaftsbeziehungen, machen uns, befeuert durch soziale Netze, gegenseitigen Druck, durch immer neue, aufregende Erlebnisse auftrumpfen zu können.

Wer einfach nur einen entspannten, ereignislosen Strandurlaub macht, erzählt Kollegen und Freunden fast schon verschämt davon, weil er ein schlechtes Gewissen hat, dass er die Zeit nicht sinnvoller genutzt hat. Wir machen uns Tonnen von sogenanntem Freizeitstress, sind regelrecht erlebnissüchtig. Nur eines tun wir immer weniger: Einfach mal Körper und Geist abschalten und sie wirklich erholen lassen.

Was man tun kann

Das verpflichtende Fitnessstudio kann man streichen – praktisch alle Übungen dort kann man mit dem eigenen Körpergewicht zuhause absolvieren, dazu braucht es keine Geräte. Und statt Laufband und Fahrrad kann man sich auch einfach raus in die Natur begeben. Das kostet keinen Cent und vor allem gibt es keinen Druck.

Und wenn man dennoch das unstillbare Bedürfnis verspürt, Sport auf höherem Niveau zu betreiben, sollte man sich überlegen, wie man anschließend gut entspannen kann, da gerade die erhöhte Beanspruchung zunächst das Gegenteil von Beruhigung erwirkt.

Abschalten kann man zum Beispiel bei einem heißen Bad. Überdies berichten Erfahrungsberichte mit CBD-Öl davon, dass das Cannabidiol auch in diesem Fall sehr gut helfen kann. Wer sich mal genauer mit umfangreichen Informationen zu diesem CBD-Öl auseinandersetzt, stellt schnell fest, dass darin genau die Wirkstoffe stecken, die auch dafür sorgen, dass Marihuana beruhigt – bloß legal und ohne Spuren vom high-machenden THC.

Offline für ein besseres Leben

Alles, was auf unseren Smartphones steckt, verspricht uns ein besseres Leben. Tatsächlich jedoch ist es oft genug ein Auslöser dafür, dass wir uns so gehetzt fühlen. Das beginnt bei dauerpiepsenden Kurznachrichten und endet bei Facebook- und Instagram-Posts, in denen wir neidisch gemacht werden, weil wir gerade angeblich irgendwas verpassen, längst noch nicht. Um dem entgegen zu wirken kann man einfach offline gehen. Smartphone nach Feierabend ausschalten oder zumindest in einen anderen Raum legen, damit man es nicht dauernd vor der Nase hat.

Vielleicht kann es auch helfen, sich einfach ein „unsmartes“ Handy zu besorgen. Ja, die gibt es noch. Und für Basiskommunikation reichen sie vollkommen aus – und was man sonst zwischen mp3-Player und Navi benötigt, kann man wie ehedem als Einzelgeräte nutzen; alle anderen Apps sind bei ehrlicher Betrachtung sowieso höchst optional.

Gartenarbeit

Sehr bereichernd für die Seele kann es sein, sich einen Garten anzulegen. Idealerweise hinter dem Haus, aber es geht auch in Form eines Schrebergärtchens. Der Garten hilft dabei, eine entschleunigte Freizeit-Denkweise zu bekommen. Da kann man noch so hart ackern, er gedeiht nur im langsamen Rhythmus der Natur. Mal abgesehen davon, dass die Arbeit darin jedes Fitnessstudio ersetzt und man darin nach getanem „Workout“ hervorragend einfach nur auf der Sonnenliege die Seele baumeln lassen kann.

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