Foto: Ma Youzhi/The Epoch Times

Eine atemberaubende Eröffnungsshow

Von 14. Februar 2010 Aktualisiert: 14. Februar 2010 14:15

NEW YORK – Mit einer Explosion von Farben und Lebenskraft wurde die Bühne der Radio City Music Hall in New York am gestrigen Samstagabend mit dem Auftritt von Shen Yun Performing Arts zum Leben erweckt. Die erste Show zum neuen Jahr des Mondkalenders, dem Jahr des Tigers, verzauberte das Publikum. Das Publikum rief enthusiastisch nach einer Zugabe der Sopranistin Geng Haolan, welche zunächst „Reaching the Other Shore“ (Das Ufer erreichen) und danach „Awakening“ (Erwachen) sang.

Midge Pych, Leiterin des Familienzentrums in Connecticut erzählt, wie wundervoll sie die Show fand.

„Die Show ist definitiv sehenswert – sehr farbenprächtig, und in einer Art, an die man sich in Zukunft auf jeden Fall erinnern wird“, sagte sie in der Pause. „Es war voller Farben und schneller Bewegungen und die Hintergrundszenen waren wundervoll.“

Mit dem digitalisiertem Hintergrund bei der Show Shen Yun wird der klassische chinesische Tanz ins 21. Jahrhundert transportiert und gibt jeder Szene mehr Tiefe und Erhabenheit. Von majestätisch-himmlischen Palästen bis hin zu eindrucksvollen mongolischen Graslandschaften ist jeder Hintergrund für eine bestimmte Szene geschaffen und passt sich den Kostümen, der Geschichte, dem Licht und der Choreographie an.

Mit klassischem chinesischem Tanz und Musik werden Geschichten aus dem alten China bis heute in seidenen handgemachten Kostümen aufgeführt.

„Wenn Geschichten aufgeführt werden spricht niemand und trotzdem weiß man worum es geht“, meint Pych. „Wie bei der Geschichte mit dem Tiger, bei dem er drei Gläser Wein trank. Da gab es keine Worte, da war nur die Musik und die Bewegungen.“

Der Tanz auf den sich Pych bezieht ist Wu Song Battles the Tiger (Wu Song kämpft mit dem Tiger). In dieser Szene aus einem der beliebtesten Romane in China „Der Gesetzeslose aus dem Moor“ umtreibt ein menschenfressender Tiger ein kleines Dorf, das an einen Wald grenzt.

Außerhalb des Dorfes liegt eine Gaststätte, deren Wein so stark ist, dass ein Schild warnt: „Drei Gläser Wein und du musst die Nacht hier verbringen.“ Jäger, die versuchen den Tiger zu erlegen, scheitern. Aber als ein Mann aus dem Dorf getötet wird, entscheidet sich Wu Song den Tiger selbst zu verfolgen. Nachdem er drei Gläser in der Gaststätte zu sich genommen hat, schwankt er davon, um die Situation zu retten.

„Ich mag, wie koordiniert die Tänzer sind und sich immer zu dem Takt, in dem sie sich befinden, bewegen“, so Pych. „Das Orchester ist fantastisch.“

Das Shen Yun Touring Company Orchestra vereint zwei der weltbesten musikalischen Traditionen, die chinesische und die westliche, zu einer meisterhaften Verbindung. Mit westlichen Instrumenten als Basis erzeugt das Orchester chinesischen Flair durch das Einbringen einer Vielzahl chinesischer Instrumente.

„Es ist alles wundervoll“, meint Pych.

Die Radio City Music Hall bietet die größte Bühne der Welt, die Hinterlassenschaft einer Vision, geschaffen während der großen Depression in den 30er Jahren. Viele der weltgrößten Produktionen wurden hier aufgeführt, vor mehr als drei Millionen Zuschauern im Jahr.

Mit Unterstützung von Joshua Phillipp

 

Originalartikel auf Englisch: Shen Yun’s Stunning Opening Show at Radio City

 

Die Epoch Times Deutschland freut sich, als Medienpartner von Shen Yun Performing Arts World Tour 2010 ihren Leserinnen und Lesern einen exklusiven Einblick in ein einzigartiges Kulturereignis bieten zu können.

www.shenyunperformingarts.org

Frankfurt/Main Jahrhunderthalle

12. März 2010, 20:00 Uhr

13. März 2010, 19:30 Uhr

14. März 2010, 15:00 Uhr

TICKETS: www.ticketonline.de

Bregenz Festspielhaus / Österreich

23. März 2010, 19:30 Uhr

24. März 2010, 19:30 Uhr

TICKETS: www.v-ticket.at (Ö) , www2.reservix.de (D) , www.ticketcorner.com (CH)

Dresden Kulturpalast

14. April 2010, 19:00 Uhr

15. April 2010, 19:00 Uhr

TICKETS: www.ticketcentrale.de

Wien Stadthalle / Österreich

17. April 2010, 15:00 und 19:30 Uhr

TICKETS: www.stadthalle.com

 

Foto: Ma Youzhi/The Epoch Times

 



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