China und sein Geld: Bankenrun bei der Yichuan Bank

Epoch Times2. November 2019 Aktualisiert: 2. November 2019 21:08
In China kam es am 1. November zu einem Bankenrun. Menschen standen Schlange, um ihr Geld von der Henan Yichuan Rural Commercial Bank abzuheben. Die Yichuan Bank ist nach Anzahl der Filialen und der Höhe des Kapitals der größte Kreditgeber im Bezirk Yichuan.

In China naht vermutlich ein Bankensterben. Drei Banken fielen bereits und wurden leise verstaatlicht: die Baoshang Bank, die Bank of Jinzhou, und die chinesische Heng Feng Bank mit 1,4 Billionen Yuan an Vermögenswerten.

Am 1. November wurde das Poltern etwas lauter: An der wichtigen Henan Yichuan Rural Commercial Bank forderten die Einleger der Bank wütend ihr Geld. Vor einem Bankrun hat Peking am meisten Angst, schreibt „zerohedge.com“. Gerüchten zufolge steckt der Vorsitzende der Bank in Schwierigkeiten und die Bank steht kurz vor der Insolvenz.

An der Hauptniederlassung in der Nähe der zentralchinesischen Stadt Luoyang versammelten sich politische Kader, Wirtschaftsführer und Bankfachleute, um der Bank demonstrativ ihre Unterstützung zuzusagen. Trotzdem standen die Menschen Schlange, um ihr Geld abzuheben. Die Yichuan Bank ist nach Anzahl der Filialen und der Höhe des Kapitals der größte Kreditgeber im Bezirk Yichuan.

Die Rettung der Baoshang Bank war im Mai 2019 die erste Bankenrettung seit den 90er Jahren. Daraufhin setzten weit verbreitet Debatten über die Gesundheit anderer Kreditgeber, Finanzinstitute und Banken ein. Die Bank of Jinzhou und die Heng Feng Bank sind eher kleine Regionalbanken. Ihr Zusammenbruch zeigte bereits, dass das chinesische Banksystem Probleme hat.

Peking achtet darauf, dass keine Übernahmen angekündigt werden – obwohl es, so „zerohedge“, „stillschweigend staatliche Banken und Vermögensverwaltungsgesellschaften sowie einen Arm des Staatsfonds der Nation hinzugezogen hat, um neues Kapital einzuspeisen und wackelige Banken zu stabilisieren“. Dies erfolgte auch bei der Bank Heng Feng.

Die gute Nachricht ist, dass die angeschlagenen Banken nur 4 Prozent der gesamten Vermögenswerte im chinesischen Bankensystem ausmachten, so eine aktuelle Schätzung von S&P Global, die auch qualitativ schlechte ländliche Institute unter der Flagge der chinesischen Zentralbank umfasste. Eine Analyse von Barclays listete die Banken auf, die sich mit der Veröffentlichung ihrer Geschäftsberichte 2018 verspätet hatten: ein klarer Indikator für den bevorstehenden Zusammenbruch. Drei der vier kritischsten Banken wurden bereits verstaatlicht oder gerettet. (ks)

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