Hongkong: Polizei setzt erneut Schlagstöcke und Tränengas in U-Bahn ein – Untersuchung „entsetzlicher Vorfälle“ gefordert

Auch Pendler aus Hongkong wurden am Samstag (31. August) Opfer von Polizeigewalt, nachdem die Polizei umherzog, um verdächtige Demonstranten aus der U-Bahn zu holen. Amnesty International fordert eine Untersuchung der „entsetzlichen“ Vorfälle. Auf Facebook berichten Hongkonger von "Terror durch die hongkonger Polizei".
Epoch Times1. September 2019

Pendler aus Hongkong wurden am Samstag (31. August) Opfer von Polizeigewalt, nachdem die Polizei umherzog, um verdächtige Demonstranten aus der U-Bahn zu holen.

Das Filmmaterial eines Regionalsenders zeigte wie Spezialeinheiten der Polizei Schlagstöcke und Pfefferspray in der Prince Edward Station einsetzten, bevor sie Demonstranten verhaftete.

Einige Verdächtige wurden geschlagen, während sie sich auf dem Boden mit Regenschirmen zusammenkauerten.

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International forderte eine Untersuchung der (Zitat) „entsetzlichen“ Vorfälle in der U-Bahn.

Gewalt gegen Polizisten dürfe nicht als Vorwand genutzt werden, „um anderswo zu randalieren“, erklärte der Hongkonger Amnesty-Direktor Man-kei Tam.

Nach Krankenhausangaben wurden 31 Verletzte eingeliefert, darunter fünf Schwerverletzte.

 

**** Nicht verwendet:

Das Ubahn-Netzwerk in Hongkong war seit der Nacht des 21. Juli, als mehr als 100 weißgekleidete Männer die Yuen Long Station stürmten Anlass zahlreicher Kontroversen.

Dies geschah Stunden nachdem Demonstranten durch das Zentrum Hongkongs marschiert waren und das chinesische Verbindungsbüro verunstaltet hatten.

Chinesische Staatsmedien werfen dem Transport-Unternehmen vor, Demonstranten durch Transportmöglichkeiten vor und nach gewaltsamen Zusammenstößen mit der Polizei zu unterstützten.

 

 



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