Schon 291 Infizierte und sechs Todesfälle durch neuartiges Virus in China

Epoch Times21. Januar 2020 Aktualisiert: 21. Januar 2020 18:56
Die Zahl von Infektionen und Todesfällen durch das neuartige Coronavirus in China ist deutlich gestiegen, sechs Menschen starben. Mindestens 900 Menschen stehen unter Beobachtung.

Die Zahl von Infektionen und Todesfällen durch das neuartige Coronavirus in China ist deutlich gestiegen. Zwei weitere Menschen seien an dem Virus gestorben, sagte der Bürgermeister der chinesischen Metropole Wuhan, Zhou Xianwang, am Dienstag dem Staatssender CCTV. Damit gab es in der Volksrepublik bereits sechs Todesfälle.

Chinas Nationale Gesundheitskommission meldete am Dienstag 77 neue Infektionen. Damit wurden bislang 291 Fälle in China bestätigt. 900 weitere Menschen stünden wegen einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus unter Beobachtung. Laut Zhou steckten sich 258 Menschen in Wuhan mit dem neuartigen Erreger an, 227 von ihnen würden noch behandelt.

Gabriel Leung, Professor für Medizin an der Universität Hongkong, sprach während einer Pressekonferenz in Hongkong am 21. Januar 2020 über das Ausmaß des „Wuhan-Coronavirus-Ausbruchs“ und mögliche Gefahren. Der Virus hat genetische Ähnlichkeiten mit dem Sars-Virus, an dem 2002-2003 fast 650 Menschen auf dem chinesischen Festland und in Hongkong starben.

Einzelne Fälle wurden aus Thailand, Japan und Südkorea gemeldet. Je ein Verdachtsfall wird derzeit in Australien und auf den Philippinen geprüft. Alle Infizierten und Verdachtsfälle im Ausland hatten sich zuvor in Wuhan aufgehalten.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) will sich am Mittwoch in einem Krisentreffen mit der neuartigen Krankheit befassen. In ihrem Notfallausschuss wird darüber beraten, ob der Ausbruch auch international eine Gefahr darstellt. Der Fall erinnert an die Sars-Pandemie in 2002 und 2003. Auch damals breitete sich das Virus von China ausgehend weltweit aus, über 8.000 Menschen erkrankten an der Lungenseuche, fast 800 starben. Auch in Deutschland gab es damals neun Infektionen, aber keine Todesfälle. (afp/dts)



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