Die datengetriebene neue Weltordnung

Von 21. Februar 2021 Aktualisiert: 21. Februar 2021 13:15
Unsere Freiheit wird nicht nur vom Verlust der nationalen Souveränität bedroht, sondern auch durch den Verlust der persönlichen Datenhoheit und den Angriffen auf unser Recht auf die Redefreiheit.

Was ist der mächtigste Rohstoff der Welt? Gold? Die Technologie für ein Teslafahrzeug? Bitcoin? Öl?

In Wahrheit ist es nichts davon.

Wir stellen gegenwärtig fest, dass der wertvollste Rohstoff auf der Welt, Daten sind. Die Big-Tech Unternehmen im Silicon Valley haben diesen Rohstoff bis auf weiteres fest im Griff. Das „Wired“-Magazin hat unsere Daten zum Erdöl der digitalen Wirtschaft erklärt.

Wie es aussieht, haben sie damit recht.

Von einer digitalen zu einer datengesteuerten Welt

Ein kurzer Blick zurück gibt Aufschluss darüber, wo – und warum – sich die Weltwirtschaft hinbewegt. Und zwar sehr, sehr bald.

In den späten 1990er Jahren begann mit dem Aufkommen des Internets die digitale Transformation der analogen Wirtschaft. Diese Transformation schreitet seither rasant voran. Facebook, Amazon, Google, Twitter und so weiter haben dabei eine große Rolle gespielt.

Heute ist die digitale Transformation in allen Bereichen, vom Bankwesen über das Essen bis hin zur Partnervermittlung, fest in unserem Leben verankert. Smartphones, Lieferdrohnen und vernetzte Häuser sind fixer Bestandteil unserer täglichen Aktivitäten.

Daten sind der Schlüssel zur Welt

Die umfassende und totale Manipulation und Ausbeutung unserer Daten über die künstliche Intelligenz (KI) sind der nächste Schritt. (Das passiert alles übrigens vollkommen ohne unser Einverständnis). Die unglaubliche Macht der KI und der prädiktiven Analytik wird bereits in sogenannten Smart Cities eingesetzt. Das sind im Grunde genommen Überwachungsstädte, wie sie in China bereits Weltruhm erlangt haben.

Alles, was Sie tun – oder nicht tun –, vom Tragen einer Maske im Freien in Zeiten des KPC-Virus bis zum Schauen des „falschen“ Nachrichtensenders, wird dort beobachtet. Diese Daten werden Ihrem Datenprofil hinzugefügt. Der Mensch wird so zur Ware. Er wird dabei im Grunde auf eine Arbeitseinheit reduziert.

Überwachungsstädte sind Teil eines größeren Projektes in China und anderen Teilen der Welt: Zugriff und Erfassung unserer Daten. Sie werden dazu verwendet, uns zu vereinnahmen.

Heute ist die globale Wirtschaft von all diesen Daten abhängig. Praktisch für alles. Wo Sie Ihre Bankgeschäfte tätigen, wie Sie Ihr Geld ausgeben, wen Sie wählen, welche Schuhe Sie kaufen, welche Medien Sie konsumieren – alles, was Sie tun und sogar denken oder auf Facebook schreiben, wird aufgezeichnet, quantifiziert, kategorisiert und für jeden, der damit Geld verdienen kann, zur Ware gemacht.

Ihre Daten gehören nicht Ihnen

Die großen Pläne des sogenannten „Great Reset“ (der große Neustart) könnten nicht ohne diesen totalen Zugriff auf alle unsere Daten umgesetzt werden.

Sie glauben doch nicht, dass Ihre Daten wirklich Ihnen gehören?

Überlegen Sie genauer.

Sie haben Ihre Datenrechte vor Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, in einer beliebigen Anzahl von Benutzervereinbarungen unterschrieben. Sie haben diese nie gelesen oder auch nur angeschaut. Sie haben „Ich stimme zu“ geklickt.

Vielleicht wissen Sie, dass die Apps auf Ihrem Telefon die Hauptquellen Ihrer persönlichen Daten sind. Sie werden von dort an private Social-Media-Unternehmen und ausländische Nationen wie China und andere weitergeleitet.

Eine „Bruderschaft der Menschheit“ – oder auch nicht

„Data Sharing“ (Datenaustausch) ist doch das, was eine digital vernetzte Welt ausmacht, oder?

Wie in John Lennons globalistischer Hymne „Imagine“ angepriesen, sind wir auf dem besten Weg zu einer „Bruderschaft der Menschheit“, oder?

Oder nähern wir uns eher der Vollendung einer Welt, die auf der „Knechtschaft der Menschheit“ basiert?

Es sieht so aus.

Die Welt ist klein und vernetzt geworden. Wir lernen uns alle sehr gut kennen – aber nicht halb so gut wie die „Technologiezaren“, die keiner von uns gewählt hat.

Big Tech hasst Sie 

Leider gefällt den Big-Tech-Oligarchen wie Facebook, Google und so weiter nicht, was Millionen von Amerikaner mögen. Vor allem unser klassisches Recht auf Redefreiheit. (Anmerkung: der Autor dieses Kommentars unterscheidet zwischen Rede- und Meinungsäußerungsfreiheit. Eine juristische Unterscheidung die im deutschsprachigen Rechtskreis unbekannt ist.)

Tatsächlich sind sie sogar gegen die Redefreiheit. Unsere eigenen Daten werden gegen uns eingesetzt.

Sie gewähren uns die „Meinungsäußerungsfreiheit“. Das ist ein amorphes und politisch kastriertes Konzept, das auf „europäischer Höflichkeit“ basiert und ist von der klassischen „Redefreiheit“ zu unterscheiden. Gehorsam gegenüber der Autoritäten ist das, was sie für uns im Sinn haben, um das freiheitliche Recht der freien Rede zu ersetzen, das wir in Amerika seit der Geburt des Landes genossen haben.

Die Heritage Foundation ist dazu sehr eindeutig: „Die Redefreiheit in ihrem ursprünglichen Verständnis behindert die neu propagierte Meinungsäußerungsfreiheit. Google und Facebook machen das deutlich. Der Konflikt zwischen der Meinungsäußerungsfreiheit und der Redefreiheit wird von unseren Tech-Giganten in die Öffentlichkeit getragen. Sie haben offenbar sowohl ein moralisches als auch ein monetäres Interesse daran, nur die genehme Meinungsäußerungsfreiheit zu fördern.“

Der fortwährende Prozess zur Auslöschung der freien Rede ist mit „guten Absichten“ gepflastert. Man wolle immerhin keine Gefühle verletzen, vor allem in Bezug auf die Geschlechteridentität. Dass dabei alle Amerikaner ihre wahren Rechte verlieren, nimmt man gerne in Kauf. Das Mittel um die Redefreiheit zu dämpfen oder gar zu kriminalisieren, ist die sogenannte Hassrede. Mit dem Vorwurf der Hassrede wird der Bürger so lange beschämt, bis er sich freiwillig selbst zensiert.

Jetzt, da die neue Regierung (Anmerkung: Joe Biden) mit der koordinierten und allgegenwärtigen Macht von Big Tech im Rücken die Macht übernommen hat, könnte der Versuch, uns mundtot zu machen, einen zusätzlichen Schwung bekommen.

Dennoch erklären sie uns, dass das Ergebnis dieser datengesteuerten Welt und der damit einhergehenden Unterdrückung ganz bestimmt der globale Frieden und die gegenseitige Verständigung sein werden …

Was kann schon schiefgehen?

Über den Autor: James R. Gorrie ist der Autor von „The China Crisis“ (Wiley, 2013) und schreibt auf seinem Blog, TheBananaRepublican.com. Er lebt in Südkalifornien.

Das englische Original erschien zuerst in der englischen Ausgabe der The Epoch Times unter dem Titel: Opinion: The Data-Driven New World Order Die deutsche Bearbeitung erfolgte durch: ha.

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Sichtweise der Epoch Times Deutschland wiedergeben.


Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Unsere Buchempfehlung

Alle Völker der Welt kennen den Teufel aus ihren Geschichten und Legenden, Traditionen und Religionen. Auch in der modernen Zeit führt er – verborgen oder offen – auf jedem erdenklichen Gebiet seinen Kampf gegen die Menschheit: Religion, Familie, Politik, Wirtschaft, Finanzen, Militär, Bildung, Kunst, Kultur, Medien, Unterhaltung, soziale Angelegenheiten und internationale Beziehungen.

Er verdirbt die Jugend und formt sich eine neue, noch leichter beeinflussbare Generation. Er fördert Massenbewegungen, Aufstände und Revolutionen, destabilisiert Länder und führt sie in Krisen. Er heftet sich - einer zehrenden Krankheit gleich - an die staatlichen Organe und die Gesellschaft und verschwendet ihre Ressourcen für seine Zwecke.

In ihrer Verzweiflung greifen die Menschen dann zum erstbesten „Retter“, der im Mantel bestimmter Ideologien erscheint, wie Kommunismus und Sozialismus, Liberalismus und Feminismus, bis hin zur Globalisierungsbewegung. Grenzenloses Glück und Freiheit für alle werden versprochen. Der Köder ist allzu verlockend. Doch der Weg führt in die Dunkelheit und die Falle ist bereits aufgestellt. Hier mehr zum Buch.

Jetzt bestellen - Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich zum Sonderpreis von 50,50 Euro im Epoch Times Online Shop

Das dreibändige Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ untersucht auf insgesamt 1008 Seiten historische Trends und die Entwicklung von Jahrhunderten aus einer neuen Perspektive. Es analysiert, wie der Teufel unsere Welt in verschiedenen Masken und mit raffinierten Mitteln besetzt und manipuliert hat.

Gebundenes Buch: Alle 3 Bände für 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands); Hörbuch und E-Book: 43,- Euro.

Weitere Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion