Der britische Abgeordnete Neil Parish (l.) und der amerikanische Regisseur Michael Perlman (r.) bei einer Diskussion über den Film "Free China".Foto: Luo Yuan/Dajiyuan

Der Film „Free China“ wurde im Palace of Westminster vorgeführt

Epoch Times4. Juli 2013 Aktualisiert: 4. Juli 2013 8:09

 

„Free China: The Courage to Believe“, ein Dokumentationsfilm über die Verfolgung von Falun Gong in China, wurde am 1. Juli im Palace of Westminster in London vorgeführt. Einige Abgeordnete, Mitarbeiter und andere Gäste haben die Vorführung besucht. Der Abgeordnete Neil Parish hat den Wunsch geäußert, dass die britische Regierung etwas gegen die Verfolgung von Falun Gong und den Organraub in China unternehme.

Die Verfolgung von Falun Gong und der Organraub in China dürften für viele britischen Abgeordneten keine unbekannten Themen sein. Das Parlament hat eine Woche vor der Vorführung von „Free China“ eine Anhörung über Organraub in China abgehalten. Nach der Filmvorführung haben der britische Abgeordnete Neil Parish und der amerikanische Regisseur Michael Perlman eine Diskussion über den Film veranstaltet.

In einem Interview mit Dajiyuan hat Neil Parish gesagt, dass die britische Regierung einiges gegen den Organraub in China unternehmen könne, beispielsweise ein Verbot von Transplantationstourismus nach China. Er hat auch über Bildung einer „All Party Group“ geredet, die Falun Gong unterstützen solle. Außerdem werde er sich dafür einsetzen, dass der Film „Free China“ auf BBC und Channel 14 gezeigt werde, damit mehr Menschen diesen Film sehen können. Er meinte, dass das Ausmaß der Verbrechen an Falun Gong-Praktizierenden unglaublich sei und die Aufmerksamkeit der ganzen Welt erregen sollte.

Während der Diskussion ist über die Zensur und die Propaganda der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) gesprochen worden. Eine chinesische Studentin hat ausgesagt, dass sie ein Opfer dieser Propaganda sei. Sie habe in China vieles nicht gewusst und die schockierende Wahrheit erst in Großbritannien erfahren.

Falun Gong ist eine friedliche buddhistische Kultivierungsschule und die Praktizierenden folgen den drei Prinzipien „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht“. Allerdings wurde diese friedliche Schule ab dem Jahr 1999 vom Regime der KPCh verfolgt. Während der Verfolgung gab es häufig Meldungen über Folter, Misshandlung und sogar Organraub. Diese Verfolgung dauert bis heute an. Nach Untersuchungen von Menschenrechtsanwalt David Matas und dem Politiker David Kilgour aus Kanada hat es in den Jahren 2000 bis 2005 60.000 Organtransplantationen in China gegeben. Die Herkunft von 41.500 der verwendeten Organe sei ungeklärt. Außerdem gebe es zahlreiche Hinweise, dass die Organe von Falun Gong-Praktizierenden in China illegal entnommen und zur Transplantation verwendet worden seien. (yh)

Mit Material von Dajiyuan, chinesischsprachige Epoch Times

Artikel zu diesem Thema auf Chinesisch: 英国议会放映《自由中国》 议员促立法反活摘器官

 



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