Nach dem Wahldebakel der Grünen in Österreich legt Ulrike Lunacek ihr Amt nieder.Foto: MARIE-THERES FISCHER/AFP/Getty Images)

Nach Wahldebakel in Österreich: Grünen-Politikerinnen legen ihr Amt nieder

Epoch Times19. Oktober 2017 Aktualisiert: 19. Oktober 2017 15:10
Die Spitzenkandidatin der Grünen, Ulrike Lunacek, und Parteichefin Ingrid Felipe haben aus der Wahlschlappe der Grünen bei den Nationalratswahlen ihre Konsequenzen gezogen.

Die Grünen haben nach ihrer verheerenden Wahlschlappe in Österreich ihre Konsequenzen gezogen. Spitzenkandidatin Ulrike Lunacek und Parteichefin Ingrid Felipe legen ihre Ämter nieder, heißt es bei „Heute.at“.

Dass die beiden gehen, scheint nur die Spitze des Eisbergs zu sein. Der Kahlschlag geht offenbar noch viel weiter: Seit feststeht, dass die Grünen aus dem Nationalrat fliegen, müssten nicht nur 21 Mandatare aus dem Parlament ausziehen, so das Blatt. Klubchef Albert Steinhauser habe rund 110 Mitarbeiter beim AMS angemeldet.

Weiter höre man aus der Partei, dass rund 90 Mitarbeiter des Parlamentsklub betroffen sein sollen. Auch bei der Bundespartei sollen rund 20 Menschen gekündigt werden. Auch die Grüne Bildungswerkstatt soll aufgelöst werden. Sozialpläne sind bereits in Ausarbeitung, meldeten die Grünen.

Und auch finanziell soll es nun bei den Grünen düster werden, heißt es weiter. Allein aus dem Bundespräsidenten-Wahlkampf hätten die Grünen drei Millionen Euro Schulden. Jetzt fielen alle Förderungen weg. Ob die Landesorganisationen helfen dürfen, müsse erst rechtlich geklärt werden.

Wie „Krone.at“ berichtet, sprach Lunacek von der „schlimmsten Krise“ der Grünen seit dem Einzug in den Nationalrat vor 31 Jahren. Man habe die Funktionen im Mai in einer schwierigen Situation übernommen und sie sei überzeugt gewesen, dass man eine „Aufholjagd“ schaffen werde, so Lunacek. Dies sei „nicht gelungen“.

Diese Wahl sei eine Richtungsentscheidung gewesen, habe sie am Dienstag bei einer Pressekonferenz gesagt und gleichzeitig bedauert, dass die Themen Europa, Soziales und Menschenrechte jetzt geschwächt seien.

(mcd)


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