Senator Graham: Wenn Republikaner das Haus wieder übernehmen, könnte Kamala Harris angeklagt werden

Von 17. Februar 2021 Aktualisiert: 17. Februar 2021 22:17
Der zweite Amtsenthebungsprozess gegen den ehemaligen Präsidenten Donald Trump hat ein schlechtes Exempel statuiert. Laut Senator Lindsey Graham könnte "die Büchse der Pandora" geöffnet worden sein. Wenn die Republikaner eine Mehrheit im Haus gewännen, könnte dies zu einer Anklage der Vizepräsidentin Kamala Harris führen.

In einem „Fox News“-Interview warnt Lindsey Graham, ein hochrangiger republikanischer Senator, dass die Republikaner gegen US-Vizepräsidentin Kamala Harris ein Amtsenthebungsverfahren einleiten könnten. Sie hatte sich für einen Fond eingesetzt, mit denen die Einbrecher ins Kapitol am 6. Januar, wieder auf Kaution freigelassen werden können. Darunter war auch ein Gewalttäter.

„Ich weiß nicht, wie Kamala Harris nicht angeklagt werden sollte, wenn die Republikaner das Repräsentantenhaus übernehmen. Sie hat tatsächlich Randalierern aus der Klemme geholfen. Einer der Randalierer ging zurück auf die Straße und schlug jemandem den Kopf ein“, sagte Senator Lindsey Graham.

Er bezog sich dabei auf Kamala Harris‘ Unterstützung des Minnesota Freedom Fonds auf Twitter. Diese hinterlegen Kautionen für Randalierer und Demonstranten, die während der George-Floyd-Demonstrationen im vergangenen Jahr verhaftet wurden. Es ist allerdings nicht klar, wer angeblich die Gewalttat begangen hat.

Wir haben hier also die Büchse der Pandora geöffnet, und ich bin traurig für das Land.“

Kamala Harris schrieb im Juni auf Twitter, „Wenn Sie in der Lage sind, steigen Sie jetzt in den @MNFreedomFund ein und helfen Sie, eine Kaution für diejenigen zu hinterlegen, die in Minnesota protestieren.“

Berichten zufolge wurde der Fond verwendet, um die Kaution für mehrere verurteilte Gewaltverbrecher sowie für Demonstranten im letzten Sommer zu sichern.

Nach einem Bericht von „CBS Minnesota“, stellte der Minnesota Freedom Fond Kaution für den 29-jährigen Thomas Moseley aus, der seit letztem Herbst dreimal angeklagt und zweimal auf Kaution freigelassen wurde.

Wie „Fox News“ berichtete, zeigten Dokumente, dass die Kaution auch die Freilassung eines beschuldigten Kinderschänders im vergangenen Jahr ermöglichte.

Der Freedom Fond verteidigte den Schritt mit den Worten: „Wir treffen keine Entscheidungen über Kautionsunterstützung auf der Grundlage der Verbrechen, die Personen angeblich begangen haben.“

Letztendlich sprach der Senat Trump am 13. Februar mit 57:43 Stimmen frei. Trump wurde im Repräsentantenhaus wegen angeblicher Anstiftung zur Gewalt während des Sturms auf das US-Kapitol am 6. Januar angeklagt.

Die Demokraten im Repräsentantenhaus waren der Ansicht, er habe „einen Aufstand angezettelt“. Trump und seine Anwälte wiesen die Behauptungen zurück.

„Der Präsident ist etwas schwierig und was am 6. Januar [im Kapitol] passiert ist, war schrecklich für das Land“, sagte Graham.

Aber er trägt nicht die alleinige Schuld. Die Demokraten hielten sich im Hintergrund und sahen zu, wie das Land anderthalb Jahre lang niedergebrannt wurde. Sie sagten kein einziges verdammtes Wort. Die meisten Republikaner sind der Heuchelei überdrüssig.“

Die Epoch Times hat das Weiße Haus um einen Kommentar gebeten.

Dieser Artikel erschien im Original auf The Epoch Times USA unter dem Titel: ‘Pandora’s Box’: Sen. Graham Says VP Harris Could Be Impeached If Republicans Take Back House (deutsche Bearbeitung von aa)    



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