Schüler gehen ins Schulgebäude.Foto: iStock

Baden-Württembergs Kultusministerin für Grundschul- und Kitaöffnung ab 11. Januar

Epoch Times30. Dezember 2020 Aktualisiert: 30. Dezember 2020 7:12

Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten auf, bei der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) am nächsten Dienstag trotz Lockdown-Verlängerung die Wiederöffnung von Kindergärten und Grundschulen zu beschließen.

„Auch wenn der Lockdown über den 10. Januar hinaus verlängert wird, sollten Kitas und Grundschulen wieder öffnen für Präsenzunterricht. In diesen Altersklassen ist es unerlässlich, dass Kinder in Kitas gehen und in Schulen lernen“, sagte sie der „Bild“.

Im Präsenzunterricht sei der Lernerfolg am größten. „Wir müssen in dieser Krise auf Virologen genauso wie auf Kinderärzte und Kinderpsychologen hören. Und die sagen uns, dass die Langzeitfolgen für Kinder durch geschlossene Schulen enorm sind“, sagte Eisenmann der Zeitung.

Es wäre wichtig, „wenn die MPK am kommenden Dienstag in diese Richtung entscheidet“, so die Christdemokratin.

SPD-Chefin kritisiert Vorschlag von Baden-Württembergs Kultusministerin

SPD-Chefin Saskia Esken kritisiert den Vorschlag von Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) zu Schulöffnungen ab dem 11. Januar als unverantwortlich. Ihr fehle „jede Phantasie dafür“, wie das Ziel, die Sieben-Tage-Inzidenz auf unter 50 je 100.000 Einwohner zu senken, schon zum 11. Januar erreicht werden könne, sagte Esken den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben).

„Insofern ist eine Ankündigung, die Schulen nach den Ferien völlig unabhängig von den Inzidenzen wieder zu öffnen, wie wir sie von der Kultusministerin von Baden-Württemberg gehört haben, in meinen Augen geradezu unverantwortlich“, sagte die SPD-Chefin.

Eisenmann hatte zuvor gesagt, sie wolle sich im Südwesten für die Wiedereröffnung von Kitas, Grundschulen, der Klassen fünf, sechs und sieben sowie von Abschlussklassen ab dem 11. Januar einsetzen, „unabhängig von den Inzidenzzahlen“. Präsenzunterricht sei durch nichts zu ersetzen.

Esken hält diese Bewertung für falsch. „Es muss endlich aufhören, dass Präsenzunterricht und digitale Bildung gegeneinander ausgespielt werden. Stattdessen brauchen wir einen Plan, wie wir die Ziele von Bildungsgerechtigkeit und Gesundheitsschutz optimal verbinden.“

SPD-Vorsitzende kündigt dritten Corona-Schulgipfel von Bund und Ländern an

Die SPD-Vorsitzende kündigte einen dritten Corona-Schulgipfel von Bund und Ländern mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) noch im Januar an.

Bei den vorherigen Treffen im August und September habe der Bund Zugang und finanzielle Ausstattung für die Digitalisierung der Schulen verbessert. „Jetzt ist es an der Zeit zu zeigen, wie man damit digital gestützten Unterricht gestalten kann, und zwar nicht erst im Quarantänefall“, sagte Esken.

Zumindest ab Klasse sieben sei Distanzlernen zu leisten, vor allem im Wechsel mit Präsenzphasen, damit Lehrkräfte und Schüler im engen Kontakt blieben. Die Länder sollten den Schulen dabei keine Steine in den Weg legen. „Insgesamt haben wir große Verantwortung dafür, keinen Corona-Jahrgang entstehen zu lassen.“ (dts)

 

 



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