Bauer im Feld.Foto: istock

Bauernverband zu Bauerndemo: „Aktionsplan Insektenschutz hat Fass zum Überlaufen gebracht“

Epoch Times22. Oktober 2019 Aktualisiert: 22. Oktober 2019 7:24

Die für heute angekündigten Protestkundgebungen deutscher Landwirte gegen die Agrarpolitik der Bundesregierung haben die volle Rückendeckung des Deutschen Bauernverbandes.

„Wir haben volles Verständnis für die Demonstranten und sind solidarisch, solange die Aktionen gewaltfrei bleiben“, sagte Bauernverbandspräsident Joachim Rukwied der „Passauer Neuen Presse“ (Dienstagsausgabe). Laut Rukwied sei die Enttäuschung über die Politik sehr groß.

Ich kann mir vorstellen, dass wir nicht nur am Dienstag Proteste erleben werden, sondern auch in den darauffolgenden Wochen.“

Das Fass zum Überlaufen gebracht habe der Aktionsplan Insektenschutz der Bundesministerinnen Svenja Schulze (SPD) und Julia Klöckner (CDU).

„Damit würden wir den kooperativen Naturschutz verlassen“, so Rukwied. „2,3 Millionen Hektar Fläche wären von erheblichen Einschränkungen betroffen.“ „Es ist einfach zu viel, was die Politik den Bauernfamilien zumutet“, kritisierte Rukwied.

Als Beispiele nannte er neben dem Aktionsplan Insektenschutz auch die Düngeverordnung, das Mercosur-Abkommen sowie zunehmende Auflagen bei der Tierhaltung. (dts)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion