Kulturstiftung des BundesFoto: über dts Nachrichtenagentur

Bund kauft wegen Corona mehr Kunst

Epoch Times1. August 2020 Aktualisiert: 1. August 2020 16:22

Zur Überwindung der Coronakrise wird auch die Kunstsammlung des Bundes erheblich erweitert. Das berichtet die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ (FAS). Kulturstaatsministerin Monika Grütters habe dafür den diesjährigen Ankaufetat der Sammlung zeitgenössischer Kunst innerhalb des Programms „Neustart Kultur“ um 2,5 Millionen Euro auf nun drei Millionen Euro erhöht und damit versechsfacht.

Mit dem Geld sollen noch in diesem Jahr 150 Kunstwerke für die Sammlung gekauft werden, so die FAS. Eine unabhängige Ankaufkommission wird sowohl auf Kunstmessen als auch bei Künstlern direkt und in Galerien entsprechende Werke aussuchen.

Der Wert eines erworbenen Kunstwerks werde im Regelfall 20.000 Euro nicht überschreiten, eine Bewerbung von Künstlern dafür sei aber nicht möglich. Grütters sagte der FAS: „Mit der kurzfristigen Erhöhung des Ankaufbudgets ermöglichen wir über die Kunstsammlung des Bundes einen raschen und wirkungsvollen Impuls zur Belebung der Kunstproduktion in der aktuell schwierigen Situation.“

Von der breiten Streuung der Ankäufe sollten vor allem kleinere Galerien profitieren und durch den Direkterwerb in Ateliers Künstler „ermutigt und unterstützt werden“. Die 1970 gegründete Sammlung zeitgenössischer Kunst des Bundes wird von der Kulturstaatsministerin verwaltet und betreut, eine halbe Million Euro steht dafür pro Jahr normalerweise zur Verfügung. Die Mitglieder der unabhängigen Ankaufkommission werden für jeweils fünf Jahre berufen und sind ehrenamtlich tätig. (dts)



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