Polizist bei einer Grenzkontrolle.Foto: Patrick Seeger/dpa

Nach Abschiebung wieder eingereist: Polizei stoppte 1.120 Personen

Epoch Times22. November 2020 Aktualisiert: 22. November 2020 9:00

Die Bundespolizei hat seit der Verschärfung der Grenzkontrollen vor einem Jahr 1.120 Abgeschobene mit einer Wiedereinreisesperre festgestellt. Das berichtet die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf die Behörde. „500 dieser Personen wurden an der Grenze zurückgewiesen und 150 zurück- oder abgeschoben“, teilte die Bundespolizei mit.

Darüber hinaus seien rund 50 freiwillig ausgereist. Weitere etwa 100 Personen seien Freiheitsentziehungen zugeführt worden.

Nachdem im letzten Herbst der Anführer einer libanesischen Bande nach seiner Abschiebung wieder eingereist war, hatte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) ab 7. November die Schleierfahndung, also Kontrollen ohne konkreten Verdacht, im Grenzraum intensivieren lassen. Vor dieser Verschärfung konnten monatlich meist ungefähr 100 Abgeschobene mit Widereinreisesperre festgestellt werden.

In den nicht einmal zwei Monaten bis zum Jahresende 2019 gelang dies laut Bundespolizei dann deutlich häufiger, nämlich 302 mal. 2020 konnten bis Ende Oktober weitere 818 solcher Personen aufgegriffen werden.

Der auf den ersten Blick rückläufige Trend erklärt sich durch die seit der Coronakrise stark reduzierte internationale Mobilität. Der Großteil der Aufgriffe von Personen mit Wiedereinreisesperre erfolgt an den Grenzen, dort ist seit der Verschärfung vor einem Jahr in der Regel eine Zurückweisung dieser Ausländer möglich.

Falls sie erst im Inland aufgegriffen werden, das waren laut Bundespolizei 301 dieser Personen, ist dies rechtlich nicht möglich, dann muss eine erneute Abschiebung versucht werden. Dies wird erschwert, weil die Wiedereingereisten in der Regel neue Asylanträge stellen und nur inhaftiert werden dürfen, wenn sie eine „erhebliche Gefahr“ darstellen oder schwere Straftaten begangen haben.

Politische Forderungen nach Inhaftierung aller widereingereisten Abgeschobenen bis zu ihrer erneuten Rückführung wurden bisher nicht umgesetzt. (dts)

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN

Unsere Buchempfehlung

Alle Völker der Welt kennen den Teufel aus ihren Geschichten und Legenden, Traditionen und Religionen. Auch in der modernen Zeit führt er – verborgen oder offen – auf jedem erdenklichen Gebiet seinen Kampf gegen die Menschheit: Religion, Familie, Politik, Wirtschaft, Finanzen, Militär, Bildung, Kunst, Kultur, Medien, Unterhaltung, soziale Angelegenheiten und internationale Beziehungen.

Er verdirbt die Jugend und formt sich eine neue, noch leichter beeinflussbare Generation. Er fördert Massenbewegungen, Aufstände und Revolutionen, destabilisiert Länder und führt sie in Krisen. Er heftet sich - einer zehrenden Krankheit gleich - an die staatlichen Organe und die Gesellschaft und verschwendet ihre Ressourcen für seine Zwecke.

In ihrer Verzweiflung greifen die Menschen dann zum erstbesten „Retter“, der im Mantel bestimmter Ideologien erscheint, wie Kommunismus und Sozialismus, Liberalismus und Feminismus, bis hin zur Globalisierungsbewegung. Grenzenloses Glück und Freiheit für alle werden versprochen. Der Köder ist allzu verlockend. Doch der Weg führt in die Dunkelheit und die Falle ist bereits aufgestellt. Hier mehr zum Buch.

Jetzt bestellen - Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich zum Sonderpreis von 50,50 Euro im Epoch Times Online Shop

Das dreibändige Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ untersucht auf insgesamt 1008 Seiten historische Trends und die Entwicklung von Jahrhunderten aus einer neuen Perspektive. Es analysiert, wie der Teufel unsere Welt in verschiedenen Masken und mit raffinierten Mitteln besetzt und manipuliert hat.

Gebundenes Buch: Alle 3 Bände für 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands); Hörbuch und E-Book: 43,- Euro.

Weitere Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Kommentieren
Werte Leserinnen und Leser,
Ihre Kommentare sind uns willkommen, bitte lesen Sie vorher die Netiquette HIER.
Die Kommentare durchlaufen eine stichprobenartige Moderation.
Beiträge können gelöscht oder Teilnehmer können gesperrt werden.
Bitte bleiben Sie respektvoll und sachlich.

Ihre Epoch Times-Redaktion